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Intel-Grafikkarten sollen für Nvidia zum Problem werden – sagt Intel-CEO

Glücklicher PC-Gamer jubelt
(Image credit: Shutterstock / Gorodenkoff)

Intle-CEO Pat Gelsinger hat über die neuen Prozessoren und Grafikkarten des Unternehmens gesprochen. Letztere sollen dabei zur echten Konkurrenz für Nvidia werden.

Wie Wccftech berichtet, schürt Gelsinger in einem Interview mit dem Finanzanalysten Pierre Ferragau mit etlichen Kommentaren den Hype um die neuen GPU. In diesem Zusammenhang ist auch der erwähnte Seitenhieb gegen Nvidia gefallen.

Gelsinger sagte: „Mit unserer GPU-Architektur werden wir Nvidia zum ersten Mal wirklich unter Druck setzen können.“

Dabei bezieht er sich natürlich auf die neuen Arc-Grafikkarten des Unternehmens, die im ersten Quartal 2022 erscheinen sollen. Diese sollen den von AMD und Nvidia dominierten Markt aufmischen, wobei Letzere natürlich den Großteil einnehmen.

Gelsinger hat außerdem die neuen Alder Lake-Prozessoren angesprochen, die noch im Verlauf des Jahres erscheinen sollen – man geht bisher von einer Präsentation im Oktober und einer Markteinführung im November aus – die ebenfalls besonders sein und für Intel einen ähnlich wichtigen Schritt nach vorne darstellen sollen wie Zen einst für AMD.

„Wir führen mit Alder Lake eine heterogene Architektur ein, bei der wir große und kleine Kerne haben. AMD hat bekanntlich nur einen“, führt Gelsinger fort. „Wir werden eine leistungsstärkere und eine energieeffizientere Version des Kerns haben, ziemlich beeindruckend …“

Natürlich ist AMD (bisher) der Meinung, dass es nur eine Kern-Art benötigt. Dennoch klingt alles, was wir bisher über die Performance von Alder Lake gehört haben, sehr vielversprechend

Gelsinger prahlt außerdem damit, dass andere technologische Durchbrüche für die Zukunft in Arbeit wären und „einen wirklich bahnbrechenden Schritt nach vorne darstellen, weit über das hinaus, worüber wir bisher gesprochen haben.“

Einige dieser Innovationen werden aber noch ein paar Jahre auf sich warten lassen, fügt er hinzu. Möglicherweise spielt er dabei auf Meteor Lake an, den ersten Schritt zu einem 7-nm-Prozess, der 2023 erfolgen soll, wenn alles nach Plan läuft.


Analyse: Stellschraube Preis?

Naturally, it’s the CEO’s job to talk up the prospects of their company and incoming products, but it’s clear enough that Intel is now on a push to start seriously hyping the incoming Intel Arc GPUs, following the recent official announcement of the discrete graphics cards (and some further revelations around the branding of these offerings).

Natürlich ist eine der Aufgaben eines CEOs, die Aussichten des Unternehmens und seiner neuen Produkte zu loben, aber es ist offensichtlich genug, dass Intel seine Arc-Grafikkarten ernsthaft hypen will.

Dass Intel explizit auf Nvidia Druck ausüben will, ist ambitioniert. An welchen Stellschrauben das Unternehmen konkret drehen will, ist unbekannt, doch wir hoffen, dass eine davon der Preis ist. Denn ehrlich gesagt sind die Grafikkarten-Preise im letzten Jahr völlig aus dem Ruder gelaufen – und die nächsten Nvidia-Karten, die vielleicht bereits (Ende) 2022 erscheinen sollen, könnten sogar noch teurer sein.

At the very least, having a third player in the market and more discrete gaming GPUs on the table will be a massive boon just purely in terms of increased choice and stock levels, particularly as we keep hearing that the chip shortage might drag on and on throughout 2022, and maybe even into 2023

In jedem Fall ist ein dritter Mitstreiter auf dem Grafikkarten-Markt einerseits gut für den Wettbewerb und andererseits gut für die Auswahl und den Nachschub, besonders in Hinblick darauf, dass die Lieferschwierigkeiten in der Halbleiterindustrie noch bis 2022, wenn nicht sogar 2023 anhalten sollen.