AMDs Radeon 7000 hat FSR-Geheimwaffe im Gepäck und verspricht bessere Bildraten für alle!

Der AMD Launch ist für Spieler in vielerlei Hinsicht interessant – so gab es nicht nur neue Karten zu bestaunen, sondern auch neue Features zu entdecken, die alsbald allen nützen dürften.
(Bildnachweis: AMD)

Während der Vorstellung der neuen Radeon 7000-Serie (Öffnet sich in einem neuen Tab) kündigte AMD natürlich auch ein Update für Fidelity FX Super Resolution Upscaling, kurz FSR (3), an. 2023 soll eben das erscheinen und verspricht einen satten FPS-Boost für alle Spieler! 

Hier greife man laut AMDs General Manager Scott Herkelman auf Fluid Motion Frames-Technologie zurück – eine DLSS-ähnliche Mechanik zur Optimierung der FPS-Rate. Der Unterschied zwischen dem Vorgänger, FSR 2, und der neuen FSR 3 wurde anschaulich präsentiert und zeigte in ausgewählten Beispielen tatsächlich bis zu doppelt so hohe Bildratenergebnisse. 

Das Beste: FSR ist nicht GPU-beschränkt und damit theoretisch für jeden Spieler zugänglich – auch wenn dieser beispielsweise eine Nvidia-Karte sein eigen nennt (allerdings ist der Unterschied primär bei neueren Karten der Hersteller auffallend). Bisher umfasst die FSR-Unterstützung dabei 216 Titel. Die Spielauswahl dürfte aber in naher Zukunft weiter rapide ansteigen. 

FSR 3 überflügelt die Leistungen des Vorgängers mit Leichtigkeit

Mehr FPS für alle? Dank AMDs FSR 3 kein Problem! (Image credit: AMD)

Ein Herz für alle Spieler

Technologie der breiten Masse zugänglich zu machen, wird natürlich immer gern gesehen. Und so freut es uns natürlich umso mehr, dass die Köpfe hinter AMD die jüngsten Früchte ihrer Arbeit mit der breiten Spielergemeinde teilen. 

Ja klar, komplett uneigennützig ist das vermutlich nicht. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass man sich hiermit auf geschickte Art und Weise einen guten Ruf bei der Interessengemeinde erschleichen will. Aber selbst dann ist dieser Marketingschritt wohl kaum verwerflich, da er den Einzelnen ohne Kosten oder sonstigen Belastungen dienlich ist. Zumindest wir können hier nochmal ein Auge zudrücken...

Und gerade der Fakt, dass hierdurch auch ältere Karten noch etwas länger ihren Dienst absolvieren können, erfüllt uns mit Freude. Das macht den Geldbeutel nämlich nicht leichter, dafür aber die Spieler umso glücklicher – und um letzteres sollte es im Idealfall doch immer gehen!

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

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