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Du wirst es schwer haben, das Google Pixel 6 Pro in nächster Zeit zu bekommen

Google Pixel 6 Pro Testbericht
(Image credit: TechRadar)

Die neuen Google Pixel 6 und Pixel 6 Pro sind die besten Smartphones, die das Unternehmen bisher auf den Markt gebracht hat, und mit ihrem attraktiven Preis sind sie im Moment sehr beliebt. 

Es sieht jedoch so aus, als wären sie zu beliebt, denn das Pixel 6 Pro wird aufgrund der "hohen Nachfrage" mit einer großen Verzögerung ausgeliefert.

Das bedeutet, dass einige Leute, die ihr Pixel 6 Pro vorbestellt haben, auf die Erfüllung ihrer Bestellung warten müssen und neue Käufer auf eine Warteliste gesetzt werden, wenn sie ein Pixel 6 Pro im offiziellen Google Store kaufen wollen - mit Verzögerungen bis Anfang nächsten Jahres.

Wenn du dich in dieser Situation befindest, empfiehlt Google dir, dich zuerst bei autorisierten Drittanbietern umzusehen - eine Empfehlung, der wir uns anschließen. 

Bislang ist das Standard-Modell des Pixel 6 nicht von denselben Verzögerungen betroffen, allerdings waren bestimmte Farbvarianten in verschiedenen Regionen kurzzeitig nicht auf Lager - einer unserer Redakteure konnte das grüne Pixel 6, das er unbedingt haben wollte, nicht vorbestellen, aber jetzt ist es wieder verfügbar. 

Wenn du dringend ein neues Smartphone brauchst, könntest du dich für diese günstigere Alternative zum Pro entscheiden, aber du wirst auch auf einige Upgrades wie eine Telekamera und ein hochwertigeres Display verzichten müssen.


Analyse: All I want for Christmas is ...,dass die Vorräte nicht knapp werden 

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Die Zeichen, dass etwas nicht vorrätig ist, waren im letzten Jahr nur allzu bekannt. PS5-Konsolen, RTX 3080-Grafikprozessoren und Smartphones sind nur einige der Geräte, auf die wir länger warten mussten, um sie in die Finger zu bekommen. 

Der Grund dafür ist immer noch derselbe: Wir haben es mit einem weltweiten Mangel an wichtigen Komponenten zu tun, die in der von uns geliebten Technik verwendet werden.

Auch wenn die Lagerbestände noch nicht ganz erschöpft sind, haben die Verbraucher die Auswirkungen der Verknappung bereits zu spüren bekommen. Audiophile waren Anfang des Jahres betroffen, als Sonos die Preise für seine Lautsprecher erhöhte*, obwohl es weder einen verbesserten Service noch zusätzliche Boni bot.

Für die Unternehmen hat der Mangel zu geringeren Gewinnen und Umsätzen geführt - Apple beklagte kürzlich den Mangel an Computerchips und Lieferengpässe, als das Unternehmen bekannt gab, dass sein Umsatz im vierten Quartal um mehr als 1 Milliarde Dollar unter seinem Ziel von 84,85 Milliarden Dollar lag.

Leider wird das Problem wahrscheinlich auch in der Weihnachtssaison bestehen bleiben. Phil Spencer, der Chef von Xbox, gab kürzlich bekannt, dass die Engpässe bei der Xbox Series X bis ins Jahr 2022 anhalten werden* und auch beim Apple iPhone 13 wird es weiterhin Engpässe geben.

Das bedeutet, dass du besonders wachsam sein musst, wenn du dir bestimmte Technikartikel rechtzeitig für die Feiertage sichern willst - sonst könnte es enttäuschte Gesichter geben, wenn du das eine Gerät, das du unbedingt haben wolltest, nicht auspacken kannst. 

Für den preisbewussten Verbraucher bedeutet die Verknappung der Lagerbestände, dass die diesjährigen Black Friday-Angebote nicht ganz so toll sein werden wie die bisherigen.

Die Unternehmen werden sich hüten, ihre geringen Lagerbestände zu einem Schnäppchenpreis zu verkaufen - vor allem, weil große Verkäufe die Probleme in der Lieferkette, mit denen sie zu kämpfen haben, noch verschärfen könnten.

Erschwerend kommt hinzu, dass es kein voraussichtliches Enddatum gibt. Die Probleme in der Lieferkette dürften sich zwar mit der Zeit entspannen, aber die ständige Bedrohung durch neue Covid-19-Beschränkungen auf der ganzen Welt bedeutet, dass wir sehr leicht wieder an den Anfang zurückgeschickt werden könnten.

Wenn die Bedrohung durch Covid-19 also nicht über Nacht verschwindet, müssen wir vielleicht bis Weihnachten 2022 warten, um endlich die Technik zu bekommen, die wir uns vom Weihnachtsmann wünschen.

* englischer Artikel

Franziska Schaub

Franziska Schaub ist Chefredakteurin bei TechRadar Deutschland und unter anderem verantwortlich für die Bereiche Smartphones, Tablets und Fitness.


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