Frist für Activision Blizzard-Übernahme weiter nach hinten verschoben

Frist für Activision Blizzard-Übernahme weiter nach hinten verschoben
(Bildnachweis: Blizzard)

Die Frist für die Activision Blizzard-Übernahme durch Microsoft wurde bis zum 18. Oktober dieses Jahres verlängert. Damit haben die Unternehmen mehr Zeit, die britische Regierung davon zu überzeugen, ihre Blockade der Übernahme rückgängig zu machen. 

Die ursprüngliche Frist, auf die sich Microsoft und Activision Blizzard ursprünglich geeinigt hatten, war der 18. Juli und hätte Activision Blizzard eine Strafe von 3 Milliarden Dollar aufgebürdet, wenn das Übernahmefenster nicht verlängert worden wäre. 

Obwohl eine Neuverhandlung der Frist immer sehr wahrscheinlich war, müssen sich beide Unternehmen nun der britischen Wettbewerbsbehörde (CMA) zuwenden, die die geplante Übernahme Anfang des Jahres blockiert hat. Microsoft hat bereits Einspruch bei der CMA eingelegt und sich bereit erklärt, einen "detaillierten und komplexen" Vorschlag zu unterbreiten, der die Monopolaufsichtsbehörde umstimmen könnte (via Eurogamer).

In einem Tweet, in dem er die Fristverlängerung ankündigte, verkündete Xbox-Chef Phil Spencer, dass Microsoft "optimistisch ist, dies zu erreichen, und sich darauf freut, mehr Spiele für mehr Spieler überall zur Verfügung zu stellen".

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Lulu Cheng Meservey, CCO und Executive Vice President of Corporate Affairs von Activision Blizzard, äußerte sich auf Twitter zu diesem Thema und erklärte: "Die jüngste Entscheidung in den USA und die Genehmigungen in 40 Ländern bestätigen, dass der Deal gut für den Wettbewerb, die Spieler und die Zukunft des Gamings ist."

Allerdings war es für Microsoft kein reibungsloser Prozess, die Zustimmung von Regierungen auf der ganzen Welt zu erlangen. So war die EU zwar bereit, das Geschäft zu genehmigen, allerdings nur unter erheblichen Vorbehalten. Außerdem hat Microsoft zwar sein Gerichtsverfahren gegen die FTC in den USA gewonnen, woraufhin diese aber Berufung die Entscheidung einlegte. Das könnte bedeutet, dass der Rechtsstreit in den USA unter den richtigen Umständen wieder aufflammt.

Es bleibt abzuwarten, welche Art von Kompromiss Microsoft der CMA anbietet. Die Form dieses Kompromisses wird jedoch zweifellos die Landschaft der britischen Spieleindustrie in den kommenden Jahren beeinflussen.

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Christopher Barnes
Redakteur

Ich bin Chris und beschäftige mich für TechRadar vor allem mit den Bereichen Filme/ Serien, TV, Grafikkarten und Gaming - im Speziellen alles rund um Xbox. Ursprünglich habe ich in Stuttgart Film- und Fernsehtechnik sowie Drehbuch-Schreiben studiert. Da ich allerdings nicht nur schon immer großer Filmliebhaber, sondern auch leidenschaftlicher Gamer war und es zudem liebe zu schreiben, habe ich mich für den Journalismus in diesem Bereich entschieden. 


Erreichbar bin ich unter der Mail-Adresse cbarnes[at]purpleclouds.de

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