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Sony PlayStation 5: Mehr Konsolen bis zur Weihnachtszeit

Mehr Farbvielfalt könnte dich gefolgt von einer höheren Produktionsrate sein - Sony scheint zum Jahresende noch einmal ordentlich Absatz generieren zu wollen
(Image credit: Sony)

Sony kündigt steigende Produktionsraten an, die bereits dem kommenden Weihnachtsgeschäft zugutekommen dürften. 

Entlang der jüngsten Geschäftsergebnisse (opens in new tab) könnte das die Konsequenz aus bisher schwächelnden Software-Verkäufen und Spielerbeteiligungen im Vorjahresvergleich sein. Demnach sei insbesondere Letztere "viel geringer, als wir (Sony) es in bisherigen Prognosen erwartet haben." 

Infolgedessen zielt das Unternehmen darauf ab, "in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres, in der wichtige First-Party-Titel, veröffentlicht werden, Maßnahmen zu ergreifen, um das Engagement der Nutzer zu erhöhen." Geschehen soll das namentlich durch ein größeres Konsolenangebot und verstärkten Fokus auf den überarbeiteten PlayStation-Plus-Abodienst (opens in new tab)

Demnach sei man noch nicht bereit die Prognose von 18 Millionen Verkaufsexemplaren im Jahr 2022 fallen zu lassen. Aufgrund der sich beruhigenden Liefersituation und verstärkter Produktionsbemühungen geht man stattdessen mit Optimismus von Verkaufssteigerungen in den kommenden Monaten aus. "Wir arbeiten an einem wachsenden Angebot bis zum Ende der Weihnachtszeit."

Musik in den Ohren der breiten Masse - denn auch knapp 2 Jahre Post-Release ist die PlayStation 5 (opens in new tab) noch immer rar und Lieferengpässe sind nach wie vor nicht aus der Welt. 

Nicht zuletzt dürfte dieser Schritt aber auch die Reaktion auf einen schockierenden Trend in der sonst so dominierten japanischen Region sein. Kürzlich (opens in new tab) wurde Sony hier nämlich aufgrund genannter Problematiken von Konkurrent Microsoft bezüglich der Konsolenabsätze im laufenden Kalenderjahr überholt...

Mit dem Blick nach vorn...

Trotz der Ambitionen solltest du nicht auf eine plötzliche Flut an PlayStation-Konsolen hoffen. Hier macht die Kombination aus (fortlaufend) hoher Nachfrage, Pandemiefolgen und insbesondere die Bauteilknappheit dir ansonsten einen Strich durch die Rechnung. Letztere wurde auch durch Intels CEO Pat Gelsinger erst kürzlich thematisiert. Demnach dürfte uns die Chip- und Halbleiterkrise sogar noch bis ins Jahr 2024 begleiten. 

Trotzdem könnten die Ambitionen des Unternehmens in Form von allmählich steigender Verfügbarkeit sich langfristig bemerk- und bezahlbar machen. Bessere Lieferbedingungen entlang der fortgeschrittenen Pandemiebekämpfung könnten hier zusammen mit der Lockerung von Sonys Bauteilbeschränkung in Shanghai wahre Wunder wirken.

Ich würde es mir zumindest sehnlichst wünschen, dass möglichst viele SpielerInnen noch dieses Jahr in den Genuss von Hochkarätern wie God of War: Ragnarök (opens in new tab) und tollen Systemfeatures wie den kürzlich hinzugefügten 1440p-Support (opens in new tab) kommen.


Neben God of War: Ragnarök erscheinen übrigens noch einige weitere großartige Titel - einige vorab PlayStation-Exklusiv -  im laufenden Kalenderjahr. Die Crème de la Crème haben wir dir in schriftlicher (opens in new tab) und in Bildform (opens in new tab) zusammengefasst.

Christian Schmidt

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

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