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Die besten Marvel-Filme im Jahr 2022 – unser Ranking

Avengers: Infinity War
(Image credit: Marvel Studios/Disney)

Am 4. Mai erwartet uns mit dem neuesten Phase 4 (opens in new tab)-Projekt Doctor Strange in the Multiverse of Madness (opens in new tab) der 28. Film des Marvel Cinematic Universe (opens in new tab).

Um dir bis dahin ein wenig die Zeit zu vertreiben, haben wir von techradar ein Ranking unserer Lieblings-Marvel-Filme erstellt.

Dabei haben wir alle 27 bisher erschienenen Marvel-Superheldenfilme (opens in new tab) berücksichtigt und eine Rangordnung erstellt – von richtig gut, bis richtig enttäuschend. Manch einer ist der Ansicht, es gäbe keine schlechten Marvel-Filme. Dieser Meinung können wir uns nicht vollends anschließen. Nach längerer Überlegung gibt es definitiv Projekte, die man sich definitiv hätte sparen können. Da im MCU jedoch so ziemlich alles miteinander verknüpft ist, wird es dir jedoch nicht erspart bleiben, jeden Film zu schauen, sofern du alles verstehen und nichts verpassen willst – dazu gehören teilweise sogar die Marvel-Serien.

Ein Abo bei Disney+ erleichtert dir diesen Prozess allerdings immens und gewährt dir Zugriffe auf fast alle Inhalte des MCU – außer den drei Spider-Man-Filmen und "Der unglaubliche Hulk".

Bitte beachtet, dass es sich bei dem Ranking um eine persönliche Meinung handelt. Ihr könnt und dürft das selbstverständlich gern anders sehen als wir. Hier ist unser MCU-Filme-Best-Of, angefangen mit den schlechtesten, bis hin zu den besten Projekten des Franchises.

27. Eternals (2021)

Die chinesische Regisseurin Chloé Zhao hat mit "Eternals" einen Film gemacht, der sich so wenig wie ein Marvel-Film anfühlt, dass wir für ihn ohne große Überlegungen bereits den letzten Platz reservieren konnten. "Eternals" arbeitet so stumpf und gezwungen auf ein neues Marvel-Superhelden-Team-Up hin, dass es für den Zuschauer schwer ist, Schritt zu halten. Dafür ließ sich das Franchise bei "The Avengers" über mehrere Filme Zeit. Abgesehen von wirklich offensichtlichen Logikfehlern mangelt es "Eternals" schlichtweg an Essenz. Weder konnten wir uns alle Namen der gleich zehn (!) Eternals merken, noch berührte uns der Tod einiger Figuren. Chloé Zhaos Film ließ uns einfach nur apathisch zurück.

Hier geht es zur ausführlichen Review (opens in new tab)

26. Der unglaubliche Hulk (2008)

Einer der schwächsten MCU-Filme aller Zeiten, der so langweilig ist, dass es eine Überraschung ist, dass er das ganze Unternehmen nicht von Anfang an zum Scheitern gebracht hat. "Der unglaubliche Hulk" zeigt Edward Norton als Bruce Banner in einem Film, der eine Art Fortsetzung von "Hulk" aus dem Jahr 2003 ist – damals noch verkörpert von Eric Bana. Trotz einiger wichtiger Verbindungen zu zukünftigen MCU-Filmen, darunter ein Cameo von Tony Stark, ist dieser Film beim erneuten Schauen einfach nur öde und auch ziemlich schlecht gealtert.

25. Black Widow (2021)

Der Film spielt vor den Ereignissen von "Avengers: Endgame" und "Avengers: Infinity War" und gehört unserer Meinung nach zu den Projekten, die sich das Franchise auch hätte sparen können. "Black Widow" ist minimal unterhaltsamer als "Der unglaubliche Hulk" und dient letztlich nur dazu, Natasha Romanoffs (Scarlett Johansson) Schwester Jelena Belowa (Florence Pugh) vorzustellen, die im zukünftigen MCU augenscheinlich eine Rolle spielen wird – wie wir bereits in der Disney+ (opens in new tab)-Serie Hawkeye (opens in new tab) sehen konnten. Abgesehen davon bietet "Black Widow" weder interessantes Characterbuilding, noch atemberaubende Action oder einen interessanten Antagonisten. Deswegen landet der Film in unserer Liste auf einem der hinteren Plätze.

