iOS 16 könnte das radikalste iPhone-Update seit Jahren werden

Das iPhone Max Pro stellt das derzeitige Flaggschiff dar und wird womöglich in Kürze durch einige weitere Nutzungsfunktionen ergänzt.
(Bildnachweis: TechRadar)

Je näher die WWDC (Öffnet sich in einem neuen Tab)rückt, umso mehr Gerüchte tauchen zu kommenden Apple-Updates auf. iOS 16 soll infolgedessen wichtige neue Funktionen enthalten, worunter auch Verbesserungen des Sperrbildschirm von iPhones fallen. 

Laut Mark Gurmans "Power On"-Newsletter (Öffnet sich in einem neuen Tab) dürfen NutzerInnen mit einigen Optimierungen hinsichtlich der Benachrichtungs-, Nachrichten- und Health-Dienste rechnen, ebenso wie mit einer Verbesserung des iPad-Multitaskings. 

Die elementarste Neuerung dürfte jedoch die Neugestaltung des Sperrbildschirms darstellen. An dieser Stellschraube gab es seit der iOS-Einführung 2007 keine wesentlichen Änderungen, mit Ausnahme der Kamera-Verknüpfung sowie Inklusion der "Heute"-Benachrichtigung. Vielleicht sehen wir in Bälde hingegen schon einige interaktive Widgets mehr, von denen vor allem iPhone-14 (Öffnet sich in einem neuen Tab)-Nutzer profitieren könnten: Dank eines neuartigen Displays dürfte nämlich mittels Always-on-Bildschirm das ständige Anzeigen von Benachrichtigungen bewerkstelligt werden.

Während also iOS 15 (Öffnet sich in einem neuen Tab) den Fokus eher auf die Verbesserung von existenten Funktionen legte, wird sich iOS 16 in erster Linie auf die Einführung neuer Inhalte konzentrieren, welche die Art und Weise, wie du Inhalte verwaltest, verändern sollen.


Analyse: Das überfällige Face-Lift des Sperrbildschirms

Diverse Widgets stehen iOS-NutzerInnen ohnehin zur Verfügung - in Zukunft könnte das ganze jedoch bereits vom Startbildschirm einsehbar sein

(Image credit: Apple)

Zugegebenermaßen sind Verbesserungen bezüglich Apps und Widgets wie Messages und Health durchaus willkommen. Die Optimierung des Multitaskings für iPad-NutzerInnen könnte eine größere Herausforderung sein, allerdings scheinen auch hier schon einige Ideen auf Unternehmensseite vorzuliegen.

Folglich ist der größte Interessenspunkt des Updates definitiv der Sperrbildschirm, welcher bislang auf der Strecke blieb. Zwar wurden Benachrichtigungen mit iOS 12 bereits umgestaltet und entlang von iOS 15 die "Heute"-Ansicht ergänzt, jedoch hat sich am wesentlichen Aussehen und der Funktionsweise des Lock-Screens kaum etwas geändert.

Da Widgets bereits den iOS-Homescreen neu gestalteten und sinnvoll ergänzten, besteht die Chance, dass sich dieser positive Effekt entlang einer Erweiterung des Sperrbildschirms nun reproduzieren lässt. Beispielsweise würde ich ein Benachrichtigungs-Widget, ähnlich dem der Apple-Watch, sehr begrüßen. Entlang des iPhone 14 könnte mich dies dann sogar im Energiesparmodus schnell und ressourceneffizient auf dem Laufenden halten. 

Aber auch Besitzer älterer Geräte müssen nicht verzagen. Das Update dürfte einer relativ umfangreichen Bandbreite an Apple-Geräten zur Verfügung stehen und dabei Nutzern neue Vorzüge präsentieren - und das sogar noch bevor sie auf ihren Startbildschirm zugegriffen haben.

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

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