Das Remake zu Resident Evil 4 orientiert sich im richtigen Maß an der Vorlage

In Resident Evil 4 verkörpern wir natürlich wieder Leon S. Kennedy, der sich durch die virusverseuchte, spanische Provinz schleicht, schießt und rätselt.
(Bildnachweis: Capcom)

Die Neuauflage von Resident Evil 4 könnte, nach einem durchwachseneren Remake zum dritten Teil, wieder die perfekte Formel für eine gelungene Überarbeitung gefunden haben. 

Zumindest deutet das kürzliche Resident Evil Showcase-Event (Öffnet sich in einem neuen Tab) und ein neuer Trailer (Öffnet sich in einem neuen Tab) darauf, dass man sich der einstigen Qualitäten des Originals bewusst ist, diese aber gekonnt mit modernen Möglichkeiten und neuen Optionen verfeinert. Bemerkbar wird das bereits in den Szenen zum Intro, in denen Leon neue Bereiche erkundet und in abgewandelter Form vom Ganado-Dorf empfangen wird. 

Neugierig auf die aktuellen Bilder? Dann wirf gerne einen Blick auf den neuesten Trailer zum Remake, welches nächstes Jahr für moderne Konsolen erscheinen wird:

Neu und doch altbekannt

Viele haben gebangt, dass die einstige Identität und Albernheit des vierten Resident Evil-Teils mit einem Remake fallen gelassen wird. Viele haben gehofft, dass die Entwickler die Eigenheiten nicht vollends wegradieren. Kaum ein Spieler hätte aber wohl vermutet, dass wir uns auf dermaßen viele alte Qualitäten in Form von Manövern, Ortschaften und Widersachern freuen dürfen.

Alle Schurken scheinen dabei, darunter auch Dorfvorsteher Bitores Mendez, Ramon Salazar und selbst so alberne Obskuritäten wie Del Lago und El Gigante. Aber auch Ortschaften wie das Schloss oder Kunststückchen wie Leons markanter Roundhouse-Kick sind wieder mit von der Party. Unser Highlight bleibt allerdings das Wiedersehen mit Ada, Ashley und dem kultigen Kaufmann, die uns mit Rat, Herz, etwaigen Waffen oder vollem Körpereinsatz im Horror-Trip zur Seite stehen. 

Allerdings ruht man sich auch beim Remake zu Teil 4 nicht nur auf einstigen Qualitäten aus. Entsprechend wurde natürlich grafisch so Einiges überarbeitet und nun besser in Szene gesetzt. Vor allem die Mimik sowie die Outfits der Charaktere gefallen uns im modernen Remake nun sogar noch besser. Aber auch in Sachen Gameplay wurden bitter notwendige Anpassungen gemacht, die Resident Evil 4 nun auch für Neueinsteiger deutlich zugänglicher machen dürften.

Summa Summarum stehen die Zeichen sehr gut, dass uns 2023 ein hervorragendes Remake für PC, PlayStation 5 (Öffnet sich in einem neuen Tab) und Xbox Series X (Öffnet sich in einem neuen Tab)|S (Öffnet sich in einem neuen Tab) zuteil wird, dass, wie auch einst Resident Evil 2 (2019), noch einmal mehr zu überzeugen weiß.

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

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