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Ein neuer, preisgünstiger Chromecast ist auf dem Vormarsch, hat aber einen Haken

Auch der neue Chromecast bietet selbstverständlich Google TV-Unterstützung, soll aber mit einigen beeindruckenden Spezifikationen aufwarten
(Bildnachweis: Google)

Ein neuer Chromecast mit Google TV scheint kurz vor seiner Enthüllung zu stehen, wenn man aktuellen Gerüchten glauben schenkt. Optisch soll Selbiger seinem aktuellen Vorgänger aus 2020 außerdem erstaunlich ähnlich sehen.

Laut der brasilianischen Tech-Website Tecnoblog (Öffnet sich in einem neuen Tab) sind Dokumente zum fraglichen Gerät bei der brasilianischen Regulierungsbehörde National Telecommunications Agency aufgetaucht. Im Hinblick auf die Hardware erwartet uns demnach ein Chromecast mit HDMI-Anschluss, Wi-Fi-Support bis zu 802.11ac (Wi-Fi 5) auf den Frequenzen 2,4 GHz und 5 GHz sowie Bluetooth LE-Unterstützung.

Niedriger Kostenpunkt

Während die Dokumentation nicht viel über den Streaming-Dongle verrät, hat WinFuture (Öffnet sich in einem neuen Tab) zu Wochenbeginn neue Infos erhalten, die auf ein preisgünstiges Modell mit 1080p-Beschränkung schließen lassen. Und ja, für einige 4K-Nutzer ist das eine echte Schande. Für viele andere Nutzer dürfte es aber keine allzu große Rolle spielen. 

Immerhin purzelt entlang der Full-HD-Beschränkung aber auch der Preis spürbar. Im Raum steht aktuell der Kostenpunkt von etwa 40 Euro. Das wäre im Vergleich fast die Hälfte von dem, was ein 4K Chromecast derzeit kostet (70 Euro). 

Die perfekte Gelegenheit zur Enthüllung steht zudem praktisch schon vor der Haustür. Entlang des Hardware-Events am 6. Oktober könnte Google folglich den Chromecast zusammen mit dem Pixel 7, Pixel 7 Pro (Öffnet sich in einem neuen Tab) sowie der Pixel Watch (Öffnet sich in einem neuen Tab) präsentieren. 


Analyse: Downgrades und Neuerungen

Wie bereits angeschnitten, ist die Tatsache, dass der Chromecast sich in der Budget-Variante auf 1080p beschränken könnte ein dicker Wermutstropfen. Ja, natürlich funktioniert dieser trotzdem mit 4K-TV-Geräten – das bestmögliche Bild bleibt da allerdings auf der Strecke.

Google muss sich also schon sicher sein, dass es genug Zweitfernseher und Full-HD-Nutzgeräte sowie Nutzer gibt, die sich mit dem neuen Dongle arrangieren werden. Vielleicht ist aber auch der Preis ein entscheidendes Argument, um auf ein paar Pixel mehr zu verzichten.

Jenseits von der Bildqualität könnte der Dongle aber durchaus durch bessere, weiter optimierte Leistung punkten. Gerade in Kombination mit der neuen Fernbedienung und der aktuellsten Google-TV-Software könnte das Unternehmen hier ein hübsche Gesamtpaket offerieren, dass nicht wenige Interessenten hellhörig werden lässt.

Unser Vorab-Fazit: 4K-Nutzer sollten warten, alle anderen dürfen gespannt sein.

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

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