CES 2023: JBL mischt klassische HiFi-Anlagen mit moderner Technik

JBL Spinner BT against a white background
(Bildnachweis: JBL)

Eine der meistbesuchten Marken auf der CES 2023 war JBL. Der Audiospezialist präsentierte in Las Vegas neben neuen Soundbars, Kopfhörern und tragbaren Lautsprechern auch eine ganze Reihe neuer HiFi-Geräte. Die neue HiFi-Reihe für 2023, die ganz im Retro-Stil gehalten ist, umfasst einen brandneuen integrierten Verstärker, einen CD-Player, einen Plattenspieler und einen High-End-Musikstreamer.

Mit Walnussfurnieren und gebürsteten Metalloberflächen behält die Serie das nostalgische Design des limitierten Vollverstärkers SA750 bei, der vor einigen Jahren anlässlich des 75-jährigen Jubiläums von JBL zusammen mit den beliebten L100 Classic-Lautsprechern herausgebracht wurde.

Wie der SA750 verfügt auch der neue Vollverstärker SA550 Classic über einen leistungsstarken Class G-Verstärker und unterstützt den neuesten aptX Adaptive Bluetooth-Codec für drahtloses Audio-Streaming mit hoher Auflösung und geringer Latenz von bis zu 24 Bit/192 kHz. Der Preis liegt bei 1.899 Euro, die Leistung beträgt 90W pro Kanal und das Gerät bietet eine Reihe von Eingängen, darunter 3 Stereo-Cinch-Anschlüsse, eine MM/MC-Phonostufe und drei digitale Eingänge (1x optisch, 2x koaxial). 

JBL SA550

(Image credit: JBL)

Der CD350 Classic CD-Player verfügt über einen internen hochauflösenden DAC für "bit-perfekten Sound", der über einen USB-A-Anschluss eine Dateiauflösung von bis zu 24 Bit/96 kHz unterstützt. Der CD350 Classic liegt bei einem Preis von 899 Euro. Das digitale High-End-Audio-Streaming-System MP350 verfügt außerdem über AptX Adaptive Bluetooth für hochauflösenden kabellosen Audiogenuss mit niedriger Latenz von deinen mobilen Geräten. Zum Preis von 999 Euro kannst du über das integrierte Wi-Fi eine Vielzahl von Diensten wie Spotify Connect, Tidal Connect, Google Chromecast und Apple AirPlay streamen. 

JBL TT350 Classic

(Image credit: JBL)

Der JBL TT350 Classic ist ein direkt angetriebener Plattenspieler mit schwerem Aluminiumdruckguss-Teller und gebogenem Aluminium-Tonarm, der mit einem "hochwertigen" Audio-Technica Tonabnehmer mit beweglichem Magneten in einer abnehmbaren Headshell geliefert. Der Plattenspieler wird 1.049 Euro kosten. Alle vier Geräte sollen im zweiten Quartal 2023 auf den Markt kommen.

JBL Spinner BT

(Image credit: JBL)

Außerhalb der Classic-Reihe hat JBL auch einen neuen, Bluetooth-fähigen Plattenspieler namens Spinner BT vorgestellt. Auch wenn hier kein Nussbaumholz in Sicht ist, so hat er doch etwas von einem Retro-Look der späten 70er Jahre, mit einer schwarz-orangefarbenen Kunststoffoberfläche, die durch eine gesprenkelte Slipmat ergänzt wird. 

Das Spinner BT verfügt über die moderne Funktion des aptX HD-Streamings und einen umschaltbaren analogen Phono-Ausgang, der den Anschluss an eine klassische Hi-Fi-Anlage oder direkt an ein Paar Aktivlautsprecher ermöglicht. Auf den Spinner BT musst du noch etwas länger warten, denn dieser erscheint erst im dritten Quartal 2023 zu einem Preis von 425 Euro. 

JBL Bar 1300

(Image credit: JBL)

Heimkino-Enthusiasten werden sich vor allem für die neue Dolby Atmos-Soundbar von JBL interessieren, die zu den Spitzenmodellen gehört. Die JBL Bar 1300 verfügt über satte 15 Audiokanäle und baut auf dem vielseitigen Design ihres viel gepriesenen Vorgängers, der Bar 9.1, und der neueren Bar 1000 auf.

