Frohe Botschaft: Die Oculus Quest 3 wird deutlich günstiger sein als die Meta Quest Pro

Die Meta Quest Pro ist das kürzlich präsentierte Mixed-Reality-Headset, was ehemals als Project Cambria betitelt war
(Bildnachweis: Meta)

Bist du enttäuscht vom astronomisch hohen Preis der Meta Quest Pro (Öffnet sich in einem neuen Tab)? Dann haben wir jetzt gute Nachrichten für dich! So hat Mark Zuckerberg nämlich jüngst bestätigt, dass die kommende Oculus Quest 3 (Öffnet sich in einem neuen Tab) "nur" etwa 300 bis 500 Dollar kosten dürfte.

Auch wenn auf der Meta Connect 2022 (Öffnet sich in einem neuen Tab) Keynote wichtige Infos zur Oculus Quest 3 ausblieben und sich stattdessen auf Project Cambria konzentriert wurde, so hat Zuckerberg die Gelegenheit doch keinesfalls verstreichen lassen, um uns wenigstens ein kleines Detailhäppchen zu offenbaren.

Im Interview mit Stratechery (Öffnet sich in einem neuen Tab) bekräftigt der Meta-CEO hierbei, dass die Oculus Quest 3 bereits auf dem Weg sei, auch wenn Sie "nicht mehr in diesem Jahr" erscheinen wird. Immerhin soll das VR-Headset allerdings in einer "Preisklasse von 300, 400 oder 500 Dollar" liegen und wird damit verhältnismäßig erschwinglich sein.

Besitzer einer Oculus Quest 2 können bereits in fantastische Welten abtauchen, andere warten hingegen womöglich noch auf den Nachfolger, um zuzuschlagen

Die Oculus Quest 3 könnte womöglich starke optische Ähnlichkeiten zum Vorgänger haben. (Image credit: Shutterstock / Boumen Japet)

Die unauffällige Ankündigung folgt auf dem großen September-Leak, der auf starke Ähnlichkeiten zwischen der Quest 3 und ihrem Vorgänger deutet. 

Dank neuer "Pancake-Linsen" dürfte die Quest 3 zwar etwas dünner sein, allerdings sonst viele Parallelen zur Quest 2 aufweisen. Enttäuschend ist hierbei aber, dass (zumindest bisher) keine Anzeichen von Eye-Tracking zu sehen sind. Und das könnte im Konkurrenzkampf mit der PlayStation VR 2 (Öffnet sich in einem neuen Tab) und auch dem internen Konkurrenten, der Meta Quest Pro, einige Meter kosten.

Aber du weißt ja, wie das läuft: Leaks sind häufig spekulativ und sollten mit der entsprechenden Vorsicht genossen werden. Demnach könnte es sich beim thematisierten Nachfolger auch nur um einen Prototypen handeln, der dann doch verworfen wurde. Mehr wissen wir also vermutlich erst dann, wenn wir es tatsächlich in den Fingern haben – und das könnte Laut Zuckerberg noch etwas länger dauern.


Analyse: Lohnenswerte Wartezeit

Wenn dich das Oculus Quest 2 noch nicht überzeugen konnte und du derzeit zwischen dem Meta Quest Pro und einem künftig erscheinenden Quest 3 pendelst, raten wir dir, genau abzuwägen, was du dir von deinem VR-Headset erwünschst.

Suchst du beispielsweise ein ideales All-in-One-Paket mit reichlich Power unter der Haube, so ist das Meta Quest Pro vielleicht eher etwas für dich. Gleiches gilt übrigens auch, wenn du schon jetzt von den Mixed-Reality-Vorzügen des Neulings Gebrauch machen willst. Mit einem Preis von 1.500 Euro ist der Newcomer allerdings alles andere als billig...

Das Pico 4 Heaset

Jenseits von Meta-Headsets könnte aber auch das Pico 4 eine interessante Alternative sein... vor allem, wenn du erst einmal in den VR-Bereich hineinschnuppern willst. (Image credit: ByteDance)

Wenn du stattdessen nach einem preisgünstigeren Meta-Gerät suchst, mit dem du trotzdem in die besten und aktuellsten VR-Spiele eintauchen kannst, lohnt sich das Warten auf die Oculus Quest 3 schon eher. 

Eine letzte, junge Alternative offenbart sich jedoch noch, wenn wir einmal über den Meta-Tellerrand hinausblicken: Denn mit dem Pico 4 (Öffnet sich in einem neuen Tab) ist kürzlich ein weiterer ernstzunehmender Konkurrent in den Ring gestiegen, der gerade Neueinsteiger und Sparfüchse durch tolle Preis-Leistung begeistern dürfte.

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

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