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Bestes kostenloses VPN 2022

vpn kostenlos
(Bildnachweis: Future)

Ein VPN kostenlos herunterladen zu können, klingt sehr verlockend. Mit VPN-Diensten bist du online sicherer unterwegs und kannst gleichzeitig noch Geoblocking umgehen, um Apps und Dienste zu entsperren.

Doch Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Es gibt hunderte von kostenlosen VPNs im Internet und im App Store, doch der Großteil davon ist einfach nicht sehr gut. Manchmal sogar ganz und gar nicht gut, denn einige der obskuren kostenlosen Apps bombardieren dich mit Werbung, funktionieren nicht ordentlich und verkaufen teilweise sogar deine Daten.

Wenn du jedoch ein VPN suchst, nur um deinen Laptop oder dein Smartphone in Hotspots oder offenen WLANs etwas besser zu schützen, dann eignen sich die besten kostenlosen VPNs hervorragend dafür.

Auf dieser Seite findest du daher die besten kostenlosen VPNs, die du aktuell herunterladen kannst. Wir haben die besten Gratis-VPNs getestet, um herauszufinden, welcher von ihnen dich besser anonym im Internet browsen lässt, ohne, dass du Geld ausgeben musst. ExpressVPN ist zwar unser das beste VPN überhaupt, aber unter den kostenlosen Optionen ist es ProtonVPN – warum das so ist, erklären wir weiter unten.

Das Problem mit kostenlosen VPNs

Gratis-VPNs kosten zwar nichts, aber im Normalfall gibt es einen guten Grund dafür – meistens bedeutet das, dass der Anbieter an anderer Stelle profitieren muss. Normalerweise erfolgt das durch nervige Werbung oder indem deine Nutzungsdaten verkauft werden, was den Aspekt der Privatsphäre sofort wieder untergräbt.

Außerdem tendieren kostenlose Dienste dazu, das Datenvolumen oder die Geschwindigkeit zu begrenzen, was sie praktisch nutzlos zum Streamen von Filmen oder zum Torrenten macht. Zudem solltest du nicht davon ausgehen, dass du genauso einfachen Zugriff oder dieselbe Auswahl an Servern bekommst wie bei bezahlten VPNs.

Bevor wir uns also die besten kostenlosen VPNs ansehen, solltest du dir überlegen, ob es sich nicht doch lohnen könnte, für ein VPN zu zahlen. Angebote gibt es ab rund 2 € im Monat und dafür bekommst du eine bessere Performance und besseren Schutz.

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1. ExpressVPN: Teste das erstplatzierte VPN kostenlos (Öffnet sich in einem neuen Tab)
Wir haben über zweihundert VPN-Anbieter getestet, kostenlos und kostenpflichtig, und unsere Empfehlung fällt auf ExpressVPN (Öffnet sich in einem neuen Tab). Ausgehend von den Risiken, die mit kostenlosen VPNs einhergehen, halten wir den Preis für gerechtfertigt. Dank der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie kannst du es zuerst auch testen.

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2. NordVPN: Die bekannteste VPN-Marke der Welt (Öffnet sich in einem neuen Tab)
Selbst, wenn du nicht viel über VPNs weißt, hast du wahrscheinlich schon von NordVPN (Öffnet sich in einem neuen Tab) gehört. Es gibt Werbungen im TV, sie sponsern Sportmannschaften, kein deutsches YouTube-Video kommt ohne gesponsertes Segment aus und Nord ist seit mehreren Jahren Marktführer unter VPNs. Was den Funktionsumfang angeht, verfehlt NordVPN aktuell nur knapp den Spitzenplatz, aber für 3,65 € im Monat ist es ein fantastischer Service.

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3. Surfshark: Weltklasse-VPN zum kleinen Preis (Öffnet sich in einem neuen Tab)
Immer noch zu teuer? Dann könnte Surfshark interessant für dich sein. Für nur 2,20 € im Monat ist es eine fantastische, hochwertige Option, die unglaublich einfach zu benutzen ist und deshalb einer der Favoriten in unserer Redaktion ist. Es bietet die meisten Funktionen der beiden besten Dienste, nur für weniger Geld.

