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Valve macht laut einem Bericht tatsächlich eine Nintendo Switch-ähnliche Konsole für PC-Spiele

Valve Steam Machine
Don't worry, this isn't what it looks like. (Image credit: Future)

Ein neuer Bericht scheint die Existenz einer neuen tragbaren Spielekonsole zu bestätigen. Eine Konsole, die für PC-Spiele gedacht ist und von Valve kommt. Erste Details sind erst neulich aufgetaucht. 

Wir haben schon früher über das Gerücht berichtet und jetzt wurde es von Ars Technica bestätigt: Valve baut tatsächlich eine tragbare PC-Spielekonsole. Die Konsole trägt den Codenamen "SteamPal", aber dieser Name wird sich wahrscheinlich in etwas mehr... nun ja, Cooles ändern, bevor sie der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Gerüchte über das Gerät kamen auf, als ein Redditor eine Änderung im Code von Steam entdeckte, die auf den neuen Codenamen hinwies - obwohl es in den letzten zwei Jahren offenbar unter einem anderen Codenamen ("Neptune") lief. 

Weder Ars Technica noch der Redditor erklärten, wie die Konsole aussehen könnte, aber sie klinkten sich in die Idee ein, dass es eine tragbare Konsole sein wird, ähnlich wie die Nintendo Switch und andere tragbare PCs, die in den vergangenen Jahren als Prototypen auf der CES erschienen sind.

Was das Steuerungsschema angeht, so wird es anscheinend eine Version der Touchpads des Steam Controllers verwenden, obwohl sich das im Laufe des Iterationsprozesses noch ändern könnte. Es wird auch eine Möglichkeit geben, den Hybrid-PC über eine USB-C-Verbindung mit dem Monitor zu verbinden - aber auch hier sind die Details im Moment noch sehr dünn.

Die interessantesten Details sind noch ungewiss

Zu diesem Zeitpunkt kann niemand mit Sicherheit sagen, welche Art von Hardware im Inneren der Maschine laufen wird. Ob sie einen AMD- oder Intel-Prozessor haben wird oder wie leistungsfähig ihre GPU sein könnte, ist zu diesem Zeitpunkt ungewiss. Auch welches Betriebssystem darauf laufen wird, kann nur spekuliert werden. Die Chancen stehen gut, dass auf dem Gerät Valves Open-Source-Linux-Plattform SteamOS läuft, aber Ars Technica schließt nicht aus, dass auf dem Gerät auch eine vollwertige Version von Windows läuft.

So frustrierend verworren das alles auch ist, es ist genau das, was Valve tun würde. Es wird jahrelang intern an einem Gerät gearbeitet und es erst dann vorgestellt, wenn man sich sicher ist, dass die Welt dafür bereit ist. Valve hat das für den Steam Controller getan, der zu dem Zeitpunkt, als die Journalisten ihn sahen, fast vollständig war und bereit zur Auslieferung. Ähnlich wurde auch bei der Valve-Index verfahren, die gut unter Verschluss gehalten wurde.

Und dennoch ist es schwer, den Gedanken aus dem Kopf zu bekommen, dass es sich um haltlose Gerüchte handeln könnte, trotz Ars Technicas guter Recherche und Quellen.