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Xbox Series S: alles, was wir über die günstigere Alternative zur Xbox Series X wissen

Xbox Series S
(Image credit: Microsoft)

Die Xbox Series S (auch „Project Lockhart“ genannt) wurde endlich von Microsoft vorgestellt. Bei einem Preis von € 299,- gesellt sich die günstigere, rein digitale Alternative zur Xbox Series X, was bedeutet, dass Microsoft dieses Jahr zwei neue Konsolen an den Start bringt.

Die Disk-lose neue Xbox ist wesentlich leistungsfähiger als die (mittlerweile abgesetzte) Xbox One S All-Digital* und kommt angeblich sowohl mit einer SSD und einer schnelleren CPU als alle Konsolen auf dem Markt. Einige Entwickler vergleichen ihre Performance sogar mit der PS4 Pro.

Microsoft hat bisher zwar keine Specs bestätigt, aber laut dem offiziellen Marketing soll die neue Konsole „Next-Gen-Performance in der kleinsten Xbox aller Zeiten“ bieten.

Microsoft hat endlich die Spezifikationen und den Preis der Xbox Series S vorgestellt und positioniert die Konsole preislich und leistungsmäßig zwischen der Xbox One X und der Xbox Series X. Abgesehen davon fehlt ihr das optische Laufwerk, was sie gewissermaßen zum Nachfolger der Xbox One S All-Digital Edition macht.

Die Xbox Series S, auch als „Project Lockhart“ bekannt, kostet EUR/CHF 299,- und sie die günstigere, rein digitale Alternative zur Xbox Series X. Microsoft bringt dieses Jahr also nicht eine, sondern zwei Konsolen auf den Markt. Mit der Ankündigung von Preis und Erscheinungsdatum der Xbox Series X befinden wir uns jetzt auf der Zielgeraden.

Die Disk-lose Xbox Series S ist wesentlich leistungsfähiger als die Xbox One S All-Digital Edition, doch CPU, GPU und SSD bleiben aber hinter der Xbox Series X zurück.

Du willst mehr erfahren? Hier ist alles, was wir über die Xbox Series S wissen.

Xbox Series S Erscheinungsdatum

Xbox Series X Controller

(Image credit: Microsoft)

Microsoft hat bestätigt, dass die Xbox Series S (Project Lockhart) tatsächlich existiert und dass die komplett digitale Konsole am 10. November 2020 erscheint.

Das bedeutet, dass die Series S zusammen mit der Series X noch vor Black Friday erscheint.

Xbox Series S: Preis

Xbox Series X

(Image credit: Microsoft)

Microsoft hat der endlosen Spekulation nun doch ein Ende gesetzt und auf dem offiziellen Xbox-Twitter-Account angekündigt, dass die Xbox Series S € 299,- kosten wird. Das passt perfekt zu der Annahme, dass die Konsole eine günstigere Alternative zur Xbox Series X sein wird – auf deren Preis wir wiederum noch warten.

Wenn wir den vorhergesagten Preis der Xbox Series X von € 499,- als Vergleichswert nehmen, ist die Xbox Series X stattliche € 200,- günstiger. Der UVP der Xbox One S lag zur Veröffentlichung nur € 100,- unter dem der Xbox One X, der Xbox One S All-Digital* hingegen € 200,- darunter. Die Xbox Series S dürfte für alle verlockend sein, die Next-Gen-Spiele erleben wollen, ohne das Konto zu sprengen.

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Xbox Series S: Specs

Xbox Series S Specs

(Image credit: Twitter/@_h0x0d)

Microsoft hat im offiziellen Launch Trailer vorgestellt, wwas genau die günstigere Xbox kann. Den Trailer kannst du unten ansehen:

  • CPU: Acht-Kern 3,6 GHz (3,4 GHz mit SMT) Custom AMD 7 nm
  • GPU: 4 Teraflops at 1,550 GHz
  • RAM: 10 GB GDDR6
  • Bildrate: Bis zu 120 fps
  • Auflösung: 1440p mit 4K-Upscaling
  • Laufwerk: Kein optisches Laufwerk
  • Speicher: 512 GB NVMe SSD

Die Xbox Series S ist 60 % kleiner als die Xbox Series X, was sie zur kleinsten Xbox aller Zeiten macht. Spiele peilen eine Auflösung von 1440p an, statt 4K auf der Xbox Series X, und sollen mit bis zu 120 FPS laufen können.

Außerdem wird Ray-Tracing unterstützt, 4K-Medienwiedergabe, 4K-Upscaling, Variable Rate Shading und Variable Refresh Rates – also genau wie bei der Xbox Series X. Die Konsole ist komplett digital, besitzt also kein optisches Laufwerk, und hat eine spezielle NVMe-SSD mit 512 GB.

Wenn du Angst hast, dass der Speicherplatz nicht ausreicht, dann hat bringt Microsoft in Zusammenarbeit mit Seagate auch eine 1-TB-Erweiterungskarte* raus, die über einen dedizierten Port direkt in die Xbox Series S|X gesteckt wird.

Die Xbox Series S unterstützt auch ab Veröffentlichung Raumklang, einschließlich Dolby Atmos, und Dolby Vision bei Streaming-Apps. Unterstützung für Dolby Vision für Spiele soll 2021 nachgeliefert werden.

Xbox Series S: Eintritt in die digitale Welt

Xbox Game Pass

(Image credit: Xbox)

Die Xbox Series S soll hauptsächlich als digitaler Eintritt in Microsofts Spiel-Streaming-Dienst Project xCloud*, als auch den stetig wachsenden Xbox Game Pass dienen, der beim Xbox Game Pass Ultimate und Xbox Game Pass für PC mittlerweile auch Zugriff auf EA Play beinhaltet.

Project xCloud nutzt Microsofts bestehende, weltweit verteilte Rechenzentren aus, deren Server wortwörtlich mit Komponenten von Xbox One-Konsolen bestückt werden und die Spiele abspielen, die dann auf das mobile Gerät deiner Wahl gestreamt werden.

Das bedeutet, dass Gamer spiele wie Halo Infinite, Forza und andere klassische Konsolen- und PC-Knaller auf ihren Smartphones, Tablets und Windows 10-PCs spielen können werden.

Xbox Game Pass wiederum ist im Grunde Netflix für Spiele und bietet Abonnenten digitalen Zugriff auf eine Menge Xbox-Spiele. Der Dienst ist seit seiner Markteinführung 2017 extrem gewachsen und hatte Anfang 2020 bereits über 10 Millionen Abonnenten*.

Dienste wie Project xCloud und Xbox Game Pass sind der Beweis dafür, dass physische Datenträger nicht mehr zwingend notwendig sind, da Microsoft genügend Content bietet, die sich für die rein digitale Bibliothek entscheiden. Die Xbox Series S bringt das zweifelsohne auf die nächste Stufe und vermutlich auch beweisen, dass diese Dienste alleine eine Next-Gen-Konsole tragen können.

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