Günstige Grafikkarten 2022: Die besten Grafikkarten für den schmalen Taler

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Die beste günstige Grafikkarte, die AMD Radeon RX 6600 XT
(Bildnachweis: Future)

Auch eine günstige Grafikkarte kann völlig ausreichend sein, wenn du nur stabile Bildraten bei Full-HD brauchst. Obwohl High-End-Grafikkarten gerade den Markt beherrschen und Modelle wie die RTX 3080 Ti und die Radeon RX 6800 die ganze Aufmerksamkeit horten, musst du nicht unbedingt 1.000 Euro hinblättern, um eine fähige Grafikkarte zu bekommen.

Da der Kampf um Marktanteile erbittert ist wie eh und je, gibt es großartige Grafikkarten, mit denen du anspruchsvolle PC-Spiele und Arbeitslasten bewältigen kannst – solange du keine 4K-Auflösung erwartest. Egal, ob du Nvidia oder AMD wählst, gibt es auf beiden Seiten gute und günstige Grafikkarten, wenn du bereit bist, ein bisschen zu suchen.

Zu deinem Glück haben wir die Arbeit schon gemacht und die besten günstigen Grafikkarten ausgesucht. Wenn du nach einer Mittelklasse-Karte mit guter Performance suchst, kannst du versuchen, eine Nvidia GeForce RTX 3060 Ti zu ergattern. Bei der aktuellen Marktsituation könnte sich das allerdings schwierig werden.

Gute und günstige Grafikkarten im Überblick:

Warum können Sie TechRadar vertrauen? Unsere Experten verbringen Stunden damit, Produkte und Dienstleistungen zu testen und zu vergleichen, damit Sie das Beste für sich auswählen können. Erfahren Sie mehr darüber, wie wir testen.

AMD Radeon RX 6600 XT

(Image credit: AMD)
Die beste preisgünstige Grafikkarte überhaupt

Spezifikationen

Stream-Prozessoren: 2048
Raytracing-Kerne: 32
Grundtakt: 2,064MHz
Boost-Takt: 2,607MHz
Speicher: 8 GB GDDR6
Stromverbrauch (TDP): 160W
Speicherbandbreite: 16 Gbps
Stromanschluss: 1 x 8-polig
Ausgänge: 1 x HDMI 2.1, 2 x DisplayPort 1.4a

Pro

+
Großartige 1080p Leistung
+
Geringer Stromverbrauch
+
Hervorragende thermische Leistung

Kontra

-
Kann mit 1440p nicht wirklich mithalten
-
Karten von Drittanbietern sind teuer
-
Nicht weit genug von der RTX 3060 entfernt

Wenn es um günstige Grafikkarten geht, kannst du mit der AMD Radeon RX 6600 XT nichts falsch machen. Sie ist zwar nicht in der Lage, die 1440p-Leistung der RX 5700 XT zu erreichen, aber mit einer 1080p-Leistung kannst du bei deinen Lieblingsspielen problemlos solide Bildraten bei maximalen Einstellungen erzielen.

Zwar verfügt sie über Raytracing, aber selbst bei 1080p wird Raytracing die Leistung jeder Grafikkarte ausreizen. Dank AMDs hardwaregesteuerter Radeon Super Resolution solltest du jetzt in der Lage sein, selbst bei aktiviertem Raytracing spielbare Frameraten bei 1080p zu erzielen, und AMD FidelityFX Super Resolution, das in viele Spiele integriert ist, bietet eine noch bessere Leistung.

Die Karte ist zwar immer noch objektiv gesehen teuer, denn der Einstiegspreis liegt bei 380 €, aber zum jetzigen Zeitpunkt ist sie die beste Grafikkarte dieser Generation, die du finden kannst und die sich wirklich lohnt.

Lies den ausführlichen Testbericht: AMD Radeon RX 6600 XT


Geforce rtx 3050

(Image credit: Future)
Die beste Grafikkarte zum günstigsten Preis

Spezifikationen

Stream-Prozessoren: 2560
Raytracing-Kerne: 20
Grundtakt: 1,552MHz
Boost-Takt: 1,777MHz
Speicher: 8 GB GDDR6
Speicherbandbreite: 14 Gbps
Stromanschluss: 1 x 8-polig

Pro

+
Großartige 1080p-Gaming-Leistung
+
Raytracing und DLSS
+
Niedrige Temperaturen

Kontra

-
Höhere Leistung
-
Verliert gegen RTX 2060

Die Nvidia GeForce RTX 3050 ist eine der wenigen Nvidia-Grafikkarten aus der Ampere-Ära, die auch nur annähernd als Budget-Grafikkarte bezeichnet werden kann, und für das, was sie ist, ist sie eine solide Wahl für 1080p-Spiele.

Außerdem verfügt sie über viele Funktionen, die AMD-Karten einfach nicht haben, wie z. B. die Deep Learning Super Sampling (DLSS)-Technologie, die maschinelles Lernen ermöglicht, und Tensor-Kerne, die nicht nur Spiele mit schnellen Bildraten spielen, sondern auch kreative Aufgaben bewältigen können, an denen selbst die besten AMD-Grafikkarten scheitern.

Dennoch ist sie für eine Karte der Nvidia xx50-Serie teuer: Die GTX 1050 und GTX 1650 sind fast halb so teuer wie die RTX 3050. Aber das ist der Stand der Dinge in der Branche, und angesichts der Preisinflation bei Grafikkarten ist dies wahrscheinlich der niedrigste Preis, den du für eine Grafikkarte mit dieser Leistung und diesen fortschrittlichen Funktionen zahlen musst.

