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The Batman sollte nie ab 16 Jahren sein, sagt der Regisseur

Robert Pattinson als Batman
(Image credit: Warner Bros. Studios)

Matt Reeves hat verraten, dass The Batman (opens in new tab) immer ein Film mit einer Altersfreigabe ab 12 Jahren sein sollte.

Im Gespräch mit Den of Geek erklärte Reeves, dass der neueste Film des Dunklen Ritters (opens in new tab) nie ein gewalttätiges, erwachsenes Werk werden sollte. Stattdessen sollte der DCEU (opens in new tab)-Film die Grenzen dessen ausloten, was für einen Film mit der Altersfreigabe "PG-13" in den USA möglich ist (in Deutschland entspricht das einer Altersfreigabe ab 12 Jahren), ohne dabei die Grenze zu überschreiten.

"In meiner Vorstellung war der Film immer ein düsteres, kantiges, spannendes Noir-Spektakel, das ab 13 Jahren freigegeben ist. Aber ich wusste immer, dass wir die Grenzen des Machbaren ausreizen würden und so mussten wir nicht wirklich etwas kürzen. Die Werbematerialien, die man sieht, spiegeln den Ton des Films vollständig wider", sagte Reeves. 

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Reeves Kommentare kommen einen Monat nachdem die Altersfreigabe von The Batman bekannt wurde. 

Mitte Januar bestätigte Warner Bros., dass das neueste Kinoabenteuer des Kreuzritters eine Altersfreigabe von PG-13 erhalten wird. Diese Altersfreigabe bedeutet, dass einige Szenen für Kinder unter 13 Jahren ungeeignet sein könnten und dass der Film möglicherweise Kraftausdrücke, Gewalt, sexuelle Handlungen und/oder Drogenkonsum enthält.

Obwohl The Batman keine überflüssige Darstellung des legendären Superhelden sein wird, glauben wir nicht (opens in new tab), dass die Altersfreigabe von 13 Jahren den Film davon abhalten wird, genauso düster zu sein wie frühere Live-Action-Verfilmungen. Nach dem bisherigen Filmmaterial zu urteilen, wird Robert Pattinsons Batman keinen Verbrecher, egal welchen Ruf er hat, auf die leichte Schulter nehmen.

The Batman kommt am 3. März in die deutschen Kinos.


Erwarte keinen Reeves Cut von The Batman mit Altersfreigabe

Robert Pattinson in The Batman

(Image credit: Warner Bros. )

Während einige Fans enttäuscht waren, als die offizielle Altersfreigabe von The Batman bekannt gegeben wurde, gibt es einige, die immer noch auf eine Freigabe ab 18 Jahren hoffen.

Doch darauf solltest du nicht bauen. In demselben Interview mit Den of Geek erklärte Reeves kategorisch, dass es keine alternative, gewalttätigere Version seines Films gibt (wie etwa einen Reeves Cut), die Warner Bros. heimlich weggeschlossen hat. 

"Es gibt keine spezielle Version des Films, bei der es heißt: 'Oh ja, hier ist das R-Rating, das ihr unbedingt haben wollt'. Ich musste nicht plötzlich anfangen, den Film drastisch zu kürzen oder so etwas", so der Regisseur. 

Die Kinofassung von The Batman ist also die einzige Version des Films, die existiert. Da Reeves bestreitet, dass es eine alternative Version für den Film gibt und er immer die Absicht hatte, dass The Batman ein Superheldenfilm (opens in new tab) mit einer Freigabe ab 13 Jahren sein sollte, wird es vermutlich auch keine von Fans inszenierten Kampagnen geben, die die Veröffentlichung des Reeves Cut fordern.

The Batman wird also nicht in die Fußstapfen von Zack Snyder's Justice League (opens in new tab) – auch bekannt als Snyder Cut – treten, der im März 2021 endlich das Licht der Welt erblickte. Die vierstündige Originalfassung des Films erschien hierzulande auf Sky, nachdem eine lange Kampagne von Fans, die mit Joss Whedons überarbeiteter Kinofassung nicht zufrieden waren, Warner Bros. davon überzeugt hatte, Snyders Vision für seinen letzten DCEU-Film zu verwirklichen.

Eine ähnliche Kampagne, mit der Warner Bros. die ursprüngliche Vision von David Ayer für seinen von der Kritik abgelehnten Film Suicide Squad (opens in new tab) freigeben wollte, war jedoch erfolglos. Nach der Veröffentlichung des Snyder Cuts bestätigte Ann Sarnoff, CEO von WarnerMedia, dass der Ayer-Cut nie das Licht der Welt erblicken (opens in new tab) würde. 

Angesichts von Sarnoffs Äußerungen zum Ayer Cut ist es unwahrscheinlich, dass ein Director's Cut von The Batman jemals veröffentlicht wird, sofern es ihn überhaupt gibt.

Stephan Sediq
Business Development Manager

Stephan Sediq ist Business Development Manager bei techradar DE. Bitte wende dich mit allen Fragen zum Thema Native Advertising und Gastbeiträgen direkt an ihn.

Darüber hinaus ist Stephan für die Bereiche Cinema & Entertainment sowie Audio verantwortlich.


E-Mail: ssediq[at]purpleclouds.de

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