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Spider-Man "No Way Home" ist ein Fest für jeden Spider-Man Fan

Spider-Man: No Way Home
(Image credit: Marvel Studios)

Tom Holland geht mit seiner Spider-Man-Darstellung in die dritte Runde und eine Sache vorweg: Sony hat uns vor der Pressevorführung ausführlich darum gebeten, keine Spoiler rauszuhauen. Dem komme ich in dieser Kritik auch nach und daher wird es nur sehr wage Aussagen zur Handlung von „No way home“ geben. 

Wenn ihr euch vorher keinen Trailer angesehen habt und über den Film absolut nichts wissen wollt, dann solltet ihr auch dieses Review erst lesen, wenn ihr euch den Film angesehen habt. Eine Sache kann ich euch aber auch unter diesen Umständen sagen: Wenn ihr jemals Spider-Man cool fandet, dann wird dieser Film mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit etwas in der Hinterhand haben, um euch positiv überraschen.

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Was es zum Cast zu sagen gibt:

Da es tatsächlich schon ein Spoiler wäre, detailliert auf die schauspielerische Leistung der Nebendarsteller einzugehen, wird sich hier auf die Hauptdarsteller konzentriert. Tom Holland als Peter Parker alias Spider-Man verkörpert seine Rolle im Gegensatz zu den vorhergehenden Filmen wesentlich besser. Man merkt, dass er die Rolle auf seine eigene Weise verinnerlicht hat und diese dem Publikum mit Sympathie vermittelt. In der zweiten Hälfte des Films und besonders zum Schluss zeigt Holland, was er abseits von lässigen Sprüchen auf dem Kasten hat und lässt die Zuschauenden die verschiedensten Gefühle miterleben. 

Zendaya als MJ spielt ihre Rolle - ebenso wie Tom Holland - voll aus und man merkt, dass die beiden schon einige gemeinsame Szenen auf der Leinwand hatten. Keine der Szenen wirkt gezwungen oder aufgesetzt und das Zusammenspiel der beiden lässt sich gut schauen. 

Auch Jacob Batalon als Ned Leeds hat diesmal zwar zahlreiche Szenen, die ins Lächerliche gezogen werden, aber er hat immerhin eine Aufgabe. Marvel hat schon immer eine bestimmte Art von Humor in seinen Filmen und Serien transportiert und in einem ernsten Setting für Schmunzler gesorgt. Spider-Man „No way Home“ ist voll von witzigen Sprüchen, Seitenhieben und Selbstironie. Ned Leeds zündet auch hier wieder die meisten Sprüche, die ich hin und wieder als too much empfunden habe.

Da es in No Way Home nicht nur einen Bösewicht gibt und euch der Gefahr des Spoilers entziehen möchte, fasse ich mich an dieser Stelle recht kurz. Der Film nimmt sich genügend Zeit, die Bösewichte einzuführen und jeder der Darsteller füllt seine Rolle mit entsprechenden Stärken und Schwächen aus. Klar ist, es ist für jeden etwas dabei.

A promo image for Spiderman Homecoming

(Image credit: Netflix)

Schnitt und Effekte

Wie gerade erwähnt, nimmt sich „No way Home“ Zeit für seine Bösewichte und das ist eine gelungene visuelle Verschnaufpause von den zahlreichen Actionszenen. Diese sind visuell übrigens nicht zu beanstanden und man merkt, dass im direkten Vergleich zu einem Shang-Chi (opens in new tab) deutlich mehr Budget und Zeit dafür aufgewendet worden ist. Das lässt hoffen, das Marvel sich für die kommenden Filme der 4. Phase wieder mehr Zeit für die visuellen Effekte nimmt.

A promotional image for Marvel Studios' Spider-Man: Far From Home

(Image credit: Marvel Studios / Sony Pictures)

Fazit

Auch wenn der Film mit seinen 148 Minuten Spielzeit der wohl längste Spider-Man Film überhaupt sein dürfte, gehen diese wie im Schwingflug der New-Yorker City vorbei. Keine Szene wirkt überflüssig oder verleitet einen dazu auf seine Uhr zu schauen. Für mich immer schonmal ein verlässlicher Indikator für gute Unterhaltung. „No Way Home“ ist vollgestopft mit Spaß, Action und Fanservice für jeden der ein Herz für die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft hat. Für mich war es das beste Marvelerlebnis dieses Jahr und zur Erinnerung, da gab es durchaus einige dieses Jahr.

Marvel hatte immer wieder echte Qualitäts-Überraschungen parat und No Way Home wird in Zukunft wohl als eine davon gelten. Wichtig ist allerdings auch, dass ihr in diesem Marvel-Film einige Plotpunkte nicht zu ernst hinterfragen solltet. Einige Entscheidungen waren viel zu naiv oder haben nicht die Erfahrungen der Entscheidungsträger widergespiegelt. Der Spaßfaktor war trotzdem sehr hoch und das war auch meine Erwartungshaltung.

William Schubert ist Freier Content Creator bei TechRadar Deutschland und für die Bereiche YouTube, Gaming, Filme und Serien und VR zuständig.


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