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Neuer Shooter soll ohne NFTs auskommen, verspricht Ubisoft

Drei Figuren aus Project Q kämpfen in einem Park
(Image credit: Ubisoft)

Ubisoft hat offiziell einen Shooter mit dem Arbeitstitel „Project Q“ angekündigt, nachdem viele Details dazu bereits geleakt worden sind.

Dass Project Q existiert, ist bereits seit einer Weile bekannt. Erstmals aufgetaucht ist das Spiel neben vielen anderen, noch nicht angekündigten Titeln, im Nvidia GeForce NOW-Leak von September 2021.

Exputer (opens in new tab) präsentierte vor ein paar Tagen Videoaufnahmen aus einem Playtest, in dem ein Third-Person-Shooter mit Fähigkeiten und bunten Umgebungen zu sehen ist. Außerdem gibt es Items, die zu jeder Zeit ausgetauscht werden können, um ein Build anzupassen.

Statt die Leaks herunterzuspielen, hat sich Ubisoft dazu entschlossen, das Spiel vorzeitig anzukündigen. Als Anspielung auf die Leaks schreibt der Publisher auf Twitter: „Wir haben gehört, dass ihr gehört habt...“

„Wir stellen ‚Project Q’ vor, eine Team Battle Arena, in der Spieler das Erlebnis selbst bestimmen können!“

Daneben hat Ubisoft ein paar weitere Details zum neuen Titel geteilt. Das vielleicht interessanteste jedoch, dass Spielerinnen und Spieler sich ab sofort für öffentliche Tests anmelden können, um es vorzeitig zu testen. Dafür muss man auf der entsprechenden Webseite (opens in new tab) seine Daten eintragen, einschließlich der Plattform, auf der man spielen möchte. Es steht die Wahl zwischen PC, PS5, PS4, Xbox Series X|S und Xbox One. Wann die Tests jedoch stattfinden, ist bisher unbekannt.

Ubisoft teilte zwei weitere interessante Informationen zu Project Q. Zum einen soll der neue Titel kein Battle Royale werden, schreibt Ubisoft in einem Tweet:

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Stattdessen soll es sich um einen Arena Shooter mit kleiner Spielerzahl handeln, was Ubisoft zufolge mehr Spaß machen soll. Dadurch distanziert sich der Publisher von seinem jüngsten Flop, Hyper Space, einem Spiel, das 2020 erschienen ist, keinen Anklang gefunden hat und dessen Server am 28. April abgeschaltet werden.

Apropos Flops: Ubisoft hat ebenfalls angekündigt, dass für das Spiel keine NFTs geplant seien:

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Ubisoft Quartz, die NFT-Plattform des Unternehmens, hat eine schwere Zeit hinter sich. Besonders problematisch waren in letzter Zeit die NFTs für Ghost Recon: Breakpoint, die bis zur Ankündigung, dass Updates für das Spiel eingestellt werden würden, verkauft wurden.

Es ist unklar, ob sich Ubisoft von Battle Royales und NFTs distanziert, um Project Q der Community schmackhaft zu machen, aber schaden wird es nicht. Nach einer Reihe von Fehltritten, wie schlechten Launches, und fragwürdigen Geschäftsentscheidungen, wie die Investition in NFTs, würde dem Publisher ein Erfolg sicherlich guttun.

Redakteur – Gaming, Computing

Eugen Wegmann ist Online-Redakteur für PurpleClouds Deutschland GmbH / TechRadar Region DACH und zuständig für Gaming und Computer-Hardware.

E-Mail: ewegmann[at]purpleclouds.de

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