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Die besten Filme und Serien im September

Film Serien Empfehlungen
(Image credit: Future)

Du weißt nicht, was du anschauen sollst? Kein Problem, wir haben da etwas für dich.

Von nun an werden wir dich jeden Monat mit unseren Lieblingen der Redaktion versorgen. Ganz gleich, ob du den neuen Folgen aktueller Serien Woche für Woche entgegen fieberst, geduldig wartest und deine Vorfreude dann von einem Binge-Marathon gekrönt wird oder du auch gern älteren Produktionen und Klassikern eine Chance gibst und diese erneut anschaust, wir hoffen, dich abzuholen - egal zu welchem Streaming-Typen du dich zählst.

Lies weiter und entdecke nun unsere Film- und Serienempfehlungen für September. Also, mach's dir bequem, lege das Popcorn bereit und Film ab!

Transparenz und Ehrlichkeit sind bei TechRadar tragende Säulen, und so geben wir dir auch hier unsere subjektiven Meinungen wider. Daher findest du in dieser Liste nicht nur aktuelle, teils hochgelobte und Hype-umwobene Serien und Filme, sondern wir werden dich hier auch vor Zeitverschwendung schützen und dir von Beiträgen abraten.

Unsere Film- und Serienempfehlungen im September

William empfiehlt:

The Good Liar – Das alte Böse

Jeder, der auf cineastische Dramen steht, sollte sich diesen Film ansehen.

Der Film beginnt mit einer eher witzigen Ausgangssituation und nimmt während seiner 110-minütigen Laufzeit mehrere Wendungen, die den Film immer ernster werden lassen. Helen Mirren und Ian McKellen funktionieren großartig zusammen und haben mich als Zuschauer von der ersten Minute an in ihren Bann gezogen. Jeder, der auf cineastische Dramen steht, sollte sich diesen Film ansehen.

The Good Liar – Das alte Böse kannst du bei Netflix streamen:

Honest Thief

Keine großen Überraschungen oder schauspielerische Meisterleistungen und trotzdem cooles Popcorn-Kino.

Ein Film mit Liam Neeson bedarf eigentlich keinerlei Ausführungen, denn wir bekommen seit 96 Hours immer wieder den gleichen Film mit ihm. Krasser Typ, der durch Ereignis XY ein letztes Mal sein Können zeigen muss, um endlich ein normales Leben haben zu können. Keine großen Überraschungen oder schauspielerische Meisterleistungen und trotzdem cooles Popcorn-Kino.

Honest Thief findest du bei Amazon Prime Video.

What if …

Ein Werbebild für Marvel's What If...? auf Disney Plus

(Image credit: Marvel Studios)

Marvel-Fans werden mit ordentlich Diskussionsstoff bedient.

Marvels Plan das, Multiversum weiterauszubauen, wird in keiner Serie ernster genommen als in What if.... Stephan und ich haben uns vorzüglich darüber gestritten, ob der angewendete Stil der Serie gut ist oder nicht. Mir persönlich hat Folge 2 bisher am besten gefallen und Folge 4 hat mich am meisten kalt gelassen. Weder schreckt mich die Serie ab, noch werde ich richtig warm mit ihr. Hoffentlich finde ich darauf eine Antwort, bevor alle Folgen veröffentlicht worden sind. Marvel-Fans werden jedenfalls mit ordentlich Diskussionsstoff bedient.

What if... ? kannst du dir bei Disney Plus ansehen. Du hast noch keine Abo? Kein Problem:

Stephan empfiehlt:

Cash Truck

"John Wick" trifft auf "The Town".

„Directed by Guy Ritchie“ – damit bekommt man mich immer ins Kino. Gemessen an den letzten Streifen bezeichne ich den Filmemacher gern als „den besseren Quentin Tarantino“. Ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung davon hatte, dass „Cash Truck“ ein Remake eines gleichnamigen französischen Films ist. So saß ich mit der Erwartung im Kinosaal, dass der typische Humor des britischen Regisseurs meine Lachmuskeln wieder sehr strapazieren würde – so wie zuletzt bei „The Gentlemen“. Nichts da! „Cash Truck“ ist der gute alte Rache-Thriller mit Ritchies Zögling Jason Statham in der Hauptrolle.

Der Tenor des Films ist ernst, bildgewaltig und schonungslos, schlichtweg völlig anders, als ich es erwartet hatte. Dennoch muss ich sagen, dass mich „Cash Truck“ extrem unterhalten hat. Die Mischung aus Heist-Movie, klassischer Action und Rachegelüsten lässt mein Herz eben höherschlagen.

