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Google Pixel 6a kommt mit Downgrade - für Fans von günstigen Smartphones ein harter Brocken

Google Pixel 6a
(Image credit: Google)

Alle preiswerten Smartphones gehen Kompromisse ein, um den Preis niedrig zu halten - diese Aussage ist ungefähr so umstritten wie die Aussage "Wasser ist nass". Aber das Google Pixel 6a (opens in new tab) hat einen Nachteil gegenüber dem Pixel 6 (opens in new tab), der Smartphone-Fans abschrecken könnte.

Das neue günstige Smartphone (opens in new tab) hat zwar in einigen Bereichen Schwächen, wie z. B. einen Hauptkamerasensor mit geringerer Auflösung, ein kleineres Gehäuse und eine Rückseite aus Kunststoff, aber ein Aspekt sticht besonders hervor: die Bildwiederholfrequenz.

Mit einer Aktualisierungsrate von 60 Hz wirkt das Pixel 6a veraltet und kann weder mit den 90 Hz des Pixel 6 noch mit den 120 Hz, 144 Hz oder gar 165 Hz mithalten, die wir bei Smartphones aller Preisklassen sehen. Zugegeben, Google hat sich nur langsam auf hohe Bildwiederholfrequenzen eingestellt, aber das bedeutet, dass es hinter der Konkurrenz herhinkt.

Das mag wie eine Kleinigkeit erscheinen, aber die Bildwiederholrate ist für viele ein wichtiges Kaufargument, da sie sich auf alles auswirkt, was du auf deinem Smartphone machst. Eine höhere Aktualisierungsrate bedeutet, dass das Display öfter pro Sekunde aktualisiert wird, was in der Praxis dazu führt, dass Bewegungen viel flüssiger aussehen.

Das ist vor allem bei günstigen Smartphones ein wichtiger Faktor. Das Moto G200, das genauso viel kostet wie das Pixel 6a, hat ein 144Hz Display - viele viel günstigere Smartphones haben ein 120Hz Display, und selbst extrem preiswerte Smartphones haben 90Hz.

Für Fans von günstigen Handys könnte dies ein Grund sein, das Pixel 6a abzuschreiben.

Die niedrige Bildwiederholfrequenz ist besonders schade für das Pixel 6a, denn einer der Vorteile einer hohen Wiederholfrequenz ist, dass sich die Navigation in Menüs schnell und einfach anfühlt. Displays mit hoher Aktualisierungsrate gehen daher Hand in Hand mit den sauber aussehenden Oberflächen von Stock Android, die die Pixel Smartphones verwenden.

Angesichts der großen Beliebtheit der Google Pixel 6-Reihe ist es möglich, dass das 6a mit seiner begrenzten Bildwiederholrate überleben wird. Aber da der Markt für Mittelklasse- und günstige Smartphones weitaus wettbewerbsintensiver ist als der für Premium-Geräte, könnte dies für Google ein böses Erwachen sein, da es nicht alles herunterstufen kann.

Franziska Schaub ist Chefredakteurin bei TechRadar Deutschland und unter anderem verantwortlich für die Bereiche Smartphones, Tablets und Fitness.


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