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Avatar: Frontiers of Pandora wird deine PS5 oder Xbox Series X auf die Probe stellen

Avatar: Frontiers of Pandora
(Image credit: Ubisoft)

Ubisoft Massive, der Entwickler des kommenden Avatar: Frontiers of Pandora, hat in einem Interview verraten, wie das Spiel die PS5- und Xbox Series X-Konsolen auf Herz und Nieren prüft und welche hochmoderne Technik in das Spiel einfließt.

Im Gespräch mit IGN erklärte der Technical Director of Programming Nikolay Stefanov, warum die Konsolen PS4 und Xbox One die technischen Ambitionen des Entwicklers für Avatar nicht erfüllen konnten. "[Die neuen Konsolen erlaubten] uns, viel bessere Objektdetails aus der Nähe zu haben, aber auch, wenn du hoch in der Luft fliegst - um eine schöne Aussicht und ein Rendering aus der Ferne zu haben, wo wir sogar das Raytracing nutzen können, um Schatten super weit weg darzustellen, du weißt schon, drei oder vier Kilometer von dir entfernt."

In Bezug auf das Kartendesign zog Avatars Creative Director Magnus Jansén die Trennlinie zwischen Last-Gen und dem Neuen und erklärte: "Es ist nicht nur das alte 'Ich gehe so langsam, wenn ich den Ort betrete, weil wir alles einstreamen müssen', es sind kleine subtile Dinge, über die die Leute nicht nachdenken, nämlich wie nah alle Orte in der Welt beieinander liegen.

"Wenn du dir die alten Festplatten ansiehst, mussten sie sehr weit voneinander entfernt sein, weil du das Alte raus- und das Neue reinstreamen musstest, so dass eine formelhafte Welt entstand. Also, es gibt eine Menge solcher Dinge."

Pandoras Sandkasten

Wenn man sich das Interview durchliest, könnte man den Eindruck bekommen, dass Ubisoft Massive die Current-Gen-Technologie ziemlich ernst nimmt. Die SSDs der PS5 und Xbox Serie X sind deutlich schneller beim Laden von Szenen als die alternden Festplatten der letzten Generation, was für die Open-World-Sandbox in Avatar: Frontiers of Pandora von Vorteil wäre.

Wenn du mit dem Avatar-Franchise vertraut bist, weißt du, dass die Welt von Pandora keinen Mangel an dichten Dschungeln, Wäldern und dergleichen aufweist. Viel Laub war schon immer relativ anstrengend zu verarbeiten, was an der schieren Menge der Objekte liegt, die in die Szene gerendert werden müssen. Dies kann sich oft negativ auf die Framerate und die allgemeine grafische Qualität auswirken, und wir können uns vorstellen, dass sowohl die PS5 als auch die Xbox Series X wahrscheinlich hier und da ein paar Framerate-Einbrüche erleben werden.

Wir sind auf jeden Fall gespannt auf die Ergebnisse von Ubisoft Massive's Bemühungen mit Avatar: Frontiers of Pandora. Als Ubisofts erster reiner Current-Gen-Titel hat es die Chance, die Messlatte dafür hoch zu legen, wozu PS5 und Xbox Series X wirklich fähig sind, wenn sie nicht durch die Einschränkungen der vorherigen Generation behindert werden.