Wie bei diesen Systemen ist das Hauptmerkmal der Bar 1300 ein Paar praktischer, kabelloser Rear-Lautsprecher mit wiederaufladbaren Batterien und ein kabelloser Subwoofer, wobei das neue System die Anzahl der nach oben abstrahlenden Lautsprecher auf sechs erhöht. Die Bar 1300 verfügt außerdem über den MultiBeam-Algorithmus von JBL, der für eine breitere Klangbühne sorgt, indem er den Ton von den Wänden abprallen lässt. Außerdem unterstützt sie das konkurrierende 3D-Audioformat DTS:X sowie Atmos.

Die JBL Bar 1300 wird Mitte Februar 2023 zum Preis von 1.499 Euro in den Handel kommen – wir erwarten, dass sie ein starker Kandidat für unsere Liste der besten Soundbars sein wird.

JBL Tune Beam

(Image credit: JBL)

Bei den Kopfhörern sehen die neuen JBL Tune Beam dank ihres geräuschisolierenden Designs wie direkte Konkurrenten der Apple AirPods Pro 2  aus. Die neuen In-Ears verfügen über 6-mm-Treiber, Bluetooth 5.3, 12 Stunden Wiedergabezeit, die bei aktivierter Geräuschunterdrückung nur auf zehn Stunden reduziert wird, und sind nach IP54 wasser- und staubgeschützt. Die Tune Beams werden voraussichtlich im Juni zum Preis von rund 100 Euro auf den Markt kommen.

JBL Endurance Peak 3

(Image credit: JBL)

ür sportliche Typen gibt es den Endurance Peak 3, ein Upgrade der trainingsfreundlichen In-Ears aus dem letzten Jahr, die in unserem Testbericht eine 4-Sterne-Bewertung erhielten. Die aktualisierten Kopfhörer haben jetzt ganz neue 10-mm-Treiber, die laut JBL auf sportfreundliche Bässe abgestimmt sind und insgesamt 50 Stunden Musikwiedergabe ermöglichen. Ein überarbeitetes PowerHook-Design mit TwistLock-Technologie soll für einen noch sichereren Sitz bei anstrengenden Laufeinheiten sorgen. Die Endurance Peak 3 werden nächsten Monat zum Preis von 100 Euro in den Handel kommen.

JBL Go 3 Eco

(Image credit: JBL)

Mit den beiden neuen Eco-Edition-Bluetooth-Lautsprechern erhält die beliebte tragbare Audioproduktreihe von JBL endlich einen umweltfreundlichen Schub. Der JBL Go 3 Eco und der JBL Clip 4 Eco sind mit Bluetooth 5.1 kompatibel und haben Gehäuse aus 90 Prozent recyceltem Kunststoff, während das Lautsprechergitter und die Seilgriffe aus 100 Prozent recyceltem Stoff bestehen. Der größere Clip 4 bietet 10 Stunden Musikwiedergabe, während der Go 3 maximal fünf Stunden lang deine Musik abspielen kann.

Beide Lautsprecher werden passend zum Tag der Erde am 22. April auf den Markt kommen und in den Farben Forest Green, Ocean Blue und Cloud White erhältlich sein. Der JBL Clip 4 Eco wird 59,9 Euro kosten, während der Go 3 Eco preislich bei 39,9 Euro liegen wird.

 

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(Image credit: TechRadar Deutschland)
Michael Winkel
Volontär

Ich bin Michael und ich beschäftige mich vor allem mit den Themen Gaming, Nintendo und Audio. Noch bevor es mich zu TechRadar Deutschland verschlagen hat, absolvierte ich an der Akademie für Neue Medien eine Kompaktausbildung zum Crossmedia-Journalist. Dort lernte ich nicht nur das journalistische Handwerk, sondern auch wie man moderiert und gute Kurzfilme produziert. Nun bin ich bei TechRadar Deutschland als Volontär gelandet und tierisch froh, leidenschaftlich über Videospiele, Gaming und Tech zu schreiben.

Erreichbar bin ich unter mwinkel[at]purpleclouds.de.

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