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Microsoft fordert Löschung wegen Urheberrechtsverletzung durch geleakte Windows 11-Version

Windows 10 Logo on Laptop
(Image credit: Shutterstock - Wachiwit)

Die Anfang letzter Woche geleakte Version von Windows 11 ist jetzt angeblich Gegenstand einer Löschungsforderung auf Grundlage des DMCA (Digital Millennium Copyright Act), was bedeutet, dass Google Links zum Herunterladen des Betriebssystems aus seinen Suchergebnissen löschen muss.

Darauf hingewiesen von Fossbyte (via Neowin), verleiht es dem Windows 11-Leak an Glaubwürdigkeit, da Microsoft die Verbreitung der Version 21996.1 mit allen Mitteln eindämmen will. Interessant ist, dass Microsoft in der Unterlassungserklärung die Version explizit als „Windows 11“ bezeichnet.

Tatsächlich wurde der DMCA-Antrag von Microsoft Japan eingereicht. Dieser soll die Löschung der indischen Technik-Seite Beebom.com, die eine Windows 11-ISO hostet, aus den Suchergebnissen erleichtern. Dort heißt es explizit „eine geleakte Kopie des unveröffentlichten Windows 11“, was darauf hindeutet, dass es sich beim Leak tatsächlich um Windows 11 handelt.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

In jedem Fall sollte man mit der geleakten Version vorsichtig sein – denn wenn sie echt sein sollte, handelt es sich trotzdem um eine sehr frühe Version, sodass sich zwischen 21996.1 und der finalen noch vieles ändern kann und wahrscheinlich auch wird.

Theoretisch könnte Windows 11 bereits Ende 2021 erscheinen – mit einer Ankündigung am 24. Juni. Und auch wenn alles darauf hindeutet, ist ein konkreter Termin bisher unbekannt.

Wie wir bereits im Windows 11-Leak gesehen haben, hat Microsoft sehr am Look des Betriebssystems gearbeitet, einschließlich älterer Teile des Oberfläche. Unter der Haube sieht vieles jedoch gleich aus. Wie wir bereits erwähnt haben, könnte sich das bis zur finalen Version jedoch ändern.