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Intel Rocket Lake CPUs sollen im März erscheinen, verrät Gigabyte

Intel CPU
(Image credit: Future)

Wir hörten bereits ein paar Gerüchte darüber, dass Intels Rocket-Lake-Prozessoren im März 2021 erscheinen sollen und das wurde jetzt anscheinend von Gigabyte in einer Pressemitteilung bestätigt – die das Unternehmen kurzerhand abgeändert hat, nachdem die Nachricht im Internet verbreitet wurde.

In der Pressemitteilung ging es darum, dass seine Intel Z490-Mainboards (PCIe 4.0) Intels 11. CPU-Generation (Rocket Lake) nach einem Firmware-Update unterstützen würden. Das Unternehmen fügte allerdings noch den brisanten Satz „Die neuesten Intel Core-Prozessoren der 11. Generation werden im März 2021 veröffentlicht“ hinzu, wie PC Mag erspäht hat.

Wie bereits erwähnt, hat das Unternehmen den Satz bereits geändert, vermutlich, nachdem es festgestellt hat, dass sich jemand verplappert hat. Dort heißt es jetzt: „Die neuesten Intel Core-Prozessoren der 11. Generation werden bald veröffentlicht.“

Wir haben schon mehrere Gerüchte über eine Veröffentlichung im März gehört, zuletzt von einem Mitarbeiter von MSI, der einen Release im März angedeutet hat.

Habt die Rakete bald ab?

Bei der Menge konkreter Informationen klingt es sehr wahrscheinlich, dass Intel Rocket Lake in den nächsten paar Monaten auf den Markt bringen will. Das hat das Unternehmen auch bitter nötig, denn es braucht dringend eine Antwort auf Ryzen 5000. Außerdem sollen bereits die nächsten Prozessoren, Alder Lake, Ende 2021 erscheinen, was Intel nicht viel Spielraum gibt, die 11. Generation zu veröffentlichen.

Doch selbst wenn es so aussieht, als hätte Intel bereits ein konkretes Fenster im Sinn, kann es sich das immer noch ändern, denn wie wir 2020 gesehen haben, sind Hardware-Launches nicht in Stein gemeißelt. Allerdings hat Intel in der Vergangenheit bereits angedeutet, dass es eine Veröffentlichung im ersten Quartal 2021 anvisiert.

Eine weitere interessante Information in der Pressemitteilung ist, dass dasselbe BIOS-Update die „Resizable BAR“-Funktion mitbringt.

Dieses Feature soll die Performance in Spielen erhöhen, indem es der CPU vollständigen Zugriff auf den GPU-Speicher gibt – ein netter Trick, den AMD zuerst im Rahmen seiner Smart Access Memory (SAM)-Technologie vorgestellt hat. Laut ersten Tests könnten Intel-Prozessoren dadurch einen Performance-Schub von bis zu 20 % bekommen.