Die besten kostenlosen VPN 2022

ProtonVPN Free VPN

(Image credit: ProtonVPN)
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1. ProtonVPN Free (Öffnet sich in einem neuen Tab)

Platz Eins der kostenlosen VPNs – unbegrenztes Datenvolumen ohne einen Cent zu bezahlen

Läuft auf: Windows, Mac, Android, iOS, Linux | Serverstandorte: 3 | Datenbegrenzung: Unbegrenzt | 24-Stunden-Support: Nein

Kein monatliches Datenlimit
Überraschend großer Funktionsumfang
Tolle Privatsphärefunktionen
Geschwindigkeitsbegrenzung
Eingeschränkter Support

ProtonVPN ist aktuell unsere erste Wahl unter den kostenlosen VPNs. Das Hauptargument mag zwar sein, dass es kein monatliches Datenlimit hat, doch da gibt es noch viel mehr.

Es wäre allerdings nachlässig von uns, nicht mit dem Hauptargument zu beginnen. Bei ProtonVPN gibt es keine Datenbeschränkungen. Mit anderen Worten: Du kannst jeden Monat so viele Daten verbrauchen, wie du willst – das ist wirklich selten für einen kostenlosen VPN-Anbieter, wie du weiter unten bei den anderen Anbietern in diesem Leitfaden sehen wirst.

Die kostenlose Version dieses VPN hat Server an drei Standorten, die gut über die Welt verteilt sind: in den USA, in Japan und in den Niederlanden. Es gibt natürlich auch Clients für Windows und Mac sowie Apps für Android und iPhone. Auf dem Desktop kann die Verbindung zum VPN bei Bedarf direkt beim Systemstart eingerichtet werden. Außerdem sind einige ungewöhnliche Funktionen für ein kostenloses Angebot enthalten, z.B. Split-Tunneling und DNS Leak-Schutz.

Es gibt natürlich genug Einschränkungen für die kostenlose Version, um einen Anreiz zu schaffen, auf ein kostenpflichtiges Angebot umzusteigen. Am wichtigsten ist unserer Meinung nach die Tatsache, dass kostenlose Nutzer geringere Geschwindigkeiten erreichen als zahlende Abonnenten. Weiterhin wird P2P nicht unterstützt und die Geschwindigkeit kann zu Spitzenzeiten sinken, wenn viele Nutzer unterwegs sind und die zahlenden Nutzer Vorrang haben. Außerdem macht Proton deutlich, dass du auf die Plus-Stufe upgraden (Öffnet sich in einem neuen Tab) musst, wenn du dein VPN zum Streamen nutzen willst.

Wenn du damit leben kannst, findest du hier einen Anbieter mit strikter Zero-Log-Richtlinie, bei dem du dich lediglich mit einer E-Mail-Adresse und einem beliebigen Nutzernamen registrieren kannst. Zudem gibt es weder auf der Webseite noch im Client Werbung.

- Besuche die Webseite von ProtonVPN, um dieses VPN herunterzuladen (Öffnet sich in einem neuen Tab)


PrivadoVPN Free VPN auf verschiedenen Geräten

(Image credit: PrivadoVPN)
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2. PrivadoVPN Free (Öffnet sich in einem neuen Tab)

Gratis-VPN mit Servern auf der ganzen Welt und freundlichem Datenlimit

Läuft auf: Windows, Mac, Android, iOS | Serveranzahl: 12 | Datenlimit: 10 GB im Monat | 24-Stunden-Support: Nein

Mehr Serverstandorte als andere kostenlose VPN
Passables Datenlimit
Nette Funktionen
Geschwindigkeit nicht besonders hoch
Könnte besseren Support haben

PrivadoVPN ist neu auf unserer Liste der besten kostenlosen VPN. Mit seiner zahlungspflichtigen Variante hat er in letzter Zeit große Wellen geschlagen, doch auch die kostenlose Version kann sich sehen lassen.

Es mag nicht die völlig unbegrenzte Nutzung bieten wie Proton, aber 10 GB alle 30 Tage sind für die meisten Menschen mehr als genug, um es auf ihrem Laptop und Smartphone (es funktioniert mit Windows, Mac, iOS und Android) zu haben und bei Bedarf einzuschalten. Sofern du es nicht die ganze Zeit eingeschaltet hast oder ausländische Streaming-Inhalte bingst, sollten 10 GB absolut ausreichend sein.

Was Privado im Vergleich zu Proton auszeichnet, ist die große Anzahl an Serverstandorten. Es gibt Server in den USA, Kanada, Mexiko, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und in der Schweiz. Eine solche Abdeckung ist für ein kostenloses VPN selten, also ein klarer Pluspunkt.

