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Die Facebook-Smartwatch ist entdeckt worden, und sie hat eine wichtige Funktion, die ihren Konkurrenten fehlt

Moto 360 mit Facebook-Tick
(Image credit: Future / Shutterstock)

Gerüchte über eine Facebook-Smartwatch kursieren schon seit Monaten, und dank eines neuen Leaks können wir jetzt einen ersten Blick auf das Gerät werfen. Auf dem Bild, das Bloomberg zugespielt wurde, können wir sehen, dass die Smartwatch ein wichtiges Merkmal hat, das ihre Konkurrenten nicht haben - eine Frontkamera.

Diesmal befindet sich die oft beklagte Kameraaussparung jedoch in der Mitte des unteren Rands des Displays. Abgesehen von der merkwürdigen Platzierung sieht sie ähnlich aus wie die Frontkamera auf einem Smartphone.

Mit Ausnahme der Kamera erinnert das Design der Smartwatch an die Fitbit Sense, mit einem breiten quadratischen Gesicht und sanft abgerundeten Kanten. Auf der rechten Seite der Smartwatch scheint sich ein Knopf zu befinden, aber das Foto ist nicht deutlich genug, um sicher zu sein.

Frühere Gerüchte über diese Smartwatch deuteten darauf hin, dass sie ein abnehmbares Display haben und eher wie ein Gerät für Videotelefonie (oder eine Action-Kamera) als ein Fitness- oder Gesundheits-Wearable funktionieren würde.

Das Bild der in der Entwicklung befindlichen Smartwatch von Facebook Inc - jetzt offiziell Meta genannt - wurde zuerst von Steve Moser entdeckt. Er fand das Bild in der Facebook View App, mit der Fotos und Videos bearbeitet werden können, die mit der Facebook-Brille, der Ray-Ban Stories, aufgenommen wurden.

Laut Moser legt der Code in der Facebook View App nahe, dass die Smartwatch den Codenamen "Milan" trägt. Wie Bloomberg berichtet, deutet der in der App entdeckte Code darauf hin, dass die Kamera in der Lage sein wird, Fotos und Videos aufzunehmen und sie mit einem Smartphone zu teilen.

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Auf dem Markt für Smartwatches gibt es viele etablierte Unternehmen, darunter Apple und Google, die beide stark in diesen Bereich investieren, und es kommen ständig neue Produkte hinzu.

In letzter Zeit wurden die Apple Watch 7, die Samsung Galaxy Watch 4 und eine Reihe von Geräten von Garmin und Fitbit (das Anfang des Jahres von Google übernommen wurde) vorgestellt.

In einem so hart umkämpften Markt ist es vielleicht sinnvoll, dass Facebook einen anderen Weg einschlägt und sich auf das soziale Potenzial der Smartwatch konzentriert, vor allem auf ihre Videofunktionen.

Auch wenn es naheliegend ist, dass der Social-Media-Riese dieses Potenzial ausschöpfen will, stellt sich die Frage, wie viel mehr Komfort wir tatsächlich brauchen (und wollen), wenn es um Geräte mit der Möglichkeit zum Videochat geht.

Aus einer bestimmten Perspektive könnte man diese neue Uhr als eine Neuauflage der "Wirf eine Kamera hinein"-Strategie betrachten, die wir bei der kürzlichen Einführung der Ray-Ban Stories-Sonnenbrille gesehen haben. Die Kamera in der Ray-Ban-Brille macht jedoch mehr Sinn, da sie es dem Träger ermöglicht, das, was er sieht, schnell und einfach festzuhalten und zu teilen.

Aber wenn die meisten von uns ein Smartphone in der Tasche haben, gibt es dann einen Markt für eine Smartwatch mit einer eingebauten Kamera, die zum Nutzer hin und nicht nach außen gerichtet ist? Die Möglichkeit, freihändig zu videochatten, könnte für einige Nutzer ein Anreiz sein, aber es stellt sich die Frage, ob der Winkel wirklich so schmeichelhaft ist.

Die ersten Gerüchte über die Facebook-Smartwatch deuten darauf hin, dass das Gerät über ein gewisses Maß an Gesundheitsdaten verfügen wird, so dass die Möglichkeit besteht, dass es in dieser Hinsicht mit der Konkurrenz gleichzieht.

In Anbetracht von Facebooks Erfolgsbilanz im Umgang mit den sensiblen Daten seiner Nutzer sollte man sich jedoch auch fragen, ob die Nutzer Facebook die Privatsphäre ihrer Gesundheitsdaten anvertrauen können.

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Franziska Schaub

Franziska Schaub ist Chefredakteurin bei TechRadar Deutschland und unter anderem verantwortlich für die Bereiche Smartphones, Tablets und Fitness.


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