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Spider-Man: No Way Home wird nicht nur das MCU beeinflussen - hier ist der Grund

Spider-Man: No Way Home
(Image credit: Marvel Studios/Sony)

Spider-Man: No Way Home entwickelt sich zu einem sehr wichtigen Film. 

Der MCU-Film hat in den letzten Tagen einen großen Hype ausgelöst, als Gerüchte über einen Teaser-Trailer aufkamen. Während sich dies als reine Spekulation herausstellte, gibt es noch etwas anderes, worauf sich Fans des Wandkrabblers freuen können.

Laut Sanford Panitch, Präsident der Sony Pictures Motion Picture Group, wird No Way Home nicht nur eine große Rolle im Marvel Cinemtatic Universe spielen, sondern auch im Sony Pictures Universe of Marvel Characters (SPUMC - ein weniger schmeichelhaftes Akronym).

Variety hat sich kürzlich mit Panitch zusammengesetzt, um über Sonys Besetzung von Aaron Taylor-Johnson als Spider-Man-Feind Kraven the Hunter in einem Standalone-Film zu sprechen und sich darüber zu erkundigen, wie das SPUMC und das MCU zusammenpassen könnten.

Ohne zu viel über die Zukunft von Spider-Man in beiden Welten zu verraten, hat Panitch etwas angeteasert. Es hört sich so an, als würde No Way Home näher beleuchten, wie die MCU-Filme tatsächlich mit Sonys verschiedenen Projekten verbunden werden.

"Es gibt tatsächlich einen Plan. Ich denke, jetzt wird es für die Leute vielleicht ein wenig klarer, wohin wir gehen und ich denke, wenn 'No Way Home' herauskommt, wird noch mehr enthüllt werden", erklärt Panitch auf die Frage nach möglichen Verwechslungen zwischen den Spidey-Spin-Offs und den MCU-Filmen. 

Könnte dies ein Teil des Gesamtplans sein, ein Marvel Cinematic Multiverse (oder MCM) zu schaffen? 

Werden die Spider-Man Charaktere in das MCU und SPUMC übergehen?

Es ist möglich und wir haben es in gewisser Weise sogar schon gesehen.

Erinnerst du dich an den Teaser-Trailer für Morbius, einen weiteren SPUMC-Film, der sich um den vampirischen Anti-Helden dreht? Am Ende des Trailers sieht man, wie Jared Letos Morbius auf Michael Keatons Adrian Toomes/Vulture aus dem MCU trifft.

Moment, wie kann Vulture in einem Sony-Film vorkommen, wenn er eine Kreation des MCU ist? Basierend auf dem, was Panitch andeutet, ist es möglich, dass Spider-Man: No Way Home der Grundstein für eine größere Verbindung zwischen dem MCU und dem SPUMC sein könnte, was es Spider-Man und seinen Bösewichten erlauben könnte, in beide Universen zu wechseln.

Wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf, werden frühere Spider-Man-Feinde in No Way Home auftauchen. Es wäre also nicht abwegig, dass sich ähnliche Szenarien in der Zukunft abspielen.

Vergiss nicht, dass Sony immer noch die Filmrechte an Spider-Man besitzt, also hat es technisch gesehen die Macht, mit dem Superhelden-Charakter zu machen, was es will. Panitch sagte gegenüber Variety, dass Sony eine "sehr gute Beziehung" zu den Marvel Studios hat.

Dennoch wird es faszinierend sein mitzuerleben, wohin sich Spider-Man, seine Widersacher, das MCU und SPUMC nach der Veröffentlichung von No Way Home entwickeln.

Es ist schwer zu sagen, ob es nach No Way Home größere Crossovers zwischen den Universen geben wird. Kurioserweise fügte Panitch bei der Erwähnung hinzu: "Es wird spannend sein, wenn sie sich treffen". 

So lustig es auch ist, dass Venom, Morbius und Kraven eigenständige Filme bekommen, es wäre extrem cool, wenn Spider-Man gegen einen (oder alle) von ihnen in einem Live-Action-Film kämpfen würde. Panitch hat die Ankunft der Sinister Six während seines Chats mit Variety stark angeteasert, also klingt das nach einer großen Möglichkeit. Ob das in No Way Home oder in einem zukünftigen Film passieren wird, ist allerdings unklar.

Was auch immer passiert, wir werden es bald herausfinden. Spider-Man: No Way Home kommt am 16. Dezember in die deutschen Kinos und hoffentlich bekommen wir bald einen Teaser-Trailer zu sehen.