Ist Acers neues Flaggschiff die gefährlichste MacBook Pro-Alternative?

Das neue Acer Swift Edge Notebook verspricht sich die bisher vielversprechendste Konkurrenz zu Apples MacBook Pro zu werden
(Bildnachweis: Future (Daniel Rubino, Windowscentral))

Das neueste Acer-Flaggschiff, das Swift Edge, wurde vorgestellt und soll neue Maßstäbe im Ultrabook (Öffnet sich in einem neuen Tab)-Segment setzen.

Trotz schickem 16-Zoll-Display und Magnesiumlegierung ist das Swift Edge mit 1,17 Kilogramm ein echtes Fliegengewicht und gerade einmal 13 mm dünn. Außerdem ist es eines der ersten Mainstream-Notebooks (Öffnet sich in einem neuen Tab), welches den neuen AMD Ryzen Pro 6000 Prozessor zum Einsatz bringt und sich auf Pluton, der neuen Microsoft-Sicherheitsfunktion, verlässt.

Hiermit hat die Suche deines Traum-Notebooks ein Ende

A Dell XPS 13 (2022) on a wooden table

(Image credit: Future)

Die besten Convertible (Öffnet sich in einem neuen Tab): Tablet oder Laptop? Du entscheidest!
Die besten Office-Notebooks (Öffnet sich in einem neuen Tab): Für die Arbeitstüchtigen
Die besten Studenten-Notebooks (Öffnet sich in einem neuen Tab): Die idealen Uni-Begleiter
Die besten Gaming-Notebooks (Öffnet sich in einem neuen Tab): Viel Power unter der Haube

Jenseits hiervon erwartet künftige Nutzer außerdem ein flotter 16 GB LPDDR5 RAM sowie satte 1 TB SSD-Speicherkapazität. Ein bärenstarke Kombination, die Konkurrenz wie das LG Gram 16 alt aussehen lassen dürfte.

Der Haken am Acer-Powerhouse könnte für einige Nutzer einzig der geforderte Preis werden. Entsprechend bittet der Hersteller mit 1.499,99 Euro zur Kasse. Damit ist der Laptop zwar keinesfalls überteuert, in Zeiten der Inflation und angespannten Wirtschaftslage dürften sich Viele die Anschaffung allerdings zweimal überlegen...

Das Acer Swift Edge bietet mehrere Farben, ist schlank und performant und besonders für Content-Creator interessant

(Image credit: Acer)

Gemacht für kreative Köpfe

Der Bildschirm ist zweifellos eines der großen Highlights des kommenden Swift Edge. Mit einem 16:10 Format möchte man Nutzern ein gestochen scharfes Nutzungsvergnügen bieten, dass zusammen mit einer Auflösung von 3840 x 2400 Pixeln zustande kommt. Acer wirbt außerdem mit 100 % DCI-P3-Farbskala-Support und einer Spitzenhelligkeit von 500 Nits. Potenziell also ein kinoreifes Vergnügen und vor allem Photoshop-Enthusiasten dürften bei dieser Neuigkeit hellhörig werden.

Für die nötige Performanz sorgt dabei der Ryzen 6800U, ein leistungsstarker 8-Kern-Prozessor mit 16-Threads und AMDs Zen 3+ Technologie. Die AMD-CPU vereint hiermit die Energiesparsamkeit eines Core i7-1260P mit der Leistungsfähigkeit des (stromhungrigeren) Core i5-12500H – Das beste zweier Welten sozusagen.

Der Rest der Spezifikationen ist etwas weniger spektakulär, soll, der Vollständigkeit halber, jedoch nicht unerwähnt bleiben. Entsprechend setzt der Acer Swift Edge auf die Radeon 680M-Grafik mit 8K-fähigem HDMI 2.1-Anschluss. Außerdem sind Wi-Fi 6e-Wireless-Netzwerk, zwei USB 3.2 Typ-C-Anschlüsse, zwei Typ-A-Anschlüsse und eine Audiobuchse an Bord. Betrieben wird das Komplettestem mit einem kleinen 3-Zellen-Akku mit 54 WH, der bis zu 7,5 Stunden Akkulaufzeit bereitstellt. 

Ist das Acer Swift Edge damit die neue Messlatte im Ultraboot-Segment? Vielleicht. Abhängig ist das vor allem davon, was man sich von seinem Notebook an Nutzungsmöglichkeiten erwartet. Akkulaufzeit und Erweiterungsmöglichkeiten scheinen beim Swift Edge eingeschränkt. Wer jedoch wert auf Farbtreue und Geschwindigkeit legt, der könnte mit dem neuen Acer-Flaggschiff gut beraten sein.

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

Mit Unterstützung von