Das Diablo 4-Team gibt zu, dass der neueste Patch "keinen Spaß macht"

Diablo 4: Ein bösartiger Warewolf zerreißt Menschen im neusten Trailer.
(Bildnachweis: Blizzard)

In einem Livestream gibt das Entwicklerteam von Diablo 4 zu, dass das letzte Update die Fans enttäuscht hat und erklären, dass sich die Designphilosophie des Spiels ändern wird, um Frustration bei den Spielern zu vermeiden.

In einem Gespräch entschuldigen sich die leitenden Entwickler von Diablo 4 für die vielen negativen Rückmeldungen der Fans nach dem letzten Update des Spiels, der Saison der Boshaftigkeit. Obwohl wir bei TRG von den Nerfs des Zauberers unbeeindruckt gewesen sind, geht die Empörung der Fans viel weiter: Sie kritisieren die umfassenden Nerfs des Updates, die im Grunde verhindern sollen, dass die Spieler ohne große Mühen "durch den Content stürmen".
Das Trio nimmt sich die Zeit, das Feedback der Spieler zu bestätigen: "Wir wissen, dass es schlecht ist. Wir wissen, dass es keinen Spaß macht." 

Das Gespräch im Livestream ist eine aufrichtige Unterhaltung, bei der sich die Entwickler die Zeit nehmen, darüber zu sprechen, was sie "mit diesem Patch und den Änderungen, mit denen die Spieler konfrontiert wurden, erreichen wollten". Vor allem aber betont das Team, dass es nicht vorhabe, "so einen Patch jemals wieder zu veröffentlichen". 

Adam Fletcher, Associate Director of Community Management für Diablo 4, geht näher auf diesen Punkt ein. Er betont, dass das Feedback dazu gehört wurde und spricht auch darüber, wie das Team besser mit der Community sprechen und kommunizieren muss. Das Ergebnis ist eine lange Diskussion über die Designphilosophie des Spiels von drei sehr erfahrenen Spieleentwicklern. Den kompletten Live-Stream kannst du dir unten ansehen.

Die vielleicht wichtigste Erkenntnis ist, dass sich das Team verpflichtet hat, bei Änderungen, die die Vielfalt der Builds erhöhen sollen, einige von diesen so lange übermächtig zu lassen, bis "überzeugende Alternativen" vorhanden sind. 

Dieser Ansatz steht in einem starken Kontrast zu den bisherigen Vorgehensweisen, bei denen die besten Endgame-Builds der Klassen oft abgebaut haben, ohne dass es dafür einen Ersatz gab. Das gilt vor allem für den Zauberer, der sich auf Fertigkeiten verließ, die im letzten Patch stark abgeschwächt wurden, um seine Überlebensfähigkeit zu verringern. 

Auch wenn es vielen lieber wäre, wenn Blizzard diese Fehltritte gar nicht erst begangen hätte, gehört das ehrliche Eingeständnis des Diablo 4-Teams, dass es die Sorgen der Spieler ernst nimmt, zu den besseren Resultaten der Kontroverse um den Patch. Der Livestream könnte einen Präzedenzfall für Offenheit und Transparenz schaffen, der für die Zukunft von Diablo 4 Gutes verheißt.  

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Michael Winkel
Volontär

Ich bin Michael und ich beschäftige mich vor allem mit den Themen Gaming, Nintendo und Audio. Noch bevor es mich zu TechRadar Deutschland verschlagen hat, absolvierte ich an der Akademie für Neue Medien eine Kompaktausbildung zum Crossmedia-Journalisten. Dort lernte ich nicht nur das journalistische Handwerk, sondern auch wie man moderiert und gute Kurzfilme produziert. Nun bin ich bei TechRadar Deutschland als Volontär gelandet und tierisch froh, leidenschaftlich über Videospiele, Gaming und Tech zu schreiben.

Erreichbar bin ich unter mwinkel[at]purpleclouds.de.

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