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Redfall könnte eines der größten Probleme mit Koop-Shootern lösen

Redfall
(Image credit: Bethesda)

Redfall scheint SolospielerInnen nicht im Regen stehen zu lassen. Der kooperative Shooter wird Einzelspielern ebenso entgegenkommen wie Gruppen von bis zu vier Spielern, bestätigt Entwickler Arkane.

In einem Blog-Post auf der offiziellen Bethesda-Website (opens in new tab) hat Arkane mehr über Redfall verraten. Das Spiel, das im Jahr 2023 für PC, Xbox Series X|S und Xbox Game Pass erscheint, wird einen "großen Schwerpunkt" auf das Solo-Erlebnis legen.

Redfall "kann mit jedem der Helden alleine gespielt werden", heißt es im Blogpost. "Das Tempo wird explorativer; du kannst Aufklärung und Schleichen nutzen, um Informationen über Begegnungen zu sammeln und Feinden auszuweichen oder ihnen zu entkommen.

In dem Beitrag wird betont, dass Solospieler/innen auch nicht von KI-Kollegen/innen begleitet werden. Das macht Redfall hoffentlich zu einem immersiveren Spiel, wenn du alleine spielst, und gibt dir die Möglichkeit, es langsam anzugehen und die Umgebung wirklich nach Geheimnissen und Aussichtspunkten zu durchkämmen.

Hat Arkane ein Koop-Shooter-Problem gelöst?

Ähnliche Koop-Spiele wie Back 4 Blood bieten zwar auch die Möglichkeit, alleine zu spielen, aber in der Regel ist der Mehrspieler-Modus die bevorzugte Spielweise. Außerdem werden in Koop-Shootern oft KI-Ersatzspieler eingesetzt, wenn die Spielerliste nicht mit echten Spielern aufgefüllt wird.

Arkane scheint den umgekehrten Weg zu gehen und sich auf seine Stärken als Entwickler zu konzentrieren. Spiele wie Prey und Deathloop zeigen, dass der Entwickler auch im Einzelspielermodus eine gute Figur macht. Es ist daher verständlich, dass Arkane diese DNA auch in Redfall beibehalten möchte.

Es ist keine schlechte Sache, den Koop-Modus in den Mittelpunkt eines Spiels zu stellen. Aber dieser Fokus macht es viel schwieriger, innezuhalten und an den Rosen zu riechen. Im Vergleich dazu scheint die offene Welt von Redfall perfekt für ein Solo-Abenteuer geeignet zu sein. Deshalb freuen wir uns, dass Arkane darauf abzielt, das Einzelspieler-Erlebnis genauso fesselnd zu gestalten wie die Multiplayer-Komponente.

Koop- und Multiplayer-Spiele leben auch von ihrer Community. Wenn Redfall keine starke Einzelspielerkomponente hätte, könnte es nach der Veröffentlichung genauso leicht in Vergessenheit geraten, wenn die SpielerInnen zu anderen Spielen weiterziehen. Arkane scheint dieses Problem ganz einfach dadurch zu umgehen, dass sie SolospielerInnen nicht mit kaltem Wasser übergießen.

Das Gameplay von Redfall, das bei der Präsentation von Xbox und Bethesda gezeigt wurde, hat uns ziemlich beeindruckt. Was gezeigt wurde, war weitaus fesselnder als der CGI-Trailer, mit dem die letztjährige Messe abgeschlossen wurde. Deshalb sehen wir dem Spiel jetzt optimistischer entgegen als noch vor einem Jahr.

William Schubert ist Freier Content Creator bei TechRadar Deutschland und für die Bereiche YouTube, Gaming, Filme und Serien und VR zuständig.


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