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Fantastic Four-Film bekommt Produzenten einer großartigen Marvel-Serie

Das Logo für Marvel Studios Fantastic Four
(Image credit: Marvel Studios)

Es folgen große Spoiler für Doctor Strange in the Multiverse of Madness!

Der Fantastic Four-Film von Marvel Studios (opens in new tab) hat sich die Dienste von zwei Produzenten gesichert, die bereits an einer MCU-Serie gearbeitet haben.

Im Gespräch mit Comicbook.com (opens in new tab) verriet Jeremy Slater, Chefautor von Moon Knight (opens in new tab), dass Grant Curtis und Nick Pepin, die die Disney+ (opens in new tab)-Serie mit Oscar Isaac in der Hauptrolle mitproduziert haben, bei dem kommenden Marvel-Film (opens in new tab) an Bord sind.

Marvels Fantastic Four-Film befindet sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium, daher kann es noch eine Weile dauern, bis wir offiziell erfahren, ob Curtis und Pepin beteiligt sind. Slaters Äußerungen bestätigen jedoch, dass die beiden kreativen Köpfe maßgeblich an der Umsetzung des Marvel Phase 4 (opens in new tab)-Projekts beteiligt sein werden.

"Meine Chefs bei Moon Knight sind die gleichen, die auch die Fantastic Four leiten, also haben wir viel darüber gesprochen", erklärt Slater. "Ich sagte: 'Ich werde euch nichts vorschlagen, denn ehrlich gesagt braucht ihr meinen Gestank da nicht.

Curtis und Pepin sind die ersten Personen, die beim Fantastic Four-Reboot (opens in new tab) an Bord sind. Der Regisseur von Spider-Man: No Way Home (opens in new tab), Jon Watts, sollte den Superheldenfilm (opens in new tab) inszenieren, aber Watts verließ den Film Anfang Mai mit der Begründung, dass er eine Pause vom Superheldengenre brauche.

Erst diese Woche berichteten wir über Gerüchte (opens in new tab), wonach die Regisseurin von The Mandalorian (opens in new tab), Bryce Dallas Howard, die Regie von Watts übernehmen könnte. Marvel hat sich bisher noch nicht zu diesen Spekulationen geäußert. Angesichts der Glaubwürdigkeit der Quelle, ist dieses Gerücht auch mit äußerster Vorsicht zu genießen.

Es ist auch unklar, ob John Krasinski (The Office US, A Quiet Place) seine Rolle als Reed Richards/Mr. Fantastic im MCU-Film der Fantastic Four wieder aufnehmen wird. 

Marvel-Fans hatten lange gefordert, dass Krasinski den Anführer der Fantastischen Vier im Marvel Cinematic Universe (opens in new tab) darstellen sollte. Dieser Wunsch wurde ihnen in dem kürzlich erschienenen Doctor Strange in the Multiverse of Madness (opens in new tab) erfüllt. Krasinski trat als Reed Richards in der Illuminati-Besetzung von Erde 838 auf - einer von vielen Cameos in dem Film, der sich um das Multiversum dreht. Es ist jedoch noch nicht bekannt, ob er für den MCU-Film als Reed Richards zurückkehren wird, auch wenn Marvel angeblich bereits mit dem Casting für den Fantastic Four-Film begonnen hat (opens in new tab).tage.


Das Übernatürliche gegen die Wissenschaft

Moon Knight starrt in die Kamera, als er sich in Moon Knight Folge 6 auf den Kampf vorbereitet

(Image credit: Marvel Studios/Disney Plus)

Wenn Curtis und Pepin als ausführende Produzenten für Marvels Fantastic Four-Film eingesetzt werden, wird das Duo die übernatürliche Seite des MCU gegen einen eher wissenschaftsbasierten Ansatz eintauschen.

Moon Knight war sehr stark auf die mystischen und paranormalen Aspekte des MCU ausgerichtet (Götter, Monster und das Jenseits), ähnlich wie Doctor Strange und in gewissem Maße auch Black Panther (opens in new tab). Dem gegenüber stehen Filmen und Serien, wie Iron Man und Falcon and the Winter Soldier (opens in new tab), in denen Wissenschaft und Technik im Mittelpunkt der Handlung stehen.

Fantastic Four wird wahrscheinlich in die letztere Kategorie fallen. Zwar erlangt die Gruppe ihre Kräfte, nachdem sie kosmischen Strahlen ausgesetzt wurde – zumindest in den Comics – aber ihre Ursprünge und große Teile ihrer Comicserien sind in der Wissenschaft verwurzelt. In diesem Sinne haben Reed Richards und Co. nichts mit dem Jenseits oder mythischen Wesen zu tun. Stattdessen beschäftigen sie sich mit dem Raum, dem Konzept der Zeit und alternativen Dimensionen (und den Bösewichten, die sie bewohnen).

Für Curtis und Pepin ist die Arbeit an einem Fantastic Four-Film etwas ganz anderes als die Produktion von Moon Knight. In Anbetracht der positiven Kritiken auf die jüngste Marvel-Fernsehserie, mit derzeit 7,5/10 auf IMDb.com (opens in new tab) sowie 87% und 92% auf Rotten Tomatoes (opens in new tab), ist der Einfluss der beiden auf die Entwicklung von Moon Knight nicht zu unterschätzen. 

Wenn man bedenkt, dass Curtis an Sam Raimis Spider-Man-Trilogie gearbeitet hat und Pepin an anderen MCU-Projekten wie Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (opens in new tab), Loki (opens in new tab) und WandaVision (opens in new tab) beteiligt war, ist klar, dass die beiden sich mit der Produktion verschiedener Live-Action-Projekte in zahlreichen Genres auskennen. Damit ist der Fantastic Four-Film bei Curtis und Pepin sowie bei Feige und den anderen Marvel-Produzenten Brad Winderbaum, Victoria Alonso und Louis D'Esposito in sehr sicheren und fähigen Händen.

Stephan Sediq
Stephan Sediq

Stephan Sediq ist Business Development Manager bei techradar DE. Bitte wende dich mit allen Fragen zum Thema Native Advertising und Gastbeiträgen direkt an ihn.

Darüber hinaus ist Stephan für die Bereiche Cinema & Entertainment sowie Audio verantwortlich.


E-Mail: ssediq[at]purpleclouds.de

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