Pixel 8: Specs-Leak deutet darauf hin, dass Google endlich mehr Wert auf Leistung legt

Die Rückseite des Google Pixel 7 Pro Smartphone
Ein Google Pixel 7 Pro (Bildnachweis: Future / Philip Berne)

Das Google Pixel 8 und das Pixel 8 Pro werden zwar erst im Oktober 2023 auf den Markt kommen, aber wir hören schon jetzt einiges über diese Smartphones, denn das neueste Leak enthüllt ihre möglichen Codenamen und einige potenzielle Spezifikationen.

WinFuture (Öffnet sich in einem neuen Tab) - via Phone Arena (Öffnet sich in einem neuen Tab) - hat einige "öffentlich zugängliche Code-Quellen" gefunden, die zwei neue Codenamen für Google-Geräte erwähnen. Es handelt sich dabei um "Shiba" und "Husky", die im Großen und Ganzen mit den Codenamen der Pixel 7 (Öffnet sich in einem neuen Tab)-Reihe übereinstimmen, denn das Pixel 7 war als Panther und das Pixel 7 Pro als Cheetah bekannt. Also eher Großkatzen als Hunde, aber nah genug dran.

Das ist aber nicht der einzige Hinweis darauf, dass diese Codenamen mit dem Google Pixel 8 und Pixel 8 Pro in Verbindung gebracht werden könnten, denn der Code zeigt, dass diese Geräte mit Android 14 laufen und einen Chipsatz mit dem Codenamen "Zuma" haben, der das gleiche Modem hat wie der Tensor G2, der in der Pixel 7-Reihe verwendet wird.

Das rundet die Sache ein wenig ab, aber es gibt auch Details zum Bildschirm, die fast bestätigen, dass es sich um Smartphones handelt. Anscheinend hat das Shiba ein Display mit einer Auflösung von 1080 x 2268 Pixeln, während das Husky ein Display mit 1344 x 2822 Pixeln hat.

Das Husky weist also eine höhere Auflösung auf und ist daher wahrscheinlich das Pixel 8 Pro, während das Shiba das normale Pixel 8 ist. Diese Auflösungen sind geringfügig niedriger als die ihrer Pixel 7 Geschwister, liegen aber in der gleichen Größenordnung und entsprechen den Werten, die du bei aktuellen Smartphones häufig findest.

Es gibt noch eine letzte Besonderheit, die bei beiden Geräten gleich ist. Anscheinend werden beide Geräte mit satten 12 GB RAM ausgestattet sein - aber es ist natürlich auch möglich, dass es andere Konfigurationen gibt.

Selbst wenn diese Geräte echt sein sollten, könnte es sein, dass es sich um etwas anderes als die Pixel 8-Reihe handelt, aber diese Smartphones scheinen am ehesten zu passen.


Ein Pressebild des Google Tensor G2 Chipsatzes

Der Tensor G2 Chipsatz, der in der Pixel 7 Reihe verwendet wird (Image credit: Google)

Analyse: 12 GB RAM wären ein großes Upgrade für das Pixel 8

Während das Pixel 7 Pro bereits mit 12 GB Arbeitsspeicher ausgestattet ist, sind Käufer des Pixel 7 auf 8 GB beschränkt, sodass ein Upgrade auf 12 GB für das Google Pixel 8 ein deutliches Plus wäre.

Das würde auch darauf hindeuten, dass Google bei seinen Smartphones mehr Wert auf Leistung legt, was sicherlich zu begrüßen wäre, denn obwohl die Pixel 7-Reihe in vielerlei Hinsicht überragend ist, ist der Tensor G2-Chipsatz, den diese Smartphones verwenden, nicht so leistungsfähig wie seine Konkurrenten.

Aber ein Wechsel zu mehr Arbeitsspeicher kann nicht schaden, und es besteht die Möglichkeit, dass dies Teil einer umfassenderen Strategie von Google ist, bei der die Leistung im Vordergrund steht. Das könnte bedeuten, dass der Tensor G3 - oder wie auch immer der Chipsatz des Pixel 8 am Ende heißen wird - deutlich leistungsfähiger ist als der G2.

Das ist vorerst nur eine Spekulation, aber es ist auf jeden Fall eine Möglichkeit. Es ist auch möglich, dass es - wenn das Pixel 8 mit 12 GB Arbeitsspeicher kommt - eine Version des Pixel 8 Pro mit 16 GB Arbeitsspeicher geben wird, um die Modelle zu unterscheiden.

Wahrscheinlich werden wir das erst Ende 2023 erfahren, aber nach dem, was wir bisher gehört haben, werden diese Smartphones schon jetzt zu den besten des Jahres (Öffnet sich in einem neuen Tab) gehören.

Franziska Schaub
Chefredakteurin

Franziska Schaub ist Chefredakteurin bei TechRadar Deutschland und unter anderem verantwortlich für die Bereiche Smartphones, Tablets und Fitness.


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