Skip to main content

In Horizon Forbidden West ist Aloy viel härter, aber die Maschinen sind es auch

Horizon Forbidden West
(Image credit: Sony)

Im neuesten offiziellen PlayStation Blog-Beitrag von Guerrilla erfährst du alles über die Kämpfe in Horizon Forbidden West. Im Vorfeld der Veröffentlichung des PS5-Abenteuers am 18. Februar 2022 hat es an Blogposts nicht gemangelt, aber der neueste könnte der bisher umfangreichste sein.

Der Beitrag stammt von Guerrilla Community Manager Bo de Vries, der erklärt, dass die Entwickler sicherstellen wollten, dass sich die Kämpfe gegenüber dem Original von 2017 deutlich weiterentwickelt haben. Es klingt, als würde Guerrilla ein Spiel entwickeln, das zu gleichen Teilen freier und herausfordernder ist.

"Wir wollten, dass sich die Feinde authentischer anfühlen, indem wir die Flüssigkeit und Kontinuität der Bewegungen verbessern, z. B. indem wir Feinde (und Begleiter) fähiger machen, unwegsames Gelände zu durchqueren", erklärt der leitende KI-Programmierer Arjen Beij. 

"Die KI in Horizon Zero Dawn unterstützte bereits einige dynamische Geländeveränderungen, aber wir wollten noch einen Schritt weiter gehen und das Springen und Klettern als systemischen Teil ihres Verhaltens hinzufügen. Während du das Spiel spielst, wird die KI nach Möglichkeiten suchen, Abkürzungen zu nehmen, wo es vorher ein mühsamer Umweg war.

"Ein anderes Beispiel ist, dass mehr Maschinen jetzt schwimmen können und die Fähigkeit haben, zu tauchen und Aloy unter Wasser zu verfolgen. Amphibische Feinde können auch Sprünge benutzen, um ins und aus dem Wasser zu kommen, und wenn du Pech hast, kombinieren sie das mit einem Angriff."

horizon forbidden west underwater

(Image credit: Sony Interactive Entertainment)

Ein großer Teil des Blogposts befasst sich damit, wie die Animationen in die Kämpfe einfließen, und es klingt, als würden die Feinde nicht immer wieder dieselben vorgefertigten Bewegungen ausführen, sondern Guerrilla sorgt für eine gewisse Unvorhersehbarkeit ihrer Aktionen.

"Wir setzen auf lesbare Silhouetten und Verhaltensweisen, die der Spieler erkennen kann", erklärt Gameplay Animation Director Richard Oud, "damit du eine feindliche Bewegung vorhersehen oder auf sie reagieren kannst. Wir spielen mit dem Timing dieser Bewegungen, um nicht nur Zeitfenster für den Spieler zu schaffen, in denen er zuschlagen, blocken oder rennen kann, sondern auch, um einige Persönlichkeitsmerkmale in den Animationen selbst zu zeigen."

Auch wenn es so aussieht, als ob die Chancen für die Protagonistin Aloy dieses Mal schlecht stehen, ist sie nicht ohne neue Tricks. In dem Blogpost wird eine neue Fähigkeit namens "Resonatorstoß" beschrieben, eine Sammlung von Energie, die sich aufbaut, wenn Aloy mit ihrem Speer angreift.

Wenn der Stapel voll ist, kann Aloy den Strahl auf einen Feind abfeuern, um ihn als Ziel zu markieren. Wenn sie dieses Ziel mit einem Pfeil abschießt, bevor es verschwindet, richtet sie eine große Portion Schaden an. Guerrilla erklärt, dass diese "Mechanik eine starke Synergie zwischen Nah- und Fernkampf schafft und die Spieler/innen dazu ermutigt, nahtlos zwischen beiden zu wechseln".


Analyse: Aloys bisher stärkstes Abenteuer?

Es ist ermutigend zu sehen, dass Guerrilla die neue PS5-Power nutzt, denn Horizon Forbidden West scheint all das zu werden, was das Team mit dem 2017 veröffentlichten ersten Teil nicht ganz erreichen konnte.

Die Verbesserungen bei der KI und den Animationen könnten für ein noch unberechenbareres und gefährlicheres Abenteuer sorgen. Wir mögen es nicht, wenn eine bösartige Maschine plötzlich aus dem Wasser springt, um uns zu überrumpeln.

Wir sind auch froh, dass Guerrilla den Nahkampf deutlich verbessert hat. Der Nahkampf gehörte in Horizon Zero Dawn eindeutig zu den schwächeren Gliedern, und die engere Verzahnung von Nahkampf und Fernkampf sollte dazu beitragen, dass Aloy sich schneller und gefährlicher als je zuvor bewegt.

Wir hoffen, dass all diese KI- und Kampfverbesserungen dazu führen, dass Horizon Forbidden West das beste Spiel wird, das möglich ist. Da sich die Entwicklung bis 2022 verzögert hat, sind wir mehr denn je gespannt darauf, wie sich die zusätzliche Zeit auf das Endprodukt auswirkt. Guerrilla ist es zu verdanken, dass die halbjährlichen Updates auf dem PlayStation Blog einen guten Einblick in die Entwicklung des Projekts geben - wahrscheinlich zum Besseren.