Lies den ausführlichen Testbericht: Nvidia GeForce RTX 3050


AMC Radeon RX 6600

(Image credit: Future)
Die beste preisgünstige AMD-Grafikkarte

Spezifikationen

Stream-Prozessoren: 1792
Raytracing-Kerne: 28
Grundtakt: 1,626MHz
Boost-Takt: 2,491MHz
Speicher: 8 GB GDDR6
Speicherbandbreite: 14 Gbps
Stromanschluss: 1 x 8-polig
Anschlüsse: 1 x HDMI 2.1, 3 x DisplayPort 1.4a

Pro

+
Ausgezeichnete 1080p-Leistung
+
Geringer Stromverbrauch
+
Relativ erschwinglich

Kontra

-
Packt leider kein 1440p
-
Karten von Drittanbietern sind teuer

Die AMD Radeon RX 6600 steht der RX 6600 XT in puncto Leistung in nichts nach, aber diese abgespeckte Version der Navi 23 GPU ist eine viel attraktivere Option für einen dedizierten Capital-B Budget Build.

Mit einer sehr respektablen 1080p-Leistung und der Unterstützung von Funktionen wie AMD Radeon Super Resolution kann diese Karte die besten PC-Spiele bei 1080p mit Frameraten von über 30FPS, wenn nicht sogar 60FPS bei einigen mittelschweren Spielen, auf hohen oder maximalen Einstellungen spielen.

Dabei ist diese Grafikkarte ein gutes Stück günstiger als die XT-Variante von AMD. Wenn du also auf der Suche nach der besten Leistung zum niedrigsten Preis bist, ist dies die Karte, die du in Betracht ziehen solltest.

Lies den ausführlichen Testbericht: AMD Radeon RX 6600


AMD Radeon RX 5700

(Image credit: AMD)
Die beste günstige Grafikkarte von AMD insgesamt

Spezifikationen

Stream-Prozessoren: 2.304
Grundtakt: 1.465 MHz
Boost-Takt: 1.725 MHz
Speicher: 8 GB GDDR6
Speicherbandbreite: 14 Gb/s
Stromanschluss: 1 x 8-polig und 1x 6-polig
Ausgänge: 3 x DisplayPort 1.4 DSC, 1 x HDMI mit 4K60 Unterstützung

Pro

+
Hervorragende Performance
+
1440p-Gaming bei höchsten Einstellungen

Kontra

-
Kein Raytracing
-
Gerade so noch „günstig“

Wenn es um „günstige“ AMD-Grafikkarten geht, wird es praktisch nicht besser als die Radeon RX 5700. Sie ermöglicht Gaming in 1440p bei höchsten Einstellungen, sodass es schwierig macht, eine bessere Grafikkarte im mittleren Segment zu diesem Preis zu finden.

Ein paar Abstriche müssen dann aber doch noch gemacht werden – außerdem fällt sie nur gerade so noch in den günstigen Bereich. Die Radeon RX 5700 unterstützt kein Raytracing, sodass du noch ein bisschen warten musst, bis dieses Feature auch bei günstigen Grafikkarten ankommt. Vielleicht nächstes Jahr.

Aktuell sieht es allerdings auch so aus, als wäre die beste günstige Grafikkarte verdammt teuer. Solange der Markt so kaputt ist, solltest du vielleicht eher bei Platz zwei anfangen.

Lies den ausführlichen Testbericht: AMD Radeon RX 5700*


Nvidia GeForce GTX 1660 Super

(Image credit: Nvidia)
Ein Arbeitstier für 1080p

Spezifikationen

Stream-Prozessoren: 1.408
Grundtakt: 1.520 MHz
Boost-Takt: 1.785 MHz
Speicher: 6 GB GDDR6
Speicherbandbreite: 14 Gb/s
Stromanschluss: 1x 6-polig
Ausgänge: 1 x DisplayPort 1.4a, 1 x HDMI 2.0b, DL-DVI

Pro

+
Hervorragende 1080p-Performance
+
Günstig

Kontra

-
Keine RT Cores
-
Wenige Anschlüsse

Die Nvidia GeForce GTX 1660 Super ersetzt die Nvidia GeForce GTX 1660 und ist eine der besten günstigen Grafikkarten auf dem Markt. In Middle Earth: Shadow of War erreicht sie 80 FPS auf Ultra-Einstellungen bei 1080p und sogar passable 54 FPS bei 1440p. Für rund 250 Euro kann sich das schon sehen lassen.

Dennoch bringt die Nvidia GeForce GTX 1660 Super auch Nachteile mit sich: Sie besitzt immer noch einen DVI-Anschluss statt eines zweiten HDMI-Ports (oder USB-C) und obwohl sie einen DisplayPort-Anschluss besitzt, wirst du nicht mehrere Bildschirme damit verwenden wollen. Außerdem fehlt auch hier Raytracing, was aber angesichts des Preises wenig überraschend ist. Dennoch wirst du kaum eine Grafikkarte finden, die für den Preis besser ist als die Nvidia GeForce GTX 1660 Super.

Lies unseren ausführlichen Testbericht: Nvidia GeForce GTX 1660 Super*

 


*Link in englischer Sprache

Als Volontär bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Michael vor allem mit den Themen Nintendo, Gaming und Konsolen.

Er ist unter mwinkel[at]purpleclouds.de zu erreichen.

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