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Spiegellose Systemkameras: die 10 besten DSLM auf dem Markt

Nikon Z7
Nikon Z7 (Image credit: Future)

Was ist die beste spiegellose Kamera, die du aktuell kaufen kannst? Das hängt von einigen Faktoren ab, wie deinem bevorzugten Fotografiestil und deinem geplanten Budget - aber egal was du genau suchst, unser Guide wird dir helfen, deine perfekte DSLM zu finden.

Während DSLRs ihren Platz bei den Traditionalisten haben, gibt es keinen Zweifel, dass spiegellose Systemkameras mit ihren neuen und innovativen Features aktuell die spannendsten Kameras sind. Aber was genau ist eine spiegellose Systemkamera? Und worauf solltest Du achten, bevor du entscheidest, was für dich die Beste ist? Wir haben folgend all diese Fragen beantwortet.

Du suchst nach einer ganz schnellen Antwort für die beste DSLM für die meisten Anwender? Unsere Top-Wahl aktuell ist die Nikon Z6. Sie ist klein und leicht für eine Vollformat Kamera, ohne etwas von Nikons eigenem guten Handling einzubüßen. Sie kombiniert tolle Bildqualität mit einem sehr guten elektronischen Sucher. Die Nikon Z Kameras haben aktuell zwar noch nicht so viele native Objektive für ihr neues Objektiv-Bajonett, via Adapter sind jedoch hunderte von existierenden Objektiven nutzbar.

Spiegellos vs DSLR: was ist der Unterschied?

Spiegellose Systemkameras ermöglichen wie auch bei DSLRs einen Objektivwechsel, aber durch den weggelassenen Spiegel, der bei DSLRs für das Bild im Sucher verantwortlich ist, kann eine DSLM deutlich kompakter gebaut werden. Die Kurzform DSLM für spiegellose Systemkameras kommt dabei aus dem Englischen: Digital Single Lens Mirrorless.

Ohne diesen Spiegel wird statt des optischen Suchers ein elektronischer Sucher verwendet (englisch: Electronic Viewfinder oder kurz EVF). Günstige spiegellose Kameras kommen oft ohne einen solchen. Die meisten spiegellosen Systemkameras hingegen haben einen EVF, sind aber auch teurer. Wie aktuelle DSLRs oder Kompaktkameras haben auch DSLM ein rückwärtiges Display, mit welchem man ebenfalls den Bildausschnitt kontrollieren kann.

Der fehlende Spiegel ermöglicht bei DSLMs enorme Platzeinsparungen, die kompaktere und leichtere Gehäuse ermöglichen. Ein Sucher an sich ist für ambitionierte Fotografen und Profis allerdings unerlässlich, um in jeder Lichtsituation das Bild exakt einschätzen zu können. Das ist auf dem Display nicht immer der Fall, zum Beispiel bei strahlender Sonne. Elektronische Sucher sind inzwischen ganz passabel und bieten ein nahezu natives, aber digitales Bild. Die aktuellen Topmodelle besitzen meist 3,69 MP Auflösung beim EVF und man merkt nur noch etwas, dass man auf einen Bildschirm guckt. Bei der neuen S1 Reihe von Lumix und bei der Sony A7 R IV ist ein EVF mit 5,76 MP verbaut. Hier hat man dann einen Sucher, der wirklich gleichwertig zum optischen Sucher ist.

Spiegellose Systemkameras findet man, wie erwähnt, unter der sehr geläufigen Abkürzung DSLM, aber auch unter den Abkürzungen CSC (Compact System Camera) oder eigentlich korrekter als DSLM wegen der Wechselobjektivfunktion: MILC (Mirrorless Interchangeable Lens Camera). Mysteriöserweise hat sich der Begriff DSLM auch als Industriestandard durchgesetzt, obwohl MILC technisch der korrektere Begriff ist.

Warum sind spiegellose Systemkameras besser?

