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Die gruseligsten Szenen von The Batman ehren einen legendären Horror-Regisseur

Paul Dano als der Riddler in The Batman
(Bildnachweis: Jonathan Olley/Warner Bros.)

Matt Reeves von The Batman (Öffnet sich in einem neuen Tab) hat verraten, welcher ikonische Horror-Regisseur den größten Einfluss auf die gruseligsten Szenen des Films hatte.

In einem exklusiven Gespräch mit uns vor der Veröffentlichung des Films, der jedoch nicht zum DCEU (Öffnet sich in einem neuen Tab) gehört, bestätigte Reeves, dass der neueste Blockbuster des dunklen Ritters stark von Alfred Hitchcock inspiriert wurde.

Angesichts des Einflusses, den der legendäre Filmemacher auf die gesamte Kinoproduktion hatte, ist es nicht überraschend, dass der "Meister der Spannung" einen großen Einfluss auf The Batman hatte. Schließlich ist die neueste Inkarnation des Kreuzritters ein Neo-Noir-Detektivfilm – wenn auch im Kern ein Superheldenfilm (Öffnet sich in einem neuen Tab) – voller Spannung, Nervenkitzel und Horrorelementen.

Für Reeves war es Hitchcocks Auseinandersetzung mit dem sogenannten "Doppelgänger", die die Charakterstudie von Batman und dem Riddler im Film geprägt hat. Ein Thema, bei dem die Persönlichkeit eines Menschen zwischen Ordnung und Chaos oder der hellen und dunklen Seite der Menschheit hin- und hergerissen ist. Das wiederum erklärt die Prise Horror in "The Batman".

"Ich wollte von Anfang an, dass der Film eine Hitchcock'sche Atmosphäre hat. Ich wollte, dass sich das Publikum in die Perspektive von Batman und seinen Figuren versetzt. Und so war alles von diesem Gefühl der Perspektive angetrieben, die Dinge so zu sehen, wie sie sie sehen würden, und dann auch die Idee, was man nicht ganz sehen kann. Es gibt so viele Momente, in denen Batman aus dem Schatten tritt oder der Riddler sein Unwesen treibt, dass es fast wie ein Horrorfilm wirkt. In gewisser Weise schaffen die Masken eine Beziehung zwischen dir und deiner Schattenseite, oder? Batman befindet sich an einem sehr instinktiven Ort. Daher war es mir sehr wichtig, dass sich alles sehr subjektiv, visuell und unheimlich anfühlt", sagt der Batman-Regisseur.

Matt Reeves und Robert Pattinson am Set von The Batman

(Image credit: Jonathan Olley/Warner Bros. Pictures)

Dieses "viszerale und unheimliche" Gefühl findet sich in einer Reihe von Hitchcocks besten Werken wieder, vor allem durch die Verwendung von Kameraeinstellungen und anderen cineastischen Elementen durch den berühmten Filmemacher. Wie Reeves verrät, orientiert sich The Batman an Hitchcocks eigenem Filmstil, indem er Nahaufnahmen und Szenen ohne gesprochene Dialoge verwendet und weniger von dem zeigt, was auf der Leinwand passiert.

"Wir wussten, dass wir im anamorphen Format drehen wollten, denn eines der Dinge, die ich am anamorphen Format liebe, ist, dass der Fokus abfällt. Das bedeutet, dass der Teil des Bildes, der scharf sein soll, auch scharf ist, aber ein Großteil des Bildes ist weich fokussiert, sodass es sich fast wie ein Traum anfühlt", so Reeves.

"Es gibt zum Beispiel eine Szene, in der der Riddler jemanden angreift, und alles ist unscharf – es ist fast wie ein unheimlicher Traum. All das hat die Platzierung der Kamera und das Gefühl der Unschärfe beeinflusst, sodass die Zuschauer zwar sehen können, was auf dem Bildschirm passiert, aber große Teile bestimmter Szenen sind unscharf. Ich denke, das verleiht unserem Film eine subtile Angst und Schrecken", erklärte der Regisseur.

Lies hier unsere ausführliche Kritik zu The Batman (Öffnet sich in einem neuen Tab).

Stephan Sediq
Business Development Manager

Stephan Sediq ist Business Development Manager bei techradar DE. Bitte wende dich mit allen Fragen zum Thema Native Advertising und Gastbeiträgen direkt an ihn.

Darüber hinaus ist Stephan für die Bereiche Cinema & Entertainment sowie Audio verantwortlich.


E-Mail: ssediq[at]purpleclouds.de

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