Es kann zwar nicht mit den höchsten Servergeschwindigkeiten aufwarten, aber uns gefallen die praktischen Funktionen wie P2P-Server (gut für Torrent-Nutzer), automatische Verbindung und ein VPN-Kill-Switch. Ein weiterer Vorteil gegenüber Proton ist, dass es dich nicht automatisch vom Streaming abhält. Wir müssen zugeben, dass wir die kostenlose Version von PrivadoVPN nicht mit den großen Streaming-Diensten getestet haben, aber die kostenpflichtige Version funktioniert hervorragend mit US Netflix, BBC iPlayer, Disney Plus und Prime Video.

Das sind sehr gute Voraussetzungen für einen aufstrebenden VPN-Anbieter. Wenn du also den Namen gehört hast und überlegst, ihn herunterzuladen, kannst du PrivadoVPN getrost nutzen.

- Lade PrivadoVPN auf seiner Webseite herunter (Öffnet sich in einem neuen Tab)


Hotspot Shield Free VPN auf mehreren Geräten

(Image credit: Hotspot Shield)
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3. Hotspot Shield Free VPN (Öffnet sich in einem neuen Tab)

Einfaches Gratis-VPN zum einfach Loslegen

Läuft auf: Windows, Mac, Android, iOS | Serveranzahl: 1 | Datenlimit: 500 MB am Tag | 24-Stunden-Support: Nein

Viele Funktionen der Premium-Version
Sehr benutzerfreundlich
Einfache Einrichtung
Hohe Geschwindigkeit
Nur ein Server
Datenlimit

Die Premium-Version von Hotspot Shield* nimmt einen Platz unter den besten bezahlten VPNs ein, daher ist es wenig verwunderlich, dass sich auch die kostenlose Variante großer Beliebtheit erfreut.

Die Gratis-Version ist zwar auf 500 MB am Tag begrenzt (also ca. 15 GB im Monat). Das klingt zwar etwas restriktiv, doch im Vergleich dem ein oder anderen Dienst auf dieser Liste gehört es zu den großzügigeren Limits.

Wenn Sicherheit deine einzige Sorge ist, dann ist Hotspot Shield dank „Verschlüsselung auf militärischem Niveau“ auf derselben Wellenlänge wie viele kostenpflichtige VPNs. Neben dem Sicherheitsaspekt loben wir Hotspot Shield Free in unseren Tests auch für seine Nutzerfreundlichkeit. Egal, ob Mobil- oder Desktopversion – die User Experience ist einfach kein Vergleich zu den meisten anderen kostenlosen VPN-Anbietern.

Wenn du dich für 2,49 € im Monat für die Premium-Version von Hotspot Shield (Öffnet sich in einem neuen Tab) entscheidest, kannst du zwischen 70 verschiedenen Ländern auswählen und erhältst damit Zugriff auf praktisch alle Inhalte. Mit der kostenlosen Version wirst du automatisch mit einem Server in Amerika verbunden und auf Android-Geräten musst du dich mit Werbung begnügen.

- Lade Hotspot Shield Free auf seiner Homepage herunter (Öffnet sich in einem neuen Tab)


Screenshot der Website vom kostenlosen VPN hide.me

(Image credit: hide.me)
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4. Hide.me (Öffnet sich in einem neuen Tab)

Dieses Gratis-VPN braucht sich nicht zu verstecken

Läuft auf: Windows, Mac, Android, iOS | Serveranzahl: 5 | Datenlimit: 10 GB im Monat | 24-Stunden-Support: Nein

Starke Privatsphärefunktionen
Keine Werbung oder Geschwindigkeitsbegrenzung
Auf ein Gerät beschränkt

Hide.me bietet sowohl zahlungspflichtige als auch kostenlose VPNs an. Bei Letzterem bekommst du 10 GB im Monat. Damit kannst du dich an einem einzigen Gerät mit fünf Servern weltweit verbinden, darunter in den USA und in Kanada, statt den 50+ Standorten, die zahlenden Kunden zur Verfügung stehen.

Loben möchten wir, dass die Verbindungsgeschwindigkeit von kostenlosen Nutzern nicht drosselt wird. Hide.me verspricht außerdem, dass keine Logs geführt, keine Nutzerdaten gespeichert und daher keine Daten an Dritte weitergegeben werden, um Profit zu machen. Auch von Werbung ist keine Spur und sogar P2P wird auf den fünf kostenlosen VPN-Servern unterstützt.

Die Software ist für Windows, Mac, Android und iOS erhältlich. Die Clients sind clever gestaltet und es gibt einen 24-Stunden-Support, selbst für kostenlose Nutzer. Auch die Performance war in unseren Tests beeindruckend. Alles in allem ist es also ein mehr als solides kostenloses Angebot, mit dem du deine Privatsphäre schützen kannst, ohne zu viele Abstriche machen zu müssen.


