Ein neuer Patch für Bayonetta 3 verbessert das Gameplay, aber die Nintendo Switch bremst es noch immer aus

best Nintendo Switch games: Bayonetta, a witch wearing glasses and holding a gun
(Bildnachweis: Nintendo)

Der neueste Patch für Bayonetta 3 wurde veröffentlicht und bietet eine Reihe von soliden Gameplay-Verbesserungen, die die Reise der geliebten Umbra-Hexe noch angenehmer machen dürften.

Patch 1.2.0 für Bayonetta 3 wurde mit detaillierten Patch-Notizen veröffentlicht, die uns die neuesten Verbesserungen zeigen, die PlatinumGames im neuesten Nintendo Switch-Abenteuer von Bayonetta vorgenommen hat. Die vollständigen Patch Notes kannst du auf der Webseite des Nintendo Supports nachlesen.

Die Verbesserungen des Patches für Bayonetta 3 beziehen sich hauptsächlich auf das Gameplay und konzentrieren sich vor allem auf Verbesserungen an den Moves der Nebenfigur Viola. So hat Platinum zum Beispiel die Bedingungen gelockert, unter denen sie die "Hexenzeit" aktivieren kann, eine Fähigkeit, die die Zeit verlangsamt und es einfacher macht, die Gegner mit Combos zu überrumpeln. Bisher war Violas Hexenzeit-Aktivierung frustrierend inkonsistent und fühlte sich etwas unausgegoren an, daher ist es schön zu sehen, dass die Entwickler diesen Makel relativ schnell behoben haben.

Bayonetta 3 new character Viola close-up

(Image credit: Nintendo)

Außerdem wurden einige der frustrierenden Niflheim-Bonusherausforderungen geändert. Bei diesen mundgerechten Missionen müssen die Spieler bestimmte Kriterien erfüllen, z. B. eine bestimmte Anzahl von Gegnern innerhalb eines Zeitlimits besiegen oder so wenige Treffer wie möglich einstecken. Bei einer Handvoll besonders schwieriger Niflheim-Herausforderungen wurden die Anforderungen jetzt gelockert.

Leider gibt es nicht nur gute Nachrichten. In den Patchnotizen wird die wackelige Leistung von Bayonetta 3 nicht erwähnt. Das bedeutet, dass die hektischen Kampfsequenzen und bombastischen Schauplätze des Spiels wahrscheinlich immer noch ein wackeliges Frameracing aufweisen. In vielen Fällen sinkt die Framerate von Bayonetta 3 auf instabile 30 Bilder pro Sekunde, was den Kämpfen einen großen Teil des Vergnügens nimmt.

Der Schatten bleibt bestehen

Bayonetta 3 Cover Art Close Up

(Image credit: Nintendo )

In unserem Testbericht haben wir bereits darauf hingewiesen, dass Bayonetta 3 durch die Nintendo Switch ausgebremst wird. Der veraltete Tegra X1 Custom Mobile Chip der Konsole tut der rasanten Action des Spiels keinen Gefallen. Selbstverständlich trägt PlatinumGames nicht die alleinige Schuld daran, aber es bedeutet, dass die anspruchsvolleren Momente von Bayonetta 3 nicht so einprägsam sind, wie sie es sonst sein könnten.

Die Leistung von Bayonetta 3 ist ein unglücklicher Fleck im Lebenslauf des Unternehmens. Normalerweise sind seine Spiele sehr stabile Framerate-Ziele. Astral Chain zum Beispiel hält die meiste Zeit über eine Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde und die Kämpfe fühlen sich deshalb umso befriedigender an. Auch die Nintendo Switch-Ports von Bayonetta und Bayonetta 2 können ihre 60FPS unter großem Druck halten.

Wir erwarten hier keine Wunder. Es ist unwahrscheinlich, dass Platinum die Leistungsprobleme von Bayonetta 3 mit einem einzigen Patch beheben kann. Aber wir würden uns freuen, wenn der Entwickler im Laufe des Jahres Schritte zur Verbesserung der Leistung unternimmt. Kleinere Optimierungen hier und da könnten sich zu einem stabileren Ganzen summieren.

Selbstverständlich könnte die leistungsstärkere Hardware einer Nintendo Switch Pro dazu beitragen, die Leistung von Switch-Spielen auf breiter Front zu verbessern. Aber wie es ausseht, wird es eine solche Konsole gar nicht erst geben. Stattdessen müssen wir uns noch mindestens bis 2024 auf einen Switch-Nachfolger gedulden.

 

Ein Switch-Nachfolger klingt spannend? Wie wärs denn mit einer baldigen Ankündigung von Metroid Prime 4 für Nintendo Switch, die ein Reddit-User durch seine kryptischen Nachrichten prognostiziert haben soll?

Ich bin Michael und ich beschäftige mich vor allem mit den Themen Gaming, Nintendo und Audio. Noch bevor es mich zu TechRadar Deutschland verschlagen hat, absolvierte ich an der Akademie für Neue Medien eine Kompaktausbildung zum Crossmedia-Journalist. Dort lernte ich nicht nur das journalistische Handwerk, sondern auch wie man moderiert und gute Kurzfilme produziert. Nun bin ich bei TechRadar Deutschland als Volontär gelandet und tierisch froh, leidenschaftlich über Videospiele, Gaming und Tech zu schreiben.

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