Diablo 4: Das dunkle Fantasy-Epos kehrt zurück - eine Vorschau auf das ersehnte Meisterwerk

Lilith stands against a red background
(Bildnachweis: Blizzard)

Das dunkle Fantasy-Epos tritt eine neue Reise an und die soll alles Vorherige in den Schatten stellen. Doch laute Rufe gab es auch schon bei vielen anderen Spielen und einige konnten den Erwartungen der Spieler dann doch nicht gerecht werden. Ist Diablo hier also nur ein großes Strohfeuer oder doch das ersehnte Meisterwerk? Finden wir es heraus.

Diablo im Zeitraffer - eine Reise in die Vergangenheit

Was erwartet die Spieler bei Diablo 4?

Diablo 4 ist womöglich das erste Spiel der großen ARPG-Reihe, welches sich verstärkt an Kritik und Meinungen der Community orientiert. Nach dem gigantischen Flop von Immortal musste eine eindeutige Reaktion seitens Blizzard erfolgen, um diese sagenhafte Reihe nicht komplett an die Wand zu fahren. Was es brauchte, war ein Spiel, was auf die Wünsche seiner Gamer zugeschnitten ist. Sicherlich keine einfache Aufgabe, aber, Diablo 4 zeigt, dass es möglich ist, wenn man es wirklich will.

Das Gameplay erinnert stark an Diablo 2, insbesondere im Hinblick auf Übersicht, Auswahlmöglichkeiten und Verbesserungsoptionen der Ausrüstungsgegenstände. Darüber hinaus wurden hier aber auch kleine Verbesserungen eingeführt. Künftig wird dir so beispielsweise im Inventar direkt ein besserer Ausrüstungsgegenstand angezeigt, insofern er die Werte deines aktuellen Equipments überbietet. Kleine, subtile Quality-of-Life-Anpassungen wie diese mögen das Rad nicht komplett neu erfinden, sorgen aber dafür, dass das Spiel an Modernität, Übersicht und Zugänglichkeit gewinnt.

Zu Beginn stehen einem jeden Spieler weiterhin bekannte Charakterklassen aus dem Vorgänger zur Verfügung. Entsprechend kann ein jeder sich als muskelbepackter Barbar, flinke Jägerin, tobenden Druide oder magiebegabtem Zauberer sowie Totenbeschwörer durch die Gegnerhorden Sanktuarios prügeln.


Eben dieses Sanktuario kommt im vierten Teil der Reihe zudem wieder deutlich düsterer daher und knüpft damit eher an die ersten beiden Teile statt die moderneren Ableger wie Diablo 3 oder Diablo Immortal an. Die Aufgabe bleibt hingegen die gleiche: Die Welt vom Bösen befreien und die Wurzel allen Übels ausfindig machen. Die große Antagonisten im vierten Teil ist diesmal nicht das Oberste Übel selbst, sondern Lilith, die Mutter aller Dämonen. Selbige kommt allerdings deutlich vielschichtiger daher und könnte so auch Story-Enthusiasten für sich gewinnen.

Während unserer Reise durchqueren wir zudem fünf weitreichende Regionen, die jeweils ihre ganz eigenen, besonderen Tücken mit sich bringen. Von trostlosen Wüsten über sumpfige Landschaften und verschneite Eisgipfel wird dem Spieler in Diablo 4 einiges geboten – aber auch abverlangt. An Abwechslung dürfte es infolgedessen aber nicht mangeln. Und auch unsere Reisebegleiter sollen mehr Tiefe sowie spannende (Neben-)Geschichten erhalten. Mehr wollen wir hier aber noch nicht verraten...

Um dich in Diablo mit besserem Equipment einzudecken, hast du wie in den Vorgängern, zwei Optionen. Einerseits kannst du mit gehörigem Glück die passenden Gegenstände finden und so deinen Charakter verbessern, oder aber den bequemen Weg wählen und dir relevantes Equipment für Diablo 4 Gold einfach kaufen. Wem selbst das zu mühselig scheint, der kann schließlich auf Lösungen wie CoinLooting zurückgreifen, die ideal für die besonders bequemen Spieler geeignet sind.

Ach und bevor wir es vergessen: Für alle Multiplayer-Fans bietet der vierte Teil diesmal nicht nur PvE-Inhalte wie Weltenbosse und Events, sondern auch dedizierte PvP-Gebiete. Selbige laden zum Wettstreit mit deinen liebsten Mitspielern und ärgsten Rivalen ein, solltest du einmal genug vom Kampf gegen die Dämonen haben.

Diablo 4 SGF 2022

Diablo 4 wird wieder deutlich düsterer also noch der dritte Teil und bietet auch für PvP-Enthusiasten spannende Inhalte. (Image credit: Blizzard)

Diablo 4 - Einfach der beste Teil?

Ist Diablo 4 der beste Teil der Reihe? Diese Frage muss man so direkt stellen. 

Natürlich hängt bei einem Spiel aber immer sehr viel davon ab, wie das eigene Spielempfinden angeregt wird, welche Erwartungen man an den Titel hat und welche hiervon tatsächlich erfüllt werden. 

Im Vorfeld ist es dementsprechend schwierig eine klare Antwort auf diese Frage zu geben. Was man aber definitiv sagen kann, ist, dass der vierte Teil mehr von dem bieten wird, was sich die Community schon längst gewünscht hat. Und allein das macht Diablo 4 zu einer Besonderheit. 

Aber wie sieht es mit dir aus? Bist du bereits Feuer und Flamme für den vierten Teil oder noch am zögern? Bist du bereit die Hölle auf Erden einmal mehr zu durchstreifen oder noch von den Vorgängern gesättigt? Was sagt dein Gefühl? Wie tief bist du bereits in die Welt rund um Diablo eingetaucht?

Was auch immer die Antwort auf diese Fragen ist, Diablo 4 solltest du 2023 definitiv auf deinem Schirm behalten!