24. Captain Marvel (2019)

Brie Larson spielt Carol Danvers, eine Elite-Kampfpilotin, die entdeckt, dass ihre Vergangenheit viel komplizierter ist, als es zunächst scheint. Aufgrund von Plot-Twists, die so offensichtlich sind, einer Story, die so lang braucht, ehe sie an Fahrt aufnimmt und ziemlich enttäuschenden und austauschbaren Actionsequenzen, reicht es in unserer Liste für "Captain Marvel" nur für Platz 24. 

23. Captain America: The First Avenger (2011)

Der erste Captain America-Film hat einen schlechten Ruf und gehört zu den am schlechtesten bewerteten Marvel-Filme auf IMDb (opens in new tab). Dieser Meinung kann man sich eigentlich nur anschließen. Allgemein ist der Film voller flacher Charaktere, zu denen man den auch den Captain selbst zählen kann. "Captain America: The First Avenger" ist eine stumpfe imperialistische Selbstbeweihräucherung und Steve Rogers Superkraft ist schlicht und ergreifend: Patriotismus. Einzig und allein Hugo Weavings brillante Darstellung des Bösewichten Red Skull vermag es, diesem Film zu einem höheren Ranking in unserer Liste zu verhelfen.

22. Thor: The Dark Kingdom (2013)

Thors zweiter Soloauftritt ist einfach nur schlecht. Das ist wirklich schade, weil Chris Hemsworths Rolle als Gott des Donners im ersten Film so witzig und charmant begonnen hatte. Der völlig austauschbare Bösewicht Malekith (Christopher Eccleston), die völlig irrelevante Storyline sowie die schlechten Kritiken von "Thor: The Dark Kingdom" waren letztlich verantwortlich für ein grundlegendes Umdenken. Im Nachfolger "Thor: Tag der Entscheidung" brach Regisseur Taika Waititi mit dem eher düsteren Anstrich des Gottes des Donners und entführte ihn in ein kindisches, schrilles und buntes Abenteuer.

21. Ant-Man and the Wasp (2018)

"Ant-Man and the Wasp" hat nichts zu bieten, was der erste Film nicht auch hatte, und fühlt sich an wie ein Lückenfüller zwischen den schockierenden Ereignissen von "Infinity War" und "Endgame". Zwar gibt es ein paar witzige Gags und eine heitere Abwechslung zum Finale von "Infinity War", aber ansonsten gibt es nichts Bemerkenswertes an dieser Fortsetzung, die einer der vielen Marvel-Filme (opens in new tab) ist, die ein Problem mit langweiligen Bösewichten haben. So bleibt kaum etwas vom Film in Erinnerung, außer der Technologie, von der letztlich in "Endgame" Gebrauch gemacht wird.

20. Thor (2011)

Die Thor-Filme sind ein seltsamer Haufen: Fast alle sind sich einig, dass der zweite Teil der Tiefpunkt der Trilogie war, aber wirklich spannend ist die Origin-Story des Donnergottes auch nicht. Die Mischung aus nordischer Mythologie und terrestrischen Superhelden (opens in new tab) funktioniert allerdings überraschend gut. Der Plot ist allerdings öde und stumpf, da wir bereits wissen, dass sich Thor Mjölnir und seine Kräfte zurückholen wird. Das macht den ganzen Film leider ein wenig überflüssig. Dennoch ist der erste "Thor" recht unterhaltsames Popcorn-Kino und bescherte uns den grandiosesten Bösewichten des Franchises: Loki (opens in new tab). Und dafür muss man "Thor" eigentlich lieben.

19. Iron-Man 2 (2010)

Die insgesamt uneinheitliche Fortsetzung von Iron Man schafft es nicht, die Figur des Tony Stark näher zu beleuchten und wirkt stattdessen etwas ziellos. Mit den insgesamt schwächeren Bösewichten Whiplash (Mickey Rourke) und Stark-Rivalen Justin Hammer (Sam Rockwell) erreicht er nicht die Höhepunkte des ersten grandiosen "Iron Man".

