Skip to main content

Nvidia gesteht, dass GeForce Now noch keinen vollwertigen Ersatz für PS5 oder Gaming-PCs darstellt

Mit seinem Cloud-Service GeForce Now versucht Nvidia fortwährend eine Alternative zum nativen Gaming zu entwickeln.
(Image credit: Nvidia)

Vice President und General Manager von Nvidia GeForce Now (opens in new tab), Phil Eisler, äußerte gegenüber TechRadar Gaming, dass der Cloud-Gaming-Service noch nicht soweit sei, um die aktuelle Konsolengeneration oder Gaming-PCs zu ersetzen. Jedoch stellt GeForce Now eine "großartige Alternative" dar.

Genauer äußerte sich Eisler wie folgt: "Wir sind noch nicht so weit, aber Cloud-Gaming ist eine großartige Alternative für diejenigen, die sich keine neue Konsole oder einen Gaming-PC leisten können oder ihre Spiele einfach auf anderen Geräten spielen wollen."

"Chromebooks (opens in new tab) und Telefone sind jetzt die am schnellsten wachsenden Client-Typen auf GeForce Now und dieses Segment wird zunehmend eng verfolgt von Laptop mit integrierter GPU sowie Macs."

Eisler sprach zudem davon, dass Nvidia sich weniger mit seinen direkten Konkurrenten wie Xbox Cloud Gaming sowie Google Stadia beschäftigt, um den GeForce Now-Service zu verbessern. Stattdessen wird vermehrt das direkte Feedback von SpielerInnen zur fortwährenden Optimierung des Cloud-Dienstes genutzt.

"Wir verbringen mehr Zeit damit von den Spielern zu lernen. PC-Spieler haben uns gesagt, dass sie in der Lage sein wollen Free-to-Play-Spiele oder die Spiele, die sie bereits auf Steam, Epic, Uplay und Origin Game Stores besitzen, zu spielen", so Eisler. "Und sie wollen auf all ihren Geräten mit GeForce Rigs in der Cloud spielen. Diese einfache Formel hat die Gamer angesprochen und GeForce Now von anderen Cloud-Gaming-Diensten abgehoben."

Nvidia GeForce Now hat seit seiner Einführung bereits einen langen Weg zurückgelegt und Eisler erwartet, dass der Dienst sich fortwährend verbessert um eines Tages ein Leistungsniveau zu bieten, welches sogar die aktuellen Konsolen und Gaming-PCs übertreffen kann. Die gegenwärtig höchste Leistungsstufe erlaubt es den Abonnenten des Cloud-Dienstes in Geräteabhängigkeit mit einer Auflösung von bis zu 4K und Bildraten bis 120 FPS Videospiele zu genießen. 

"Die ursprüngliche GRID-Beta von 2013 nutzte Kepler-GPUs bei 720p und 30 FPS", so Eisler. "Im Jahr 2015 haben wir GeForce Now mit Pascal-GPUs bei 1080p und 60 FPS eingeführt. Und vor kurzem haben wir die SuperPOD-Generation (RTX 3080 (opens in new tab)) eingeführt, die bis zu 1440p und 120 FPS streamt. Nvidia wird in Sachen Cloud-Gaming-Technologie und -Leistung auch weiterhin führend sein."

Welche Nvidia GeForce Now Abostufe ist für dich lohnenswert?

Einer der aktuellen MMO-Hits Lost Ark ist ebenso über GeForce Now auf diversen Systemen wie dem Apple iMac spielbar

(Image credit: Nvidia)

Möchtest du Nvidia GeForce Now einmal selber ausprobieren, so hast du die Wahl zwischen drei voneinander variierenden Preisstufen. Mit der kostenlosen Stufe erhältst du Zugang zu einem Basis-Rig, den Standard-Zugang zu Gaming-Servern mit einer Sitzungsdauer von einer Stunde. Die zweite Stufe, das Premium-Rig, bittet dich mit 9,99 € zur Kasse, beinhaltet vorrangigen Zugang zu Premium-Servern und eine Sitzungsdauer von bis zu 6 Stunden sowie Streaming-Qualität von bis zu 1080p bei 60 Bildern pro Sekunde.

Steht dir jedoch der Sinn nach der aktuell bestmöglichen Streaming-Erfahrung von Nvidia, so ist die höchste Stufe, das GeForce RTX 3080-Rig, das Richtige. Hier erhältst du für 19,99 € monatlich einen Zugang zu exklusiven Servern mit bis zu acht Stunden kontinuierlichem Spielspaß, 4K-Auflösung und 120 Bildern pro Sekunde. Auflösung und FPS sind hierbei natürlich an deine Internetgeschwindigkeit und das genutzte Gerät für das Streaming gebunden. 

Insofern dich der Ersteindruck überzeugt, lohnt sich womöglich auch ein längerfristiges Abo, welches dir noch einmal einige Euro spart.

Soll es doch lieber etwas haptischer sein? Dann schau gerne in unseren Vergleich zwischen PS5 und Xbox Series X (opens in new tab)und finde deine neue Lieblingskonsole.

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

With contributions from