Windscribe free VPN

(Image credit: Windscribe)
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5. Windscribe free

Super sicher mit großzügigem Datenlimit

Läuft auf: Windows, Mac, Android, iOS, Linux | Serverstandorte: 11 | Datenlimit: 2-10 GB pro Monat | 24-Stunden-Support: Nein

Starke Datenschutzrichtlinie
Einfache Einrichtung und Verwendung
Funktioniert selbst mit Netflix
Geschwindigkeit manchmal inkonsistent
2 GB im Monat sind nicht viel

Die Leute von Windscribe sind auf ihre kostenlose VPN-Lösung stolz wie Oskar... und das nicht ohne Grund. Dank großzügigem Datenlimit und Verpflichtung zum Schutz deiner Privatsphäre ist es eine wirklich gute Option.

In der Standardversion bekommt man 2 GB Datenvolumen pro Monat – also nicht viel. Das kann aber mit einer einfachen Registrierung auf 10 GB erhöht werden. In der kostenlosen Version stehen 11 Serverstandorte zur Verfügung, darunter im UK, in Hongkong, Deutschland, Kanada, der Türkei und acht amerikanischen Städten. Windscribe setzt auf ein Freemium-Modell. Das bedeutet, dass das Programm regelmäßig auf die Premium-Version hinweist, ohne jedoch zu übertreiben.

Der Einstieg mit den Desktop-Clients oder der super nützlichen Chrome-Erweiterung ist einfach und du kannst im Handumdrehen auf verschiedenen Servern in der Welt herumspringen.

Wir gehen bei einem kostenlosen VPN eigentlich nicht davon aus, dass geogeblockte Inhalte entsperrt werden können. Umso mehr waren wir erfreut, dass die kostenlose Version von Windscribe selbst Netflix gut entsperren kann. Im Gegensatz zu anderen VPNs, darunter auch kostenpflichtigen, konnten wir sogar auf exklusive Inhalte in Amerika und Kanada zugreifen. Natürlich schränkt das Datenlimit stark ein, wie viel im Monat gestreamt werden kann, aber die ein oder andere Folge im Ausland oder unterwegs ist drin.

Windscribe speichert keine Logs, IPs oder besuchte Webseiten. Wenn du mit einem Server verbunden bist, wird lediglich dein Benutzername, der verbundene Server und die Datenmenge gespeichert und innerhalb von drei Minuten nach der Sitzung wieder gelöscht. Und wenn das noch nicht genug ist, dann gibt es noch einen integrierten Adblocker, Malware-Schutz und eine Firewall.

Ein letztes Wort zu Geschwindigkeiten. Diese sind bei Windscribe etwas weniger konsistent als bei mancher Konkurrenz und manchmal dauert die Verbindung zu einem Server verhältnismäßig lange. Insgesamt sind das aber eher kleine Kritikpunkte, insbesondere bei einem kostenlosen VPN.


Lohnt sich ein kostenloses VPN?

Ehrlich gesagt, gibt es keine einfache Antwort auf diese Frage. Es hängt immer davon ab, wofür du ein VPN kostenlos verwenden willst. Wenn du einfach nur etwas mehr Sicherheit auf deinem Laptop oder Smartphone brauchst, wenn du dich mit Hotspots oder offenen WLANs verbindest, dann könnte ein Gratis-VPN völlig ausreichend sein. Registriere dich bei einem Dienst, schalte die verschlüsselte Verbindung ein und mach einfach mit deinem Kram weiter, mit der Gewissheit, dass deine Daten vor neugierigen (digitalen) Augen sicher sind.

Wenn dein Hauptaugenmerk allerdings darauf liegt, ausländische Inhalte zu streamen oder Terabytes an Daten zu torrenten, dann wird ein kostenloses VPN auf keinen Fall ausreichen. Denn die meisten von ihnen haben ein begrenztes monatliches Datenvolumen, das du ruckzuck aufgebraucht hast. Andere haben wiederum nicht den nötigen Support oder Servervielfalt, um sinnvoll streamen zu können.

So wählst du ein kostenloses VPN aus: die fünf wichtigsten Fragen

In den letzten Jahren hat die Bedrohung der Privatsphäre des Einzelnen weltweit zugenommen, seit das lange aufrechterhaltene Recht auf Anonymität und Netzneutralität unter dem Deckmantel der Legitimität ausgehöhlt werden.

Virtuelle private Netzwerke sind zwar nicht das Allheilmittel für mehr Sicherheit und Privatsphäre im Internet, aber sie sind ein wichtiger Bestandteil des Arsenals für Menschen, die sich diese Freiheiten wünschen.