Wie "Der unglaubliche Hulk" stellt er jedoch einige wichtige Verbindungen zu zukünftigen MCU-Filmen her. Alles in allem ist "Iron Man 2" der schwächste Teil der Trilogie, aber dennoch kein absoluter Fehlschlag.

18. Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021)

Der Film von Regisseur Destin Daniel Cretton aus dem Jahr 2021 ist ein buntes neues Abenteuer für Marvel und ein mutiger Schritt. Im Mittelpunkt der Handlung steht Shang-Chi (Simu Liu), der in San Francisco lebt, als ihn plötzlich sein Vater Wenwu (der Anführer der Zehn Ringe) dazu zwingt, sich seiner Vergangenheit zu stellen und ein sagenumwobenes Dorf zu finden. "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings" ist eine denkwürdige Verneigung vor dem Hong-Kong-Kino. Die visuellen Effekte scheinen sich zwar vornehmlich an ein sehr junges Publikum zu richten, aber die toll choreografierten Kung-Fu-Szenen sind ein echter Hingucker.

Hier geht es zur ausführlichen Review (opens in new tab)

17. Ant-Man (2015)

Der Film, an dem fast ein Jahrzehnt gearbeitet wurde, ist ein unterhaltsamer Superheldenfilm mit vielen lustigen Momenten. Paul Rudds humorvolle Darstellung des Diebes Scott Lang, der zum Superhelden (opens in new tab) wird, ist äußerst unterhaltsam. Ant-Mans Fähigkeit, seine Größe zu verändern, wird immer wieder effektvoll in Szene gesetzt. Auch in diesem Film fehlt jedoch leider ein guter Bösewicht. Die Motive von Yellowjacket (Corey Stoll) sind einfach zu flach und stumpf. Allerdings gibt eine tolle Schlusssequenz mit einer Spielzeugeisenbahn. 

16. Thor: Tag der Entscheidung (2017)

Taika Waititi verleiht der Reihe seinen typischen schrillen und ulkigen Anstrich und schickt den Gott des Donners in einen Gladiatorenkampf gegen den Hulk, nachdem er zuvor im Kampf gegen seine böse Schwester Hela (Cate Blanchett) versagte. Regisseur Waititi setzte beim dritten "Thor"-Film auf mehr komödiantische Akzente, um mit den düsteren Vorgängern zu brechen. So war "Thor: Tag der Entscheidung" mehr ein Space-Abenteuer à la "Guardians of the Galaxy". Der schrille und bunte Look des Films erinnert sehr an das, was Joel Schumacher mit den Batman-Filmen (opens in new tab) nach der Burton-Ära gemacht hatte. Für unseren Geschmack war Thors Imagewechsel etwas zu extrem, zu schrill und zu infantil. Zwar ist "Thor: Tag der Entscheidung" unserer Meinung nach der beste der drei Thor-Filme, im gesamten MCU reicht es allerdings nur für das Mittelfeld.

15. Iron-Man 3 (2013)

Während Tony Stark nach der Schlacht von New York mit PTBS zu kämpfen hat, hat es ein sehr klischeehafter Schurke namens "Der Mandarin" (Ben Kingsley) auf den Erfinder und Milliardär abgesehen – so scheint es zunächst. Auch wenn dieser Film inhaltstechnisch nicht unbedingt zu den stärksten MCU-Filmen (opens in new tab) gehört, so ist er doch einer der lustigsten. Abgesehen davon ist er allerdings auch ziemlich langweilig, abgesehen vom großen Kampf am Ende des Films.

14. Avengers: Age of Ultron (2015)

"Age of Ultron" ist der mit Abstand schwächste Film der "Avengers"-Reihe. Tony Stark will – geheilt von PTBS – eine Rüstung bauen, um die Erde vor anderen Bedrohungen aus dem Weltall zu schützen. Sein Plan scheitert und bringt stattdessen die böse KI "Ultron" (James Spader) hervor. Ihm und seinen mächtigen "Talenten" Quicksilver (Aaron Taylor-Johnson) und Wanda (opens in new tab) (Elizabeth Olsen) müssen sich die Avengers stellen. Der zweiter "Avengers"-Film musste irgendwie an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen. Allerdings fühlt er sich durch seinen vollgestopften Plot und die Einführung vieler neuer Charaktere einfach zu überladen an.

