Skip to main content

Die günstige Apple Watch SE 2 im Test

Ist Apples neue Einsteigeruhr gar die beste Smartwatch?

Was ist eine Hands on-Review?
Kann die neue Apple Watch SE 2 mit mehr als einem schickeren Äußeren überzeugen?
(Image: © TechRadar)

Erstes Fazit

Die Apple Watch SE 2 ist keinesfalls das aufregendste Gerät in 2022, kann aber so ziemlich alles, was man sich von Wearables wünscht. Schnell ladbar, mit neuem Chipsatz bestückt und der genialen Autounfallregistrierung ausgestattet, erhältst du hier eine wundervolle Apple Watch zu einem grandiosen Preis.

Pros

  • +

    Neuester S8-Chip

  • +

    Genialer Preispunkt

Cons

  • -

    Dicker Bildschirmrahmen

  • -

    Kein Always-on-Display

Mit der Apple Watch SE 2 (mancherorts auch Watch SE (2022) genannt) bringt Apple ein neues Update der beliebten Einsteigeralternative fürs Handgelenk heraus. 

Bei der Smartwatch (Öffnet sich in einem neuen Tab) dreht sich alles um Preis-Leistung – mit 299 Euro (GPS) bzw. 369 Euro (GPS + Cellular) ist der Kostenpunkt allerdings gut gewählt und dürfte für viele Nutzer eine vertretbare Investition darstellen. 

Die Tatsache, dass die Uhr dann noch mit dem neuesten S8-Chip aufwartet, macht den Deal aber perfekt. Das ist nämlich genau der gleiche Chip, der auch in den größeren Geschwistermodellen verbaut wird und deutet auf eine große Funktionsvielfalt. 

Abstriche muss die Nutzerschaft nur wenige machen, zu denen beispielsweise eine fehlender Temperaturmessung zählt. Vorzüge wie der Energiesparmodus oder die geniale Sturzerkennung bleiben aber mit an Bord.

Ein persönliches Fazit kannst du ab dem 16. September fällen, wenn die Watch SE 2 auf dem Markt erscheint. Bis dahin verraten wir dir aber ebenso gerne die wichtigsten Infos, wenn du weiterlesen magst. 

Apple Watch SE 2: Design

Das neue Apple Watch SE 2 Design ist natürlich nicht weit entfernt von seinen Vorgängern, aber das war auch nicht zu erwarten

(Image credit: TechRadar)

Never change a running system – so oder so ähnlich könnte die Devise beim Design der Apple Watch SE 2 gewesen sein. Heißt im Klartext: Gewohnte Optik in der 40-oder 44-mm-Alternative.

Sie verfügt über die bekannte Kombination aus Digital Crown und Power-Button auf der rechten Seite sowie einen glasbedeckten Herzfrequenzsensor auf ihrer Rückseite. Zugegebenermaßen wurde zumindest eben dieser Sensor aber im Inneren optimiert.

Außerdem hat Apple die Rückseite bei der Watch SE 2 mit "nyloninfundiertem" Material versehen, dass sich farblich ans Aluminiumgehäuse anpasst. Nettes Extra, aber nicht wirklich relevant. 

Die Innenseite der Apple Watch SE 2 eröffnet einen Blick auf den überarbeiteten Herzfrequenzsensor

(Image credit: TechRadar)

Entsprechend der geringen optischen Änderung, ist auch das Tragegefühl gewohnt gut bzw. schlecht, je nachdem wie man es sonst empfindet. Für uns war es die bekannte, zufriedenstellende, locker-leichte Trageerfahrung mit einem gut erkennbaren Bildschirm und hohem Bedienkomfort, trotz des dicken Rahmens. 