Ist eine spiegellose Systemkamera jetzt wirklich besser als eine klassische Spiegelreflexkamera? Es gibt einige Pros und Kontras bei beiden Systemen. Ein paar der Hauptkriterien kannst Du hier nachlesen: Mirrorless vs DSLR Kameras: 10 Hauptunterschiede (Link englischsprachig).

Spiegellose Systemkameras bieten zuallererst einmal mehr Modellauswahl-Möglichkeiten. Bei DSLRs gibt es weniger etablierte Hersteller. Canon und Nikon sind die unangefochtenen Platzhirsche, Sony dümpelt weit abgeschlagen hinterher. Bei den DSLMs hingegen finden sich in jeder Produktklasse eine ganze Reihe von Herstellern: Fujifilm, Sony, Olympus, Panasonic, Leica und seit Kurzem auch Nikon und Canon. Hier gibt es verschiedenste Modelle für jede Anwendung und auch jedes Budget.

Da die Entwicklung von guten DSLMs noch gar nicht so alt ist, kämpfen die Hersteller hier um ihren Platz, entwickeln Neuheiten und positionieren die eigenen Kameras ganz spezifisch, sodass fast jede Kamera besondere Eigenschaften und Zielgruppen hat.

Ein Merkmal haben DSLMs mit EVF aber gemeinsam: man kann im Sucher das Bild so sehen, wie es auch aufgenommen wird. Das geht bei DSLRs im Sucher nicht, denn dort sieht man was durch das Objektiv als Bildausschnitt besteht, nicht wie der Sensor und Kameraprozessor es verarbeiten. Ein elektronischer Sucher zeigt einem hingegen exakt das an, was später als Bild abgespeichert wird. Besonders für Einsteiger ist das eine enorme Hilfe.

Während es nun relativ einfach wäre, die 10 besten High-Ende Modelle unter den DSLMs auszuwählen, haben wir versucht das Budget und das Preis-/Leistungsverhältnis mit zu bedenken. Denn natürlich macht die neue Lumix S1H auf einem anderen Niveau Videos als der gesamte Rest der DSLMs auf dem Markt. Allerdings ist diese Kamera ausschließlich auf professionelle Filmer zugeschnitten und hat einen stolzen Preis von 4000 Euro für Features, die abseits der Profi-Filmer niemand braucht. Stattdessen findet man in unserer Liste die DSLMs, die für ihren Preis fotografisch dennoch beeindrucken, ohne die Preis-/Leistungsskala zu sprengen.

Also egal, ob Du auf der Suche nach deiner ersten Vollformat DSLM bist oder einfach nur eine geeignete spiegellose Systemkamera mit toller Leistung für maximale Kreativität suchst, hier findest du die besten spiegellosen Systemkameras, die du aktuell kaufen kannst.

Die besten spiegellosen Systemkameras 2020 auf einen Blick

  1. Nikon Z6
  2. Sony Alpha A7 III
  3. Fujifilm X-T30
  4. Sony Alpha A7R IV
  5. Panasonic Lumix S1R
  6. Canon EOS RP
  7. Olympus OM-D E-M1 X
  8. Panasonic Lumix G9
  9. Canon EOS M6 Mark II
  10. Olympus OM-D E-M10 Mark III

Die besten spiegellosen Systemkameras 2020:

1. Nikon Z6

Die aktuell beste Allround DSLM

Sensorgröße: Vollformat | Auflösung: 24,5 MP | Sucher: 3.690K Pixel | Monitor: 3,2-Zoll neigbarer Touchscreen, 2.100K Pixel | Autofokus: 273-Punkt AF | Serienbildgeschwindigkeit: 12 fps | Video: 4K bis zu 30p | User Level: Fortgeschrittene/Experten

Verfeinertes Handling
Tolle Bildqualität
Begrenzter Bufferspeicher
Nur ein Kartenslot