13. Black Panther (2018)

"Black Panther" hat bei seinem Erscheinen weltweit über 1,3 Milliarden US-Dollar eingespielt und zählt damit zu den erfolgreichsten Projekten des Franchises. Der Film erzählt uns mehr über die geheime Nation Wakanda und die epische Geschichte des Königs T'Challa (der verstorbene Chadwick Boseman). Ein thematisch gewichtiger Film, der zu Recht als bahnbrechend für seine überwiegend schwarze Besetzung und die Talente hinter den Kulissen gefeiert wurde. 

"Black Panther" hat witzige Gags, tolle Actionszenen und eine ganze Reihe von interessanten Charakteren. Allerdings mangelt es ihm auch an Tiefe. Wie in fast jedem anderen Marvel-Film ist es eine Origin-Story über einen jungen Mann, der Superkräfte bekommt und mit den Sünden seines Vaters zu kämpfen hat. Wirklich erfrischend ist das leider nicht.

12. Doctor Strange (2016)

Für eine Figur, die sich im MCU als äußerst bedeutsam erwiesen hat, war Doctor Strange eine sehr durchschnittliche Einführung für den obersten Zauberer. Der von  Film über den Chirurgen Dr. Steven Strange (Benedict Crumberbatch), der sich in einen Zauberer verwandelt hat, ist stellenweise trippig und humorvoll, bleibt aber in vielen Aspekten hinter seinen Vorbildern zurück, z. B. bei den Bösewichten und den Kulissen. Er versucht ein bisschen zu sehr, die MCU-Version von Christopher Nolans "Inception" zu sein. "Doctor Strange" ist ein solider und abwechslungsreicher Film, allerdings fehlt es ihm einfach an erinnerungswürdigen Momenten.

11. Guardians of the Galaxy Vol. 2 (2017)

Der zweite "Guardians"-Film sieht zwar genauso toll aus wie der erste Teil und hat viele witzige Momente zu bieten. Die Story selbst nimmt leider zu keinem Zeitpunkt wirklich an Fahrt auf. Peter Quill/Starlord (Chris Pratt) trifft endlich seinen Vater Ego (Kurt Russell). Selbst folgt die obligatorischste Wendung aller Zeiten, da Ego nicht der oder das ist, was er zu sein scheint.

Das Hauptproblem des Films ist, dass er kaum etwas Neues über seine Charaktere erzählt. So werden mit Gamora und Nebula nur Handlungsstränge wiederholt, die bereits im ersten Film behandelt wurden. In "Avengers: Infinity War" erfahren wir mehr über Gamora, sehen neue Seiten von Starlord und mehr vom kultigen Duo Groot und Rocket, die mit Thor zu einem absolut witzigen Trio verschmelzen. Das alles hätten wir allerdings lieber schon in "Guardians of the Galaxy Vol. 2" gesehen.

10. Spider-Man: Homecoming (2017)

Tom Holland hat mit seiner Rolle als Spider-Man dem Captain in "Civil War" zweifellos die Show gestohlen. Damit waren die Erwartungen an seinen ersten Soloauftritt allerdings auch ziemlich hoch. Zum Glück war "Spider-Man: Homecoming" ein unbeschwertes, farbenfrohes und unterhaltsames MCU-Debüt für die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft. Mit "Vulture" (Michael Keaton) hat der Film auch einen tollen und furchteinflößenden Bösewicht. In "Homecoming" kommt auch wieder Cartoon- und Comic-Feeling auf, das uns in den Filmen mit Andrew Garfield eindeutig gefehlt hat. Das liegt einerseits am tollen Look sowie auch den Dialogen in "Spider-Man: Homecoming". Ein wirklich unterhaltsamer Film, der sich definitiv einen Platz in unserer MCU-Top-Ten verdient hat.

9. The Return of the First Avenger (2014)

Der zweite "Captain America"-Film ist um Welten besser als der erste Teil. Steve Rogers (Chris Evans) muss erneut gegen HYDRA antreten. Dieses Mal gibt es jedoch einen Maulwurf bei SHIELD. Im Kampf gegen einen neuen mächtigen Feind, den mysteriösen "Winter Soldier" (Sebastian Stan), muss Rogers aber auch SHIELD selbst daran hindern, mit KI-gesteuerte Helikoptern einen Genozid zu begehen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bis der Verräter in den eigenen Reihen aufgedeckt wird.

