Smartphone-Kamera: Worauf solltest du beim Kauf achten?

iPhone 13 Pro
(Bildnachweis: TechRadar)

Erinnerst du dich noch daran, als die ersten Handys mit Kamera auf den Markt kamen? Natürlich war die Qualität unterirdisch, oft hat man erst nach mehrmaligem Hinsehen erkannt, was auf dem Foto abgebildet war - wenig hilfreich war dabei auch noch die winzige Größe des Bildschirms der damaligen Mobiltelefone, vergleichbar mit dem Display einer modernen Smartwatch wie bei der Versa-Serie von Fitbit (Öffnet sich in einem neuen Tab).

Kein Wunder, dass es in nahezu jedem Haushalt eine Digitalkamera gab, die besonders bei wichtigen Events wie Familienfeiern stolz von den Vätern ausgeführt wurde und "geplant" im Einsatz war. Soll heißen: Man legte einen Fototermin fest und setzte sich gestellt in Pose. Ich erinnere mich auch noch an den Kauf meiner Digitalkamera, ein pinkes Modell von Sony, Anfang 2010. So wurden Schnappschüsse unserer Wohnheimfeten noch zu Beginn meiner Studienzeit aufgenommen, oder Selfies für meinen Studi-VZ-Account. Eine 30-minütige Fotosession vor dem Badspiegel endete dann am Computer, auf dem die Bilder der Cam gesichtet, zugeschnitten und dann letztendlich hochgeladen wurden.

Und heute? Haben wir jeder ein Smartphone und können alles, immer und überall fotografieren. Digitalkameras haben bis zu einem gewissen Grad ausgesorgt, denn die Fotofähigkeiten aktueller Smartphonemodelle ermöglichen bereits unglaubliche Ergebnisse.

Samsung Galaxy S21 Ultra

(Image credit: Aakash Jhaveri)

"Höher, schneller, weiter" scheint dabei nicht nur das Motto von den Olympischen Spielen zu sein, sondern auch in der Technologie Anklang zu finden. Jährlich werden neue Geräte vorgestellt, die natürlich besser sind als die Modelle aus dem vergangenen Jahr (oder es zumindest sein sollen).

Mehr Megapixel, eine schnellere und bessere Software und ein weiterer Zoom gehören bei den Neuerungen zum Standard.

Aber ganz so einfach ist es dann für uns Verbraucher doch nicht. Ob du auf die Crème-de-la-Crème der neuesten Geräte umsteigen oder lieber ein solides (und meist auch günstigeres) Modell aus dem Vorjahr (Öffnet sich in einem neuen Tab) wählen solltest, hängt ganz von deinen Anforderungen an die Smartphone-Fotografie ab. Jedes Modell bedient eine Nische und so gibt es nicht für jeden ein und dasselbe beste Kamera-Smartphone (Öffnet sich in einem neuen Tab).

iPhone 13 Pro

(Image credit: TechRadar)

Willst du umfangreiche Zoomfähigkeiten wie beim S21 Ultra von Samsung (Öffnet sich in einem neuen Tab), die einfache Point-and-Shoot-Funktion des iPhone 13 Pro (Öffnet sich in einem neuen Tab) oder eine hervorragende Software wie bei den Pixel-Geräten von Google (Öffnet sich in einem neuen Tab)?

Möchtest du den Dingen mit einem Makro-Objektiv auf den Grund gehen oder dich bei Selfies von deiner Schokoladenseite zeigen? Fotografierst du häufiger bei schlechten Lichtverhältnissen, bevorzugst du eher regungslose Motive wie Pflanzen und Lebensmittel oder setzt du liebend gern deine Mitmenschen und flinken Haustiere in Szene?

Zusätzlich ergibt es Sinn, einen Blick auf die Speicheroptionen und die Akkulaufzeit zu werfen, denn wenn du keinen Saft mehr hast, nützen dir auch ein hoher Zoom und viele Megapixel nichts mehr.

All dies gilt es zu beachten, wenn du das für dich am besten passende Smartphone mit guter Kamera (Öffnet sich in einem neuen Tab) suchst.

Franziska Schaub
Chefredakteurin

Hallöchen, ich bin Franzi.

Als Chefredakteurin bei TechRadar Deutschland bin ich unter anderem verantwortlich für die Bereiche Smartphones, Tablets und Fitness.


Wenn ich nicht gerade nach neuesten News für euch das Internet durchforste oder frisch gelaunchte Geräte teste, backe ich, tauche ein in die Welt von Azeroth, schmökere in Romanen auf meinem Kindle Paperwhite oder sitze mit einer Tasse Tee gemütlich auf dem Sofa, ganz im Sinne von Netflix & Chill. Dazu eine schlafende Katze auf dem Schoß und ich bin glücklich.


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