Sony mag bereits vor Canon, Nikon und Panasonic Vollformat DSLMs auf den Markt gebracht haben, aber seitdem alle 4 Hersteller auf diesem Markt aktiv sind, steigt das Niveau etwas. Und unser anerkennendes Nicken gilt Nikons neuer Z6, eine Kamera mit 24,5 MP Sensor, einem superscharfen 3,69 MP EVF und tollem 4K Video in einem kompakten Gehäuse. Der massive Handgriff lässt die Kamera gut in der Hand liegen, während der FTZ Adapter die Adaptierung hunderter F-Bajonett Objektive ermöglicht und dabei trotzdem die Nutzung von Autofokus und Auto-Belichtung erlaubt. Die Kamera ist nicht perfekt - aber seit dem letzten Firmware Update erhielt sie nochmals mehr Power und zu dem inzwischen sogar reduzierten Preis ist sie erschwinglicher denn je. Wir lieben sie!

(Image credit: Future)

2. Sony Alpha A7 III

Nicht neu, aber weitverbreitet - aus guten Gründen

Sensorgröße: Vollformat | Auflösung: 24,2 MP | Sucher: 2.359K Pixel | Monitor: 3,0-Zoll neigbarer Touchscreen, 921K Pixel | Autofokus: 693-Punkt AF | Serienbildgeschwindigkeit: 10 fps | Video: 4K bis zu 30p | User Level: Fortgeschrittene/Experten

693-Punkt-AF-System
10 fps Serienbildgeschwindigkeit
Eingeschränkte Touchscreen-Steuerung
Leichter 'Riss' im EVF

Die Alpha A7 III ist unter Sonys Vollformat DSLM die einfachste und günstigste, was man ihr aber nicht als Negativargument entgegenbringen kann. Sie ist eine brillante Wahl für ambitionierte Hobbyfotografen, aber auch für Profis. Schaut man auf die Spezifikationen, sieht man schnell warum. Sony hat das Beste aus den Flaggschiffen Alpha A9 und A7R III genommen und in der A7 III zu einer tollen Mischung aus Performance und Bildqualität zum moderaten Preis vereint. Der 24,2 MP Vollformatsensor hat einen guten Dynamikumfang, sehr gute Lowlight Eigenschaften und der fortschrittliche 693-Punkt Autofokus wurde mit dem letzten Update noch herausragender. Wer bei Features und Performance zu einem sehr fairen Preis ganz oben mitspielen möchte, ist bei dieser Kamera genau richtig.

(Image credit: Future)

3. Fujifilm X-T30

Tolle Fotos, beeindruckende Videos und formschönes Design

Sensorgröße: APS-C | Auflösung: 26,1 MP | Sucher: 2.360K Pixel | Monitor: 3,0-Zoll neigbarer Touchscreen , 1.040K Pixel | Autofokus: 425-Punkt AF | Serienbildgeschwindigkeit: 8 fps | Video: 4K bis zu 30p | User Level: Fortgeschrittene

Robustes, stylishes Gehäuse
Tolle Foto- und Videoqualität
Beengte Bedienelemente
EVF Vergößerung ist nicht so gut

Du bist auf der Suche nach einer kleinen, leistungsstarken Kamera mit tollem Design und durchdachtem Objektivsystem? Die Fujifilm X-T30 ist dafür unser Favorit. Während wir ihren großen Bruder, die X-T3 (Platz 8), ebenfalls schätzen, ist die Kombination von kompakter Größe und ihrer Allround Performance für uns ein Highlight für 2020. Es ist mehr von der X-T3 in der X-T 30 enthalten als du denkst. Es werkelt der gleiche 26,1 MP APS-C Sensor und Bildprozessor unter der Oberfläche und ermöglicht damit alles von Landschaftsaufnahmen bis zu actionreichen Sportaufnahmen. Dabei hilft der Phasendetektion-Autofokus, der fast den gesamten Sensor erfasst und auch Fujifilms exzellenter Film-Simulationsmodus beeindruckt mit seiner Nachahmung des alten Filmlooks von Filmmaterial von Fujifilm aus früheren Zeiten. Man gebe 4K Videofähigkeiten hinzu und erhält einen fantastischen Allrounder, der dich geradezu auffordert, rauszugehen und loszufotografieren.