Im Vergleich ist der dickere Rahmen bei der kleineren Uhr erkennbar, störend war dieser aber nie so wirklich

Im Vergleich zur Apple Watch 7 sowie 8 wartet die SE 2 mit einem deutlich dickeren Rahmen auf. (Image credit: TechRadar)

Wenn du dich zwischen der Watch SE 2 und einer Watch 8 entscheiden musst, entgehen dir bei der kostengünstigeren Alternative zudem nur ein paar wenige wichtige Dinge: Abschied nehmen musst du von Sensoren für Temperatur-, Blutsauerstoff- und EKG-Überwachung, der Bildschirm wird etwas kleiner und Always-on ist ebenso abwesend. Für viele Nutzer dürften das aber verkraftbare Einbußen sein, wenn man sich den Preis wieder ins Gedächtnis ruft.

Die Apple Watch SE 2 in der Seitenansicht. Nicht ungewohnt oder neu, aber altbekannt und solide

(Image credit: TechRadar)

Immerhin bekommst du noch die neue und geniale automatische Unfallerkennung. In Notsituationen kann die Smartwatch damit erkennen, ob du einen Autounfall hattest und so möglichst rasch den Rettungsdienst alarmieren. 

Testen konnten wir das Feature zwar nicht, allerdings verspricht die Optimierung von Gyroskop und Beschleunigungsmesser auf dem Papier, dass uns hier eine hohe Zuverlässigkeit in Notlagen erwartet.

Apple Watch SE 2: Akkulaufzeit

Eines der größten Problem von Apples Einsteiger Smartwatch war bisher die mickrige Akkulaufzeit – hat sich hier etwas getan?

(Image credit: TechRadar)

Mit dem Einbau des S8-Chips hat Apple eine Meisterleistung vollbracht, da wir uns jetzt mit einer "billigen" Apple Watch in Kombination mit Schnellladefunktion und Energiesparmodus konfrontiert sehen. 

Folglich ist die Watch SE 2 mit ihren 18 Stunden Akkulaufzeit zwar noch immer sehr schwach auf der Brust, geladen ist diese aber inzwischen deutlich zügiger und dementsprechend in den allermeisten Alltagssituationen trotzdem mit von der Partie. Außerdem solltest du diese 18 Stunden problemfrei ausweiten können, wenn du nicht jeden Tag ins Fitnessstudio marschierst...

Apple Watch SE 2: Erstes Fazit

Sinnvolle Neuerungen, genialer Preis, kaum Abzüge – die Apple Watch SE 2 überzeugt uns im ersten Eindruck auf ganzer Linie

(Image credit: TechRadar)

Wer nach Neuem sucht, dem dürfte es schwer fallen, sich für die Apple Watch SE 2 zu begeistern. Wer jedoch einen genialen, erschwinglichen und sinnvoll ergänzten Begleiter in altbekannter und beliebter Optik sucht, der ist mit der SE 2 hervorragend beraten. 

Für viele Apple-Fans dürfte dies zumindest der günstigere und vielleicht sogar beste Weg sein, um in die Smartwatch-Welt einzutauchen und dabei auf möglichst wenige Features zu verzichten. Wenn du dich also für Gesundheitsdaten interessierst und keine mehrtägigen Ausflüge jenseits der Zivilisation im Sinn hast, kannst du bei der Apple Watch SE 2 entlang unseres Ersteindrucks beherzt zugreifen.

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

Mit Unterstützung von

Was ist eine Hands on-Review?

Um dir bereits vor unserem ausführlichen Testbericht einen ersten Eindruck eines Produkts bieten zu können, haben wir die Kategorie "Hands-on" eingeführt. Dort prüfen wir alle Produkte in kurzer Zeit auf Herz und Nieren: Wir verbringen etwas Zeit damit - dies kann von wenigen Augenblicken bis hin zu mehreren Tagen reichen. Das Wichtige daran ist: Wir können uns so selbst von dem Produkt überzeugen und erlangen eine Vorstellung davon, wie sich das Produkt im Alltag schlägt. Du kannst unserem Urteil trauen! Für mehr Informationen, lies auch TechRadar's Bewertungsgarantie.