Diablo 4: Der Zauberer wurde ein weiteres Mal generft

Zwei Zauberer in Diablo 4
(Bildnachweis: Blizzard)

Der Zauberer, die wohl schwächste Klasse in Diablo 4, hat mit dem neuesten Patch von Blizzard einen erheblichen Nerf erhalten.  

Der Patch 1.10a für Diablo 4 wurde als Vorbereitung auf die kommende Saison der Boshaftigkeit veröffentlicht. Es sieht jedoch so aus, als müssten sich die Zauberer mit ihrer eigenen Boshaftigkeit auseinandersetzen, da eine ihrer Grundfähigkeiten abgeschwächt wurde. 

Verschlingende Feuersbrunst war ein Eckpfeiler vieler mächtiger Builds für das späte Spiel und das Endgame, da sie es Zauberern ermöglichte, zusätzlichen Schaden durch kritische Treffer gegen brennende und bewegungsunfähige Feinde zu verursachen. Feinde auf diese Weise anfälliger für kritische Treffer zu machen, ist für eine Vielzahl von Endgame-Builds von entscheidender Bedeutung, selbst für Builds, bei denen du hauptsächlich Kältezauber einsetzt (via PCGamer).

Laut der Patch Notes wurde der Bonusschaden von "Verschlingende Feuersbrunst" von 10/20/30% auf 7/14/21% reduziert, während der Bonusschaden von kritischen Treffern auf bewegungsunfähige Ziele von 25/50/75% auf 10/20/30% gesenkt wurde.

Der Zauberer von Diablo 4 mag für uns eine der besten Klassen in Diablo 4 sein, aber nur, weil sein beeindruckender Schadensoutput die Schwäche des Magieanwenders wettgemacht hat. Es scheint, dass dieser Nerf Diablo 4's Glaskanone noch brüchiger gemacht hat.

Auch verbindet sich das auf unangenehme Weise mit Blizzards Nerf der defensiven Affixe. Als die verwundbarste Klasse in Diablo 4 sind Zauberer-Builds oft auf defensive Gegenstände angewiesen, um ihre Überlebensfähigkeit zu verbessern, da sie keinen Zugang zu den Schutzfähigkeiten und der Selbstheilung haben, die andere Klassen oft nutzen. 

Da Blizzard befürchtet, dass "geschickte Spieler häufig Monster niedermetzeln, die viele Stufen über ihnen sind", hat sich das Unternehmen dazu entschlossen, "die Macht von defensiven Affixen auf viele offensive Affixe zu verlagern". Obwohl der Entwickler einräumt, dass dies "unsere Endspielinhalte tödlicher machen wird", kann man mit Fug und Recht behaupten, dass Zauberer von dieser Balanceänderung unverhältnismäßig stark betroffen sind.  

Zauberer waren schon oft die Leidtragenden von Blizzards Nerfs, da ihre Fertigkeiten in fast jedem Patch abgeschwächt wurden. Zwar haben die Zauberer auch einige kleinere Buffs erhalten, aber diese waren nie umfassend genug, um die Nerfs auszugleichen. Wie man es auch dreht und wendet, Zauberer haben den Kürzeren gezogen, zumindest im Moment. 

Diablo 4 gehört zu den besten RPGs der letzten Jahre, aber wir von TRG schätzen auch den ausgeklügelten Multiplayer des Spiels und zählen es zu den besten Koop-Spielen, die es gibt. Wenn du ein Zauberer bist, wirst du wahrscheinlich sowieso ein oder zwei Kumpel brauchen.

Michael Winkel
Volontär

Ich bin Michael und ich beschäftige mich vor allem mit den Themen Gaming, Nintendo und Audio. Noch bevor es mich zu TechRadar Deutschland verschlagen hat, absolvierte ich an der Akademie für Neue Medien eine Kompaktausbildung zum Crossmedia-Journalisten. Dort lernte ich nicht nur das journalistische Handwerk, sondern auch wie man moderiert und gute Kurzfilme produziert. Nun bin ich bei TechRadar Deutschland als Volontär gelandet und tierisch froh, leidenschaftlich über Videospiele, Gaming und Tech zu schreiben.

Erreichbar bin ich unter mwinkel[at]purpleclouds.de.

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