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DICE konzentriert sich im Moment nur auf Battlefield 2042, keine Zeit für andere Spiele

Ein Soldat in Battlefield 2042 springt aus einem Hubschrauber
(Image credit: DICE)

Es ist zwar kein Geheimnis, dass Battlefield 2042 einen schweren Start hatte, aber Entwickler DICE bleibt dran. Bis auf Weiteres wird er nur an Battlefield 2042 arbeiten und nicht an anderen Projekten, wie z. B. Mirror's Edge. 

"Wir konzentrieren uns nur auf Battlefield 2042", sagte Coutaz gegenüber GI.Biz (opens in new tab). "Wir haben keine Zeit für etwas anderes und das ist es, was wir tun wollen. In drei Jahren wollen wir das Ego-Shooter-Kraftpaket sein".  

DICE ist vor allem für die Battlefield-Reihe bekannt, aber seit der Übernahme durch EA im Jahr 2006 hat sich das Unternehmen gelegentlich verzweigt. Neben Mirror's Edge gehören auch Medal of Honor (2010), die neu aufgelegte Star Wars Battlefront-Reihe, Mirror's Edge und der weniger gut aufgenommene Nachfolger Mirror's Edge Catalyst zu den bisherigen Projekten. Coutaz schließt zwar nicht aus, dass sich das Studio in Zukunft wieder anderen Projekten widmen wird, aber wir sollten nicht erwarten, dass dies in nächster Zeit geschieht.

Ein Spezialist in Battlefield 2042 hält eine Armbrust

(Image credit: EA)

Ein Anlass zum Nachdenken

Coutaz befindet sich in einer merkwürdigen Position: Sie kam im Dezember letzten Jahres nach dem Launch von Battlefield 2042 zu DICE und ist nun dafür verantwortlich, das Spiel wieder auf Kurs zu bringen. Dennoch zeigt sie in diesem Interview, dass sie klar Verantwortung übernimmt, indem sie über die Stimmung nach dem Launch bei DICE reflektiert.

"Der Start von Battlefield 2042 verlief nicht wie erwartet", erklärt Coutaz. "Unsere Community war enttäuscht, aber auch unser Entwicklungsteam." DICE gab zu, dass es keine Option war, das Spiel aufzugeben. Daher suchten sie sich Hilfe bei den anderen EA-Studios, um herauszufinden, was schief gelaufen war und wie man es beheben kann.

"Diese Analyse hat uns ein paar Monate gekostet und wir sind jetzt dabei, das Problem zu lösen", fährt Coutaz fort. "Wir reorganisieren uns, strukturieren um, verbessern unsere Prozesse und passen sie an, um diese Monsterspiele zu entwickeln, die wir in Co-Entwicklung herstellen... und auch im Hybridmodell arbeiten." 

Sie gibt zu, "dass es noch lange nicht perfekt ist und wir noch viel lernen müssen", aber im Großen und Ganzen zeichnet Coutaz ein optimistisches Bild für die Zukunft des Spiels.

William Schubert ist Freier Content Creator bei TechRadar Deutschland und für die Bereiche YouTube, Gaming, Filme und Serien und VR zuständig.


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