Wenn du noch keinen hast, kannst du dir einen kostenlosen VPN-Anbieter zulegen, ohne auch nur einen Cent dafür zu bezahlen. Sei aber vorsichtig, denn nicht alle kostenlosen VPN-Anbieter sind gleich und einige könnten deine Sicherheit sogar gefährden.

Hier sind fünf Fragen, die du dir stellen solltest, bevor du einen herunterlädst und installierst.

1. Was ist das Geschäftsmodell? Die Anbieter wollen Geld verdienen und der Betrieb eines solchen Dienstes kostet viel, besonders wenn er beliebt ist. Einige nutzen ihre kostenlose Version als Marketinginstrument, um potenzielle Kunden zu einer kostenpflichtigen Version zu locken, sobald sie mit der kostenlosen Version zufrieden sind, so wie Dropbox. Die meisten verkaufen jedoch Nutzerdaten oder geben sie an Dritte weiter, was wiederum deine Privatsphäre gefährdet.  

2. Wie schützt es meinen PC? Die meisten Anbieter verwenden eine Desktop-Anwendung, die im Hintergrund läuft und deine Daten verschlüsselt, während du im Internet surfst. Das löst aber nur einen Teil des Problems. Dein Laptop kann immer noch gefingerprinted werden, weil die Tracking-Lösungen der meisten Webseiten so aggressiv sind. Einige wenige, darunter Windscribe, verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz und integrieren das Äquivalent eines Super-Ad-Blockers.

3. Was verliere ich bei einem kostenlosen VPN? Normalerweise kann man davon ausgehen, dass bei einem kostenlosen Produkt einige Abstriche gemacht werden müssen und das ist tatsächlich bei allen Anbietern der Fall. Einige bieten mehr kostenlose Bandbreite als andere, mehr Standorte und sogar Werbeblocker, P2P und Firewall, mit einem einfachen, kostenpflichtigen Upgrade-Pfad, der unbegrenzte Bandbreite mit mehr Standorten und OpenVPN-Konfigurationen freischaltet.

4. Protokolliert dein Anbieter? Du solltest dich vergewissern, dass dein Anbieter die Internetaktivitäten seiner Nutzer nicht speichert. In der Regel kannst du das auf der Seite mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder der Endnutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) überprüfen. Leider ziehen es viele Anbieter vor, die Nutzer mit langen AGBs oder Datenschutzerklärungen zu nerven und verbergen damit oft wichtige Details über ihre Arbeitsweise. Am anderen Ende des Spektrums stehen Anbieter, die alles nach Ende deiner Sitzung löschen und keine Logs aufbewahren.

5. Kann ich mich anonym registrieren? Ein Anbieter, bei dem du dich ohne E-Mail-Adresse anmelden kannst und der Bitcoin-Zahlungen akzeptiert, um deine Privatsphäre zu schützen, ist so ziemlich das Beste, was du online erwarten kannst.  Einige Anbieter bieten auch Double Hopping an, bei dem du deinen Datenverkehr noch weiter verschleiern kannst, indem du deine Privatsphäre quasi verdoppelst.

Sind kostenlose VPNs gefährlich?

Während die Hauptkritik an kostenlosen VPNs darin besteht, dass sie nicht halb so nützlich sind wie die kostenpflichtigen Alternativen, lauern bei einigen Anbietern echte Gefahren (aber nicht bei den oben genannten Diensten).

Aus einer Studie ging 2020 hervor, dass rund 40 % der kostenlosen Android-VPNs im Google Play Store die Privatsphäre ihrer Nutzerinnen und Nutzer nicht ausreichend schützen. Der zusätzliche Schutz, auf den du gehofft hattest, wäre demnach gar nicht vorhanden.

So bekommst du ein Premium-VPN kostenlos

Du kannst dich immer noch nicht zwischen einem kostenlosen VPN oder einem Premium-VPN entscheiden? Vielleicht gibt es einen Kompromiss. Denn die meisten der besten VPN-Anbieter lassen ihre Dienste kosten- und risikofrei testen.

Darunter findest du einige bekannte Namen, etwa ExpressVPN (Öffnet sich in einem neuen Tab), den Erstplatzierten in unserer Liste der besten VPNs. Dieser hat eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Kandidaten wie Hotspot Shield (Öffnet sich in einem neuen Tab) geben sogar 45 Tage.

Wir wollen allerdings darauf hinweisen, dass du dabei in Vorkasse gehen musst. Alle Anbieter sind jedoch stolz darauf, die Rückerstattung komplett reibungslos abzuwickeln.