"The Return of the First Avenger" ist dabei eine erfrischende Mixtur aus Superheldenfilm und Verschwörungsthriller. Dadurch hat der Film wirklich Substanz und zählt unserer Meinung nach zu den besten MCU-Filmen. Auch die Einführung von Sam Wilson/Falcon (opens in new tab) (Anthony Mackie) ist äußerst gelungen.

8. Avengers: Endgame (2019)

"Endgame" zählt unserer Meinung nach zwar zu den guten, jedoch nicht zu den großartigen Filmen des Franchises – anders als sein Vorgänger. Dabei ist er eine Mischung aus drei Filmen: Eine Geschichte über die grausamen Folgen des Blips, ein Heist-Movie in Form einer Zeitreise und ein gewaltiger Kriegsfilm. Ganz so elegant erzählt wie die Geschichte von Thanos erstem Sieg ist er aber nicht. Er bietet trotzdem unzählige großartige MCU-Momente und eine ultimative letzte Schlacht – die auch gleichzeitig der größte Marvel-Fanservice des Franchises ist.

Dabei zieht sich der letzte "Avengers"-Film mit unglaublichen 182 Minuten allerdings derart in die Länge, dass wir im Kino mehr als einmal gähnen mussten. Und dennoch, der Anfang und das Ende von "Endgame" gehören zu den Marvel-Momenten schlechthin und deswegen gehört das "Avengers"-Finale einfach in unsere Top-Ten.

7. Spider-Man: Far From Home (2019)

Als letzter Phase 3-Film hatte "Spider-Man: Far From Home" einiges zu bewältigen. Es war der erste Film nach "Endgame", was bedeutete, dass er die Folgen des MCU-Höhepunkts verarbeiten und gleichzeitig eine Geschichte erzählen musste, bei der genug auf dem Spiel stand, um die Zuschauer zu interessieren. Nach dem letzten "Avenger-Epos" kein leichtes Unterfangen!

"Far From Home" hat mit Mysterio (Jake Gyllenhaal) einen extrem interessanten Bösewicht und zudem einige denkwürdige Szenen, wie Peter Parkers fesselndes Wortgefecht mit Happy Hogan (Jon Favreau), ganz zu schweigen von der atemberaubenden Post-Credits-Szene, die einen Ausblick auf das MCU gibt. "Far From Home" ist ein weiterer toller Film mit dem beliebten Wandkrabbler, mit einem grandiosen Schurken, tiefergehendem Characterbuilding und echten Konsequenzen für Peter Parker!

6. The First Avenger: Civil War (2016)

Der zweite "Captain-America"-Film der Russo-Brüder, der fast schon ein "Avengers"-Film ist, spaltet die Superhelden in zwei Lager und führt gleichzeitig vorsichtig zwei weitere ein. In "Civil War" sehen wir nämlich zum ersten Mal Spider-Man und Black Panther. Nach dem schwachen "Avengers: Age of Ultron" schafft es ausgerechnet der dritte "Captain America"-Film, die Beziehung zwischen Tony Stark (Robert Downey Jr.) und Steve Rogers (Chris Evans) so grandios weiterzuerzählen.

Der Film diente dazu, eine Menge Handlungsstränge aufzubauen, deren Konsequenzen sich erst ganz am Ende von Phase 3 offenbaren. Das hat "Civil War" gekonnt gemeistert und uns dabei sehr gut unterhalten. 

5. Spider-Man: No Way Home (2021)

Mit einem unfassbaren Einspielergebnis von 1,8 Milliarden US-Dollar (wohlgemerkt inmitten der Pandemie!) haben die Fans Peter Parker (Tom Holland) eindeutig ins Herz geschlossen. 

Die Handlung des Films ist äußerst komplex und fängt genau an der Stelle an, an der die Post-Credits-Szene von "Far From Home" endete. In seiner Verzweiflung, seine Anonymität zurückzubekommen, bittet Spidey Dr. Strange, seine Geheimidentität als Spider-Man wiederherzustellen. Als der Zauber aber missglückt, wird ein Multiversum aufgebrochen, das es einigen bekannten Gesichtern aus alternativen Realitäten ermöglicht, in Parkers (also Tom Hollands) Universum einzudringen. 

