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Matrix 4 bekommt endlich einen Namen und eine Art ersten Trailer

Matrix 4
(Image credit: Warner Bros.)

Warner Bros. gab dies auf der CinemaCon bekannt, einer Veranstaltung für Kinobetreiber, auf der auch ein erster Trailer für den Film gezeigt wurde. Er soll am 22. Dezember gleichzeitig in den Kinos und auf HBO Max erscheinen.

Leider ist der Trailer noch nicht veröffentlicht worden, aber die Anwesenden haben einige Details weitergegeben, um uns einen ersten echten Einblick in die Handlung von 

Matrix Resurrections zu geben (via THR). 

Vor der Präsentation des Studios bezogen sich die einzigen konkreten Informationen über den vierten Matrix-Film auf die Ankündigung der Besetzung und Keanu Reeves Begeisterung für das "wunderschöne Drehbuch und die wunderbare Geschichte".

Laurence Fishburne wird nicht dabei sein, aber Carrie-Anne Moss wird neben Reeves als Trinity zu sehen sein. Wir wissen auch, dass die ursprüngliche Co-Regisseurin Lana Wachowski das Projekt leitet.

Darüber hinaus wussten wir jedoch nur wenig über die Handlung des Films oder darüber, wie Neo und Trinity nach den Ereignissen von Matrix Revolutions von den Toten zurückkehren würden. Angesichts des nun bestätigten Titels des Films ist es offensichtlich, dass zumindest einer oder beide "wiederauferstehen" werden – auch wenn der erste Trailer nicht allzu viel verrät.

The Hollywood Reporter beschreibt eine Eröffnungsszene, in der Thomas Anderson alias Neo (Reeves) bei einer Sitzung zu seinem Therapeuten (Neil Patrick Harris) sagt: "Ich hatte Träume, die nicht nur Träume waren. Bin ich verrückt?", weil er spürt, dass mit der Welt etwas nicht stimmt. Er hat jedoch keine Erinnerung daran, was die Matrix ist. 

Später, so berichtet THR, trifft er in einem Café eine Frau (Moss). Sie geben sich die Hand und es scheint zwischen ihnen zu funken, aber keiner von beiden erinnert sich an den anderen. In der Zwischenzeit verbringt Thomas (Reeves) seine Tage damit, verschreibungspflichtige blaue Pillen zu schlucken und sich zu fragen, warum alle in seiner Welt an ihren Handys kleben. Als er sich umschaut, stellt er fest, dass er der einzige in einem überfüllten Aufzug ist, der nicht auf sein Gerät schaut.

Schließlich trifft er auf einen Mann (Yahya Abdul-Mateen II), der eine ähnliche Energie hat wie Morpheus – der von Laurence Fishburne in der Original-Trