Die neuen AMD 7000 Prozessoren sind der neue beste Freund eines jeden Content Creator

Die Erstellung von Bildern, Videos und sonstigen Medieninhalten war auf einem Windows-System selten angenehmer...
(Bildnachweis: Unsplash / Glenn Carstens-Peters)

Die kürzlich vorgestellte AMD 7000er Serie (Öffnet sich in einem neuen Tab) wurde mitunter für den Betrieb von Top-End-Workstations konzipiert und verspricht dementsprechend eine erhebliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den Vorgängermodellen – zumindest, wenn man der Unternehmensaussage glaubt. 

Während der Live-Präsentation im August erklärte die AMD-Präsidentin Dr. Lisa Su: "Die Single-Thread-Leistung des Ryzen 7000 ist bis zu 29% höher als die des Ryzen 5000. Das sind einfach enorme Leistungssteigerungen." 

Und diese angepriesenen Leistungsschübe der CPU (Öffnet sich in einem neuen Tab) erweisen sich insbesondere für Content Creator als ein wahrer Segen im Bezug auf den kreativen Workflow. 

Inhaltserstellung hat selten so viel Freude gemacht!

In einer Reihe von Tests, stellte der PC-Hersteller Puget Systems (Öffnet sich in einem neuen Tab) fest, dass Adobe-Nutzer künftig auf knapp 30% mehr Leistung in Photoshop, Lightroom Classic sowie After Effects Zugriff haben. In der Fotobearbeitung sowie der VFX-Software weiß AMD also schon einmal zu punkten!

Weniger überzeugend sah die Performance aber leider beim professionellen Videoschnitt aus. Keine Angst, sie war jetzt natürlich nicht katastrophal, aber im Vergleich mit Intels CPUs der 12. Generation hatten die AMD-Prozessoren Schwierigkeiten sich zu behaupten. 

Das Team stellt für Kenner aber immerhin auch klar: "Wenn du mit Intraframe-Codecs wie ProRes arbeitest, so sind die neuen Ryzen 7000 CPUs etwa gleichauf mit Intels Alder Lake Prozessoren."

Im Klartext heißt das: Videoproduzenten müssen Stärken und Schwächen der neuen AMD-Prozessoren nach eigenem Ermessen und Anwendungsfall abwägen. 

Außerhalb der Adobe-Ökosphäre wurde aber auch DaVinci Resolve – eines der besten kostenlosen Videoschnittprogramme – auf Herz und Nieren untersucht. Und hier zeigt sich eine beachtliche und vor allem konstante Leistungssteigerung von 10-15% im Vergleich zu älterer Hardware. 

Im CineBench, V-Ray, Unreal-Engine-Test sowie bei Blender kann sich die AMD 7000er Serie außerdem allzeit gegenüber dem Intel-Pendant durchsetzen. 

Wer nach diesen Ergebnissen künftig auf ein 7000er-Modell umsteigen will und in den Vorzug von Zen-4-Architektur, DDR5- und PCIe  5.0 kommen mag, der hat die Qual der Wahl zwischen:

  • dem Ryzen 5 7600X
  • dem Ryzen 7 7700X 
  • dem Ryzen 9 7900X
  • sowie dem Ryzen 9 7950X Prozessor

Preislich beginnen die neuen CPUs bereits bei 299 Euro und reichen bis zu 699 in der leistungsstärksten Ausführung. Damit sind die neuen AMD-Modelle etwas günstiger als ihre direkten Vorgänger zum Release. Und mit dem Ryzen 9 7950X steht dir aktuell auch zweifelsfrei der beste Prozessor des Marktsegmentes zur Verfügung!

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

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