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PlayStation bereitet sich auf weitere Studioübernahmen vor

Mehrere PlayStation-Charaktere in einer Reihe aufgereiht
(Image credit: Sony Interactive Entertainment)

Es sieht so aus, als ob Sony sich darauf vorbereitet, weitere Spielestudios von Drittanbietern zu kaufen. Der Tech-Gigant sucht jetzt einen Direktor, der zukünftige Investitions- und Übernahmeprojekte für PlayStation leitet.

In einer neuen Stellenanzeige (opens in new tab), die der Wirtschaftsanalyst Roberto Serrano (via VGC (opens in new tab)) entdeckt hat, sucht Sony einen Direktor für Unternehmensentwicklung, der "anorganische Wachstumsmöglichkeiten durch Übernahmen, Investitionen oder Joint Ventures" identifizieren soll. 

"Das Team beschafft, bewertet und schließt Transaktionen ab, die mit den strategischen Prioritäten von SIE übereinstimmen und langfristig einen erheblichen Wert für das Unternehmen schaffen", heißt es in der Anzeige weiter.

"Die grundlegende Arbeit des Teams besteht darin, durch starke interne und externe Beziehungen Marktkenntnisse zu entwickeln, um attraktive M&A [Fusionen und Übernahmen] und Investitionsmöglichkeiten zu identifizieren."

Das deckt sich mit den Äußerungen von Jim Ryan, CEO und Präsident von Sony Interactive Entertainment, Anfang des Jahres. Ryan deutete an, dass das Unternehmen weitere Studios von Drittanbietern im Visier hat und glaubte, dass Übernahmen und Fusionen ein nützliches Mittel sind, um seine Reichweite auf dem Markt zu vergrößern.

"Wir sind mit den PlayStation Studios in einer wirklich guten Position, und das schon seit ein paar Jahren", sagte Ryan.

"Der Erfolg bei den Kritikern und der kommerzielle Erfolg der Spiele, die sie gemacht haben, hat uns die Erlaubnis gegeben, stark in die Erstellung von Inhalten zu investieren.

The PS Plus logo

(Image credit: Sony)

 Den Trend fortsetzen

Das Jahr war eine wilde Zeit für Studioübernahmen. Take-Two eröffnete das Jahr 2022 mit dem Kauf von Zynga (opens in new tab), bevor Microsoft alle mit der Ankündigung der geplanten Übernahme von Activision Blizzard für stolze 69 Milliarden Dollar überraschte. Aber auch Sony ließ sich nicht lumpen und gab seine Pläne zum Kauf des Destiny-Entwicklers Bungie bekannt.

Aber Übernahmen sind kein Phänomen des Jahres 2022. Im Jahr 2021 hat Sony fünf Spielestudios übernommen, darunter den Returnal (opens in new tab)-Entwickler Housemarque, den Demon's Souls-Entwickler Bluepoint, Valkyrie Entertainment, Firespirt und Nixxes.

Angesichts dieser Reihe von Übernahmen ist es kaum verwunderlich, dass Sony nach einem speziellen Manager sucht, der zukünftige Fusionen und Übernahmen leitet. Dies ist ein weiteres Anzeichen für die allmähliche Monopolisierung der Spieleindustrie, da die großen Anbieter versuchen, ihre Spielkataloge zu stärken, bevor sie auf abonnementbasierte Verkaufsmodelle umsteigen.

Sony hat vor ein paar Monaten seinen überarbeiteten PS Plus Service vorgestellt, der als Konkurrenz zum Xbox Games Pass dienen soll. Das Unternehmen wird alles tun, um den Dienst attraktiver zu machen als den von Microsoft, z. B. indem es sich eine Reihe von PlayStation-exklusiven Drittanbietertiteln sichert.

Das ist im Fall von Sony doppelt wichtig. Der Publisher hat bereits angekündigt, dass seine First-Party-Titel nicht am Tag ihrer Veröffentlichung zu PS Plus hinzugefügt werden, was bedeutet, dass Abonnenten keinen Zugang zu Sonys neuesten Triple-A-Titeln haben werden. Microsoft hingegen hat bereits mit großem Erfolg First-Party-Titel wie Halo Infinite am Erscheinungstag in den Xbox Game Pass aufgenommen. Wenn Sony keine andere Neuheit findet, um Spieler anzulocken, wird es den Anschluss verpassen.

William Schubert ist Freier Content Creator bei TechRadar Deutschland und für die Bereiche YouTube, Gaming, Filme und Serien und VR zuständig.


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