Es hätte ein ausuferndes Chaos werden können. Ist es aber nicht. Es ist eine charmante, spannende Achterbahnfahrt, die einen Platz ganz oben in unserer Rangliste verdient hat. 

4. Guardians of the Galaxy (2014)

Marvels erster großer Schlag gegen eine obskure Gruppe von Charakteren war ein Triumph. "Guardians of the Galaxy" bringt eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Kriminellen und Außenseitern zusammen und ist im Grunde ein Superheldenfilm (opens in new tab) über Außenseiter. James Gunn stattet diese namenlosen Charaktere mit echten Persönlichkeiten aus und schafft das magische Kunststück, einen sprechenden Baum in eine Popkultur-Ikone zu verwandeln. Der Film macht immer noch jede Menge Spaß und schafft es, dass du dich für eine ganze Reihe von Comicfiguren interessierst, von denen du vorher noch nie etwas gehört hast. 

3. Iron Man (2008)

Der Film, mit dem alles begann. Bevor die außerirdischen Wesen auftauchten und Schurken, die aus Tony Starks früherem Waffengeschäft hervorgingen, bot "Iron Man" einen geerdeten, aber erfrischend energiegeladenen Film, der das MCU in Gang brachte. Robert Downey Jr. hat Starks großspurige Persönlichkeit perfekt verkörpert, während die Nebendarsteller die Messlatte für zukünftige Filme hoch angesetzt haben. Auch wenn die letzte Schlacht etwas zu kurz geraten ist, war Iron Man wohl der stärkste eigenständige MCU-Film der Phase 1 und einer der besten Marvel-Filme überhaupt. 

2. Marvel's The Avengers (2012)

Wenn "Iron Man" 2008 das MCU in Schwung gebracht hat, dann hat "Marvel's The Avengers" den Gang gewechselt, das Gaspedal durchgetreten und einen neuen Weg für Superheldenfilme (opens in new tab) eingeschlagen. Marvels erster Versuch eines Superhelden-Team-Ups brachte alle unsere Helden zusammen, um Lokis (opens in new tab) Invasion in New York zu stoppen. 

Der Film war witzig, actiongeladen, herzergreifend und zeigte, wohin Marvel sein wachsendes Franchise führen wollte. "The Avengers" legte den Grundstein für die zukünftigen außerirdischen Ereignisse des MCU und bewiesen, dass man mehrere Helden am selben Ort haben, ihnen allen viel Leinwandzeit geben und verschiedene Handlungsstränge zu einem alles überragenden Film zusammenfügen kann.

1. Avengers: Infinity War (2018)

Nachdem er so lange im Verborgenen gelauert hatte, macht sich Thanos schließlich daran, die Infinity-Steine zu beschaffen und die Hälfte allen Lebens im Universum auszulöschen. Natürlich stellt sich ihm die wachsende Truppe der Avengers in den Weg und es entsteht ein engmaschiger, actiongeladener und herzzerreißender Film, der das beste und spannendste Ende in der Geschichte des MCU bietet.

Die Russo-Brüder haben es geschafft, die Besetzung von "Infinity War" mit der spannenden und emotionalen Handlung zu vereinen und einen brillanten Blockbuster zu drehen, den künftige MCU-Filme kaum übertreffen werden. 

Zudem bescherte uns "Infinity War" die Mutter aller Superheldenlandungen, die weltweit die Kinosäle zum Beben brachte. Nicht zuletzt deswegen bleibt der dritte "Avengers"-Film wohl noch lange unser Lieblings-Marvel-Film aller Zeiten.

Stephan Sediq
Stephan Sediq

Stephan Sediq ist Business Development Manager bei techradar DE. Bitte wende dich mit allen Fragen zum Thema Native Advertising und Gastbeiträgen direkt an ihn.

Darüber hinaus ist Stephan für die Bereiche Cinema & Entertainment sowie Audio verantwortlich.


E-Mail: ssediq[at]purpleclouds.de