Das PG-13-Rating von The Batman ist kein Problem

Robert Pattinson in The Batman
(Bildnachweis: Warner Bros. Studios)

Matt Reeves The Batman (Öffnet sich in einem neuen Tab) wurde offiziell als PG-13 eingestuft und einige Fans sind nicht glücklich darüber. 

Ein Twitter (Öffnet sich in einem neuen Tab)-Nutzer schrieb: "The Batman verdient ein R-Rating!", während ein anderer (Öffnet sich in einem neuen Tab) meinte: "Niemand will einen Batman, der nicht in seiner vollen Pracht ist: dunkel, düster, reif und ernst". 

Andere verwiesen auf den offensichtlichen Wunsch der Warner Bros. Studios, die Vorführungen von The Batman so vielen Zuschauern wie möglich zugänglich zu machen, auch Kindern: "Abgefahrene [Entscheidung], aber vorhersehbar", schrieb ein Nutzer (Öffnet sich in einem neuen Tab).

Aber die Fans des Dunklen Ritters müssen keine Angst haben. Robert Pattinsons Darstellung der kultigen Figur wird ganz sicher nicht durch eine Freigabe ab 12 Jahren behindert. Un das hat mehrere Gründe. 

Erstens erlaubt ein PG-13-Rating (wie es von der US-Behörde MPAA vergeben wird) immer noch "starke gewalttätige und verstörende Inhalte, Drogeninhalte, starke Sprache und einige anzügliche Inhalte" in einem Film. 

The Batman wird daher wahrscheinlich den düsteren Ton beibehalten, den die bisherigen Trailer (Öffnet sich in einem neuen Tab) gezeigt haben. Sehr blutig wird es zwar nicht zugehen, aber der knallharte Kampfstil von Pattinsons Batman wird dafür sorgen, dass Reeves Vision von Gotham ihrem Ruf als düstester Film gerecht wird.

The Batman Trailer

Robert Pattinson im ersten Trailer zu The Batman (Image credit: Warner Bros.)

Außerdem ist The Batman der achte eigenständige Batman-Film (Öffnet sich in einem neuen Tab) in Folge, der in den USA ein PG-13-Rating erhält. Das bedeutet, dass Tim Burtons Batman und Batman Returns, Joel Schumachers Batman Forever und Batman & Robin sowie Christopher Nolans The Dark Knight-Trilogie alle das gleiche Rating erhielten.

Erinnerst du dich an Scarecrows furchterregendes Gesicht, die Geiselnahmen des Jokers, Harvey Dents halb verbranntes Gesicht und Banes öffentliche Hinrichtung eines Atomphysikers? Alles ab 12 Jahren freigegeben. 

Eine Geschichte voller Gewalt

Regisseur Matt Reeves ist dafür bekannt, dass er die Grenzen der Freigabe ab 12 Jahren bis zum Äußersten ausreizt. 

Sowohl Planet der Affen: Revolution und Planet der Affen: Survival als auch der Invasionsthriller Cloverfield sind extrem düster und enthalten Szenen, die man nicht unbedingt als kinderfreundlich bezeichnen kann.

Diejenigen, die befürchten, dass The Batman ein entschärftes, spannungsfreies Abenteuer durch Gothams Schattenseiten sein wird, haben also nichts zu befürchten. Im Jahr 2022 ist ein PG-13-Rating weniger ein Synonym für Ballermann-Unterhaltung als vielmehr eine Gelegenheit für Reeves und Co., ihre Version der Batman-Legende mit einem möglichst großen Publikum zu teilen.

In Deutschland warten wir noch auf die offizielle Altersfreigabe. Das PG-13-Rating legt jedoch nah, dass der Film hierzulande ebenfalls eine FSK-Freigabe von 12 Jahren bekommen könnte.

Robert Pattinsons Dunkler Ritter wird sich die Hände schmutzig machen, wenn der Film am 3. März in die deutschen Kinos kommt.

Stephan Sediq
Business Development Manager

Stephan Sediq ist Business Development Manager bei techradar DE. Bitte wende dich mit allen Fragen zum Thema Native Advertising und Gastbeiträgen direkt an ihn.

Darüber hinaus ist Stephan für die Bereiche Cinema & Entertainment sowie Audio verantwortlich.


E-Mail: ssediq[at]purpleclouds.de