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Google IO 2022: 7 Ankündigungen, die du verpasst haben könntest – aber nicht solltest

Ein Foto von der Google IO 2022
(Image credit: Future)

Wir sind selbst überrascht, wie wild die Google IO 2022 war. Google hat mit neuen Software-Tools und Produkten umhergeworfen wie ein Kind, das zu viel Cola getrunken und eine Spielzeugkiste gefunden hat.

Wenn du die Veranstaltung verfolgt hast, wirst du die großen Ankündigungen mitbekommen haben: Android 13, die Google Pixel Watch, die Pixel Buds Pro, das Pixel 6a, das Pixel 7 und natürlich die Google-Übersetzungsbrille.

Aber es gab noch so viel mehr, was Google auf dem Event präsentierte, und wir nehmen es dir nicht übel, wenn du ein paar davon verpasst hast.

Um dich über einige der Google IO-Ankündigungen zu informieren, die du vielleicht verpasst hast, haben wir diesen Leitfaden mit einigen unserer Favoriten geschrieben.

1. Inklusivere KI

Eine der ersten Ankündigungen drehte sich um die Forschung im Bereich der Hautfarbe, um eine inklusivere KI zu schaffen.

Google entwickelt dafür ein Open-Source-Entwicklungstool, mit dem KI verschiedene Hautfarben besser erkennen kann. Aktuell hat KI damit nämlich deutliche Schwierigkeiten.

Das Tool sollte gleichermaßen für KI-gestützte Bildverarbeitung hilfreich sein, um bessere Fotos schießen zu können, oder um bessere Suchergebnisse zu zeigen – und nicht nur eine Wand aus weißen Menschen.

Ausschnitt von der Google IO 2022

(Image credit: Future)

2. Bessere Gesundheitsfunktionen

Health Connect wurde nicht im Rahmen der Keynote-Präsentation angekündigt, sondern gegenüber Entwicklern und dürfte für Fitnessfreunde nützlich sein.

Im Grunde geht es darum, dass verschiedene Apps (Ernährung, Wearable, Fitness usw.) dieselben Daten verwenden sollen, damit man nicht hundert verschiedene Apps benötigt, um seine Gesundheit zu überwachen.

Das sind gute Nachrichten für alle, die zu viele Fitness-Gadgets besitzen.

3. Bessere Tablet-Software

Wir beschweren uns regelmäßig über die Android-Software für Tablets (weil sie nicht gut ist), aber möglicherweise hat Google eine Möglichkeit gefunden, uns verstummen zu lassen.

Mit Android 13 will Google seine Tablet-Software deutlich verbessern. Das Homepage-Layout wird überarbeitet, der Schnellzugriff für Einstellungen und viele der nativen Apps. Außerdem soll Multitasking verbessert werden.

Das sollte Android-Tablets besser mit der iPad-Reihe konkurrieren lassen – und wir freuen uns ungemeint darauf.

Google IO

(Image credit: Future)

4. Ein Google-Tablet

Apropos Tablets: Kurz erwähnt und dann wieder vergessen hat Google, die Ankündigung, dass das Unternehmen sein erstes Tablet seit Jahren entwickelt.

Es soll 2023 erscheinen, auf Android laufen und den Tensor-Chipsatz verwenden. Im Grunde war das auch alles, was bekannt ist. Das ist zugegebenermaßen nicht viel, aber da es noch ein Jahr hin ist, ist es gar nicht schlimm.

5. Google Assistant will entspannter werden

Wenn du es satt bist, Google Assistant wie einen dummen Roboter oder ein störrisches Kind anzusprechen, gibt es für dich gute Nachrichten:

Google Assistant soll künftig besser mit Alltagssprache klarkommen. Statt „Hey Google“ soll man künftig das Gerät anschauen und Anfragen normal stellen. Dazu soll Assistant auch Füllwörter wie „öhm“ und „ähm“ verstehen.

Viele Menschen – mich eingeschlossen – sind keine allzu großen Fans von Sprachsteuerung, aber vielleicht ändert das ihre Meinung.

Ein Smartphone-Bildschirm zeigt den verbesserten Magic Eraser

(Image credit: Google)

6. Magic Eraser geht in die nächste Runde

Mit dem Google Pixel 6 hat Google den Magic Eraser eingeführt, ein Software-Tool, mit dem ungewünschte Elemente im Hintergrund von Bildern mithilfe einer KI entfernt und intelligent gefüllt werden können. Dafür gibt es ein Update.

In einer Demo wird der Magic Eraser gezeigt, wie er ein auffälliges Element im Vordergrund nicht entfernt, sondern seine Farbe ändert, damit es besser ins Gesamtbild passt.

Offensichtlich mausern sich die Tools von Google immer besser als Konkurrenz zu Photoshop.

7. Die Welt ist dein Supermarktregal

Google Lens ist bereits sehr gut darin, Objekte in der echten Welt zu erkennen und sie dir zu verkaufen, geht jetzt aber einen Schritt weiter.

Zuvor konnte man Google Lens auf eine Kaffeetasse halten, sie identifizieren lassen und sogar kaufen. Künftig kann man weitere Suchbegriffe anhängen, um die Suche auszuweiten. Im Beispiel wurde Lens beispielsweise dafür verwendet, um ausgehend von einer normalen Wasserflasche Wasserflaschen mit Regenbogen darauf zu finden.

Ein weiteres Beispiel ist Kleidung: Du kannst ein Top scannen und es in einer anderen Farbe suchen. KI wird immer schlauer und immer besser darin, uns Dinge zu verkaufen.

Eugen Wegmann

Eugen Wegmann ist Online-Redakteur für PurpleClouds Deutschland GmbH / TechRadar Region DACH und zuständig für Gaming und Computer-Hardware.

E-Mail: ewegmann[at]purpleclouds.de

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