Skip to main content

Apple veröffentlicht einen weiteren dringenden iOS-Sicherheitspatch, also installiere ihn schnell

password manager security
(Bildnachweis: Passwork)

Apple hat einen dringenden Sicherheitspatch veröffentlicht, der mehrere Schwachstellen in verschiedenen Versionen von iOS, iPad OS und macOS behebt. Das Unternehmen bestätigte, dass einige dieser Schwachstellen bereits aktiv missbraucht werden. 

"Apple hat Kenntnis von einem Bericht, der besagt, dass diese Schwachstelle möglicherweise aktiv ausgenutzt wird", so das Unternehmen in einem Sicherheitsupdate (Öffnet sich in einem neuen Tab), ohne näher darauf einzugehen, wer was genau missbraucht. 

Der Patch behebt insgesamt fünf Sicherheitslücken und deckt 16 CVEs ab, die Safari 16 auf macOS Big Sur, macOS Monterey, iOS 16 auf iPhone 8 und neuer sowie macOS Monterey 12.6, macOS Big Sur 11.7 und iOS 15.7 und iPadOS 15.7 auf den meisten Geräten betreffen. Das Unternehmen arbeitet auch daran, die Probleme in tvOS zu beheben.

Ausführung von beliebigem Code

Von allen CVEs, die in diesem Sicherheitsupdate angesprochen werden, werden zwei aktiv ausgenutzt, da sie die Ausführung von beliebigem Code ermöglichen, hieß es. 

Eine davon ist CVE-2022-32917, die es böswilligen Anwendungen ermöglicht, beliebigen Code mit Kernel-Rechten auszuführen. Dieses Problem wurde nach Angaben des Unternehmens durch verbesserte Bound Checks behoben. Die zweite ist CVE-2022-32894, die gegen Computer mit macOS Big Sur 11.7 missbraucht wird. Auch hier ist die Ausführung von beliebigem Code möglich und wird durch einen Out-of-Bounds-Write-Fehler verursacht. Apple hat diesen Fehler auf die gleiche Weise behoben, nämlich mit einer verbesserten Grenzwertprüfung. 

Anonyme Hinweisgeber haben Apple auf diese Schwachstellen aufmerksam gemacht, so das Unternehmen weiter.

Die Highlights von Apples "Far Out" Keynote

> Apple Watch 8 (Öffnet sich in einem neuen Tab)

> Apple Watch SE 2 (Öffnet sich in einem neuen Tab)

> Apple Watch Ultra (Öffnet sich in einem neuen Tab)

> AirPods Pro 2 (Öffnet sich in einem neuen Tab)

> iPhone 14 (Öffnet sich in einem neuen Tab)

> iPhone 14 Plus (Öffnet sich in einem neuen Tab)

> iPhone 14 Pro (Öffnet sich in einem neuen Tab)

> iPhone 14 Pro Max (Öffnet sich in einem neuen Tab)

Die Korrekturen wurden nur wenige Tage nach der Vorstellung von iOS 16 (Öffnet sich in einem neuen Tab) veröffentlicht, einer Version, die Verbesserungen für viele Apps bringt, von einer neu gestalteten Home-App für deine intelligenten Geräte bis hin zu besseren Datenschutzfunktionen und einem großen Fokus auf den Sperrbildschirm mit neuen Schriftarten, Farben und Themen zur Auswahl. 

Außerdem werden die neu angekündigten iPhone 14 (Öffnet sich in einem neuen Tab) Modelle im November 2022 mit Satellitentelefonie ausgestattet (allerdings erstmal nur in den USA und Kanada).

Via: The Register (Öffnet sich in einem neuen Tab)

Franziska Schaub
Chefredakteurin

Franziska Schaub ist Chefredakteurin bei TechRadar Deutschland und unter anderem verantwortlich für die Bereiche Smartphones, Tablets und Fitness.


Du möchtest, dass dein Produkt bei uns vorgestellt wird oder hast Neuigkeiten, die wir unbedingt in die Welt hinausstreuen sollen? Dann melde dich am besten unter fschaub[at]purpleclouds.de :)

Mit Unterstützung von