Diablo 4: Neuer Patch lässt Barbaren leiser schreien

Ein Barbar in Diablo 4, der schick aussieht.
(Bildnachweis: Blizzard)

Die neuesten Patch Notes für Diablo 4 sind da und bieten eine Reihe von Änderungen am Spiel, bevor es am 6. Juni vollständig veröffentlicht wird. Wie bei jedem Action-Rollenspiel sprechen auch bei Diablo 4 die Zahlen für sich. So sehr dich der unverwechselbare Kunststil des Spiels auch in seinen Bann zieht, so sehr bleiben die Spieler wegen der Charakteranpassung und der Ausbaumöglichkeiten. 

Das neueste Update, 1.0.2d, wurde am 3. Juni veröffentlicht und den  Patch Notes nach zu urteilen, hat es keine drastischen Änderungen an den verschiedenen Klassen des Spiels gebracht. Vielmehr scheint der letzte Patch darauf abzuzielen, Fertigkeiten und Fähigkeiten zu verfeinern, anstatt eine radikale Abkehr von dem zu bieten, was Early-Access-Spieler gewohnt sind. 

Der Barbar haben die wenigsten Änderungen erhalten: Die Wirksamkeit der Schadensreduzierung von "Challenging Shout" wurde verringert und die legendären Aspekte der Klasse (spezielle passive Boni, die zu mächtiger Ausrüstung hinzugefügt werden können) verbessert. 

Die Totenbeschwörer hingegen erhalten mehr Feinschliff. Zusätzlich zu den Verstärkungen ihrer grundlegenden Schadensfähigkeiten werden die Werte ihrer Diener auf breiter Front erhöht. Insbesondere Golems und der bescheidene Skelettkrieger bekommen einen willkommenen Stärkungsschub. 

Diablo 4: Klassenfeinschliff

In einem Blogeintrag erläutert Blizzard die Überlegungen, die hinter den Änderungen stehen: "Insgesamt sind wir mit der Performance der Klassen sehr zufrieden, aber wir wissen, dass es immer Raum für Verbesserungen gibt. Unser Ziel hinter diesen Änderungen ist es, ein ausgewogenes und angenehmeres Spielerlebnis für alle Klassen zu schaffen."

Der neue Diablo 4 Patch zielt auch darauf ab, bestimmte Klassensynergien zu verbessern. Die Entwickler haben klargestellt, dass bestimmte Builds außerhalb der Grenzen dessen liegen, was für die Gesundheit des Spiels angemessen ist: "Wir wollen zum Beispiel generell vermeiden, Situationen zu schaffen, in denen Spieler unangemessen hohen Schaden über lange Zeiträume überleben können, weil das unsere Vorstellung davon, wie der Kampf in Diablo 4 sein sollte, zu sehr verzerrt."

Diese Änderungen tragen wesentlich dazu bei, das Spieltempo und das Spielgefühl zu verbessern und helfen den Spielern, das Beste aus der offenen Welt von Diablo 4 und den Multiplayer-Synergien des Spiels herauszuholen. Wenn du mehr zum höllischen RPG erfahren möchtest, findest du viele weiteren Infos im Vorschau-Artikel auf unserer Seite.

Michael Winkel
Volontär

Ich bin Michael und ich beschäftige mich vor allem mit den Themen Gaming, Nintendo und Audio. Noch bevor es mich zu TechRadar Deutschland verschlagen hat, absolvierte ich an der Akademie für Neue Medien eine Kompaktausbildung zum Crossmedia-Journalisten. Dort lernte ich nicht nur das journalistische Handwerk, sondern auch wie man moderiert und gute Kurzfilme produziert. Nun bin ich bei TechRadar Deutschland als Volontär gelandet und tierisch froh, leidenschaftlich über Videospiele, Gaming und Tech zu schreiben. Erreichbar bin ich unter mwinkel[at]purpleclouds.de.

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