Der Erzählstil von Guy Ritchie, die großartige Kameraarbeit sowie der starbesetzte Cast setzen diesem fulminanten Action-Feuerwerk zusätzlich die Krone auf. „John Wick“ trifft auf „The Town“ – das beschreibt „Cash Truck“ meiner Meinung nach ziemlich treffend.

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings

Simu Liu als Titelfigur in Marvels Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings

(Image credit: Marvel Studios/Disney)

Ich hätte nie gedacht, dass ich in einem MCU-Film mal Garados und Vulpix begegne!

Junge, hatte ich Bock auf den ersten Phase 4 Film. Ich bin mit Chackie Chan-, Jet-Li- und Van Damme-Filmen aufgewachsen und habe eine dementsprechend hohe Affinität zu Martial Art-Streifen. Der Trailer zu Shang-Chi hatte mich bereits  voll und ganz abgeholt. Dazu kamen die durchweg positiven Kritiken derer, die den Film vorab gesehen hatten, die meine Erwartungen an Marvels ersten Phase 4-Film praktisch ins Grenzenlose steigen ließen. Mit entsprechend hohen Ansprüchen saß ich im Kino und bekam zunächst das, was ich mir erhofft hatte: Shang-Chi startet mit einer Menge Kung Fu und einer Hommage an die chinesische Kampfkunst, die sich besonders in einer wunderschön choreographierten Kampfszene im Stil von „Tiger and Dragon“ manifestierte.

Dann hatte ich das Gefühl, dass der Film nicht ganz weiß, was er sein will – eine Verneigung vor dem Hongkong-Kino oder Teenie-Film mit Gen-Z-Humor. Die Handlung verlor an Fahrt. Die kafkaesken Motive des Antagonisten waren unergründbar und spätestens mit der Reise in „Pokémons Orania City“ war bei mir Schluss. Ich hätte nie gedacht, dass ich in einem MCU-Film mal Garados und Vulpix begegne! Die wirklich gute Choreographie der Actionszenen und der tolle Hauptdarsteller machten dabei allerdings einiges wett. 

Aber dennoch: Shang-Chi hat mich weder maßlos enttäuscht, noch wurde es meinen hohen Erwartungen gerecht. Sorry Marvel Studios, aber das könnt ihr einfach besser. Von mir gibt es leider nur eine durchschnittliche 5 von 10.

Eugen empfiehlt:

Dune (2021)

Timothee Chalamat und Zendaya in Dune

(Image credit: Chiabella James/Warner Bros.)

Wer bereit ist, seine langweilige, massenproduzierte Superhelden-Polyester-Kuscheldecke für eine handgestrickte, übergroße Decke einzutauschen, die hier und da ein bisschen kratzt, aber sehr facettenreich ist, wird mit Dune sehr viel Spaß haben. Und Fans von Sci-Fi sowieso.

Dune ist für mich das Kinoerlebnis des Jahres. Klar kommt noch der neue James Bond, der neue Spider-Man und der neue Matrix, aber keiner der drei wird so bildgewaltig, so atmosphärisch werden wie Dune. 

Dune ist ein Film, der fürs Kino gemacht ist und sein Todesurteil ist das Free-TV mit Werbeunterbrechungen. Nur im Kino kann er sich vollends entfalten und die Zuschauer in seine Decke einwickeln, die mal heiß und trocken ist, mal kalt und nass, und manchmal auch einfach abstoßend ist. Kein Schauplatz fühlt sich besonders einladend an. Der Heimatplanet des Haus Atreides wirkt kalt und feucht, Arrakis viel zu heiß und viel zu trocken und von allem, mit dem das Haus Harkonnen zu tun hat, sollte man sich sowieso fernhalten. Und dennoch ist das eine sehr schöne Decke. Denn das wohlige Gefühl schöpft man als Zuschauer aus den Charakteren, der Story und einem fast schon spirituellen Unterton, der schlecht greifbar ist, aber immer präsent. 

Dune spielt mit Kontrasten: Hell und dunkel, heiß und kalt, trocken und nass, laut und leise. Wer bereit ist, seine langweilige, massenproduzierte Superhelden-Polyester-Kuscheldecke für eine handgestrickte, übergroße Decke einzutauschen, die hier und da ein bisschen kratzt, aber sehr facettenreich ist, wird mit Dune sehr viel Spaß haben. Und Fans von Sci-Fi sowieso.