(Image credit: Future)

4. Sony A7R IV

Sonys Megapixel Monster bekommt ein starkes Update

Sensorgröße: Vollformat | Auflösung: 61 MP | Sucher: 5.760K Pixel | Monitor: 3-Zoll Touchscreen mit Neigungswinkel, 1.440K Pixel | Autofokus: 567 PDAF + 425 CDAF | Serienbildgeschwindigkeit: 10 fps | Video: 4K bis zu 30p | User Level: Profi

Verbesserte Ergonomie
Schneller, intelligenter AF
Gut arbeitende Belichtungsmessung
Brillianter EVF
Rolling Shutter bei Videos
Kein In-Camera RAW Processing
Keine Bewegungskorrektur bei Pixel Shift

Sonys A7R Modelle stehen für hohe Auflösung, und die A7R IV liefert nochmals mehr als ihr Vorgänger: seine marktführenden 61 MP exzellenten Details, unterstützt vom eindrucksvollen Pixel Shift Multi Shooting Modus. Ein Update hat auch den Autofokus nochmals schneller und intelligenter gemacht, mit beeindruckend arbeitendem Gesichts- und Augen-AF. Das haben wir bei jemandem wie Sony aber auch nicht anders erwartet. Das neue Kameragehäuse ist nun noch besser gegen die Witterungen geschützt, um auch draußen im Feldeinsatz zu bestehen. Der größere Handgriff macht die Bedienung, besonders die längere, angenehmer. Das neue Wahlrad auf der Oberseite macht die Bedienung des Modus-Wahlrades zwar etwas schwerer und der Rolling Shutter Effekt im Video stört ein wenig, dennoch ist diese Kamera ein wahres Foto-Monster.

Panasonic Lumix S1R

(Image credit: Future)

5. Panasonic Lumix S1R

Dieser Newcomer hat einige Tricks auf Lager

Sensorgröße: Vollformat | Auflösung: 47,3 MP | Sucher: 5.7k Pixel | Monitor: 3,0-Zoll 3-Achs-neigbarer Touchscreen, 2.100K Pixel | Autofokus: Kontrastdetektions AF | Serienbildgeschwindigkeit: 9 fps | Video: 4K | User Level: Fortgeschrittene/Experten

Beeindruckender Sucher
187 MP Aufnahmeoption
AF liegt etwas hinter der Konkurrenz
Groß, schwer und teuer

Die S1R ist eine der drei neuen Kameras aus Panasonics S Reihe - sie kommen alle mit beeindruckender Technologie daher. Der 5,76 MP Sucher ist den EVFs mit 3,69 MP der meisten Konkurrenten deutlich voraus. Das große robuste Gehäuse beherbergt bei allen drei Kameras einen um 5 Achsen stabilisierten Sensor (bei der S1R hat dieser beeindruckende 47,3 MP), die trotz der hohen Pixeldichte sehr gute Lowlight Eigenschaften bieten. Während die Videovariante S1H maximal auf Video zugeschnitten ist, ist die S1R die Fotokanone und bietet einen besonderen 187 MP Modus, bei dem der Sensor selbst durch pixelgenaue Bewegung eine viermal höhere Aufnahmeauflösung ermöglicht (natürlich nur bei ruhenden Motiven sinnvoll). Diese Technik ist einzigartig und eröffnet auch mit Vollformatkameras ganz neue Sphären. Wir sind beeindruckt.

(Image credit: Future)

6. Canon EOS RP

Aktuell die günstigste Vollformat Kamera auf dem Markt

Sensor: Vollformat CMOS | Auflösung: 26,2 MP | Autofokus: 5.655-Punkt AF | Monitor: 3-Zoll Vari-Winkel Touchscreen, 1.040K Pixel | Serienbildgeschwindigkeit: 5 fps | Videos: 4K | User Level: Ambitionierte Anfänger

Super Preis/Leistung
Kompaktes, leichtes Gehäuse
Bisher wenige native Objektive
Begrenzte 4K Video Optionen

Canons erste Vollformat DSLM, die EOS R, hat einige Fotografen erfreut und andere enttäuscht, aber die EOS RP macht einen deutlich positiveren Eindruck. Technisch gesehen ist die RP zwar eher das Juniormodell zur R und hat weniger Leistung, die EOS RP ist aber deutlich kleiner, deutlich leichter und vor allem: deutlich günstiger. Damit ist sie viel eher eine Option für diejenigen, die sich möglichst günstig an das Vollformat herantasten wollen, ohne den Preis der EOS R zu zahlen. Die EOS RP hat insgesamt verschmerzbare 4 MP weniger, während die Touchscreen Performance, der schnelle Autofokus und großer Bufferspeicher erhalten blieben. Die nativen Objektive für das neue R Bajonett sind weiterhin begrenzt, doch dank Adapters kann der Nutzer bisher erworbene Objektive von Canon der EF und EF-S Serie problemlos weiter nutzen.

(Image credit: Future)

7. Olympus OM-D E-M1X

Die beste Micro Four Thirds Kamera für Foto-Profis

Sensor: Four Thirds Live MOS | Auflösung: 20,4 MP | Autofokus: 121-Punkt AF | Monitor: 3-Zoll Vari-Winkel Touchscreen, 1.037K Pixel | Serienbildgeschwindigkeit: 15 fps (bis zu 60 fps) | Video: 4K | User Level: Experten

Exzellentes Handling
Hervorragende AF Performance
Brillante Bildstabilisierung
Tolle 4K Videoqualität
Bildrauschen noch zu stark
Sucher schwächelt bei starker Sonne

Die OM-D E-M1X mag auf einige Fotografiefans komisch wirken, aber wenn der Formfaktor kein Ausschlusskriterium ist, dann ist das hier die beste Micro Four Third (MFT) Kamera für Fotografen auf dem Markt. Wenn die Sensorgröße an sich nicht so wichtig ist, ist diese Kamera vermutlich die beste DSLM, die Du aktuell kaufen kannst. Denn abseits vom kleineren Sensor produziert die E-M1X größere Fotodateien als alle Vollformat und Mediumformat Kameras auf dem Markt. Und wenn man nun argumentieren will, dass das MFT System nicht mit den neuen Vollformat DSLM mithalten kann, dann sollte man diese Meinung nochmal überdenken. In dieser Kamera sind so viele Features zusammengepackt, dass diese sogar Panasonics S1 Reihe und Nikons Z Reihe in den Schatten stellt. Eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 60 fps in RAW mit festem AF und 18 fps mit AF Tracking stechen jede andere Kamera aus und scheinen direkt auf Wildlife- und Sportfotografen abzuzielen. Mit gleich zwei Bildprozessoren unter der Oberfläche verwundern einen diese Geschwindigkeiten auch nicht mehr. Die Bildqualität ist genial bei Foto und Video und die Bildstabilisierung steht dem in nichts nach. Der einzige Grund, weshalb die Kamera im Ranking weiter unten Platz nehmen muss, ist ihr sehr hoher Preis.

(Image credit: Future)

8. Panasonic Lumix G9

Unbegrenzte Vielseitigkeit

Sensor: Four Thirds Live MOS | Auflösung: 20,4 MP | Autofokus: 225-Feld AF | Monitor: 3-Zoll Vari-Winkel Touchscreen, 1.040K Pixel | Serienbildgeschwindigkeit: 20 fps | Video: 4K bis zu 60 fps | User Level: Fortgeschrittener Anfänger

Exzellenter 4K und 6K Foto Modus
Ergonomisches Handling
6,5-Stufen erhaltende Bildstabilisierung
Zwei Kartenslots
ISO Bandbreite begrenzt
Kleineres Display als GH5

Sie mag nicht so perfekt für Video sein wie die GH5, aber die G9 fokussiert stattdessen auch auf die Fotografie. Wie auch die oben genannte Olympus OM-D E-M1X wird der kleinere MFT Sensor von umso mehr Features umgeben. Die Kamera kombiniert 8 Fotos zu einem 80 MP Foto, während die sehr gute Bildstabilisierung es ermöglicht, selbst bei gut einer Sekunde Belichtungszeit aus der Hand zu fotografieren. Dazu kommen 60 fps 4K Video, tolles Handling und viele weitere fortschrittliche Features, die die Lumix G9 zu einem brillanten Allrounder unter den spiegellosen Systemkameras machen.

Canon EOS M6 Mark II

(Image credit: Future)

9. Canon EOS M6 Mark II

Eine exzellente Videokamera für Reisen

Sensorgröße: APS-C | Auflösung: 32,5 MP | Sucher: Keiner | Monitor: 3,0-Zoll neigbarer Touchscreen, 1.040K Pixel | Autofokus: 143-Punkt AF | Serienbildgeschwindigkeit: 14 fps | Video: 4K bis zu 30p | User Level: Anfänger/Fortgeschrittener Anfänger

Klein und leicht
Tolles nach oben neigbares Display
Kein eletronischer Sucher
Relativ wenige native Objektive

Nur weil diese kompakte Kamera keinen eingebauten Sucher hat, bedeutet das nicht, dass du sie einfach so abschreiben solltest. Denn die Features dieser Kamera lassen sich sehen. Die geringe Größe und das geringe Gewicht machen sie zum perfekten Reisepartner und der 32,5 MP Sensor nimmt mit beeindruckenden 14 fps Fotos auf. Die Farbwiedergabe war schon immer Canons Stärke und auch die EOS M6 II bildet hier keine Ausnahme. Es gibt keine interne Bildstabilisierung, aber wenn du dir das bewusst machst, kannst du das einfach kompensieren. Man muss allerdings ebenfalls bedenken, dass es nur wenige nativ passende Objektive gibt. Genau wie bei der EOS R und RP gibt es aber einen Adapter, damit man EF und EF-S Objektive verwenden kann. Von allzu großen Objektiven solltest du jedoch die Finger lassen mit diesem Kamerazwerg.

Olympus OM-D E-M10 Mark III

10. Olympus OM-D E-M10 Mark III

Die brillante E-M10 Mark III ist ein kleines Kamera-Kraftpaket

Sensorgröße: Micro Four Thirds | Auflösung: 16,1 MP | Sucher: 2.360K Pixel | Monitor: 3,0-Zoll neigbares Display, 1.037K Pixel | Autofokus: 121-Punkt AF | Serienbildgeschwindigkeit: 8,6 fps | Video: 4K bis zu 30p | User Level: Anfänger/Fortgeschrittene

Kompakte Kamera, kompakte Objektive
Exzellenter EVF
Kleiner Sensor
Fokus Tracking könnte besser sein

Die OM-D E-M10 Mark III ist zwar kein großer Schritt seit der Mark II, da ein Großteil der Spezifikationen gleich geblieben sind. Trotzdem hat Olympus die Kamera überarbeitet und verbessert. Damit wurde eine unserer bevorzugten spiegellosen Systemkameras für Anfänger und (leicht) Fortgeschrittene geschaffen. Einige mögen den relativ kleinen MFT-Sensor kritisieren, aber die Sensorwahl tut der Bildqualität keinen Abbruch und ermöglicht ultrakompakte und leichte Objektive, teils leichter als die Kamera selbst. Die OM-D E-M10 Mark III ist trotzdem kein Spielzeug: mit ihrer 5 Achsen Bildstabilisierung, einem guten EVF, beeindruckenden 8,6 fps Serienbildgeschindigkeit und 4K Video Funktionen. Sie ist eine starke Kamera. Die OM-D E-M5 Mark III mag zwar noch besser sein, ist aber auch wieder teurer. Zum Preis der E-M10 III gibt es aber nichts zu meckern.

Ebenfalls einen Blick wert:

Fujifilm GFX 100

Wenn Geld keine Rolle spielt, greif zum Megapixel-Monster

Sensorgröße: Medium Format | Auflösung: 102 MP | Sucher: 5.76K Pixel | Monitor: 3,2-Zoll Drei-Wege neigbares Display, 2.360K Pixel | Autofokus: Hybrid AF | Serienbildgeschwindigkeit: 5 fps | Video: 4K | User Level: Profis

Unglaublich feine Details 
EVF ist beeindruckend: groß und detailliert
Sehr, sehr, sehr teuer
Hochkant-Griff ist nicht sehr gut durchdacht

Die GFX 100 sticht jede andere Kamera auf der Liste aus - wenn es um die native Auflösung geht. Sie ist aber auch eine Kamera aus einer anderen Liga: Dem Medium Format. Diese andere Liga hat auch andere Preisschilder. Das relativ klobige Gehäuse schlägt aktuell mit 11.000 € zu Buche. Das Besondere zu Kameras wie der Lumix S1R ist, dass die GFX 100 diese Auflösung nativ auf dem Sensor besitzt, statt durch Mehrfachaufnahmen diese Auflösung künstlich zu erzeugen. Natürlich hat eine solche Kamera auch eine Sensorstabilisierung, einen guten Autofokus, tolles 4K Video und den möglicherweise besten EVF, den wir bisher erleben durften. Sicher, niemand von uns hat diese Kamera bei sich zu Hause herumstehen, aber Fujifilm verdient höchsten Respekt dafür, diese Medium Format DSLM überhaupt entwickelt zu haben. Denn die hohe Auflösung des Mediumsformats birgt seine eigenen großen Herausforderungen. Und vielleicht hat der eine oder andere Mode- oder Magazinfotograf dieses Kleinod auch bei sich im Regal.

(Image credit: Future)

Sony Alpha A9

Eine für die Profis

Sensorgröße: Vollformat | Auflösung: 24,2 MP | Sucher: 3.686K Pixel | Monitor: 3,0-Zoll neigbares Display, 1.440k Pixel | Autofokus: 693-Punkt AF | Serienbildgeschwindigkeit: 20 fps | Video: 4K | User Level: Experten

Unglaublich schneller AF
Weiterentwickelte features
Kein Sucher-Blackout
Begrenzte Touchscreen Funktionen
Witterungsbeständigkeit hat Schwachstellen

Sony hat gerade die nächste Generation der Alpha A9 vorgestellt, sodass die A9 der ersten Generation nochmals reduziert wird. Damit ist die Alpha A9 weiterhin eine der besten Sport- und Pressekameras, nun aber sogar noch günstiger. Wir kennen keine andere Profikamera abseits des neuen Nachfolgers, der einen so schnellen Autofokus mit so guter Tracking Perfomance hat. Der fehlende XQD Slot und die begrenzten Touchscreenfunktionen mögen etwas enttäuschen, aber die unglaublich schnellen 20 fps Serienbildgeschwindigkeit ohne EVF-Blackout sind mehr als genug, um die Profis zu überzeugen, falls man den Preis bezahlen will. Auch wenn hier die letzte Preisreduzierung die A9 bedeutend interessanter gemacht hat.

  • Lies unseren ausführlichen Test: Sony Alpha A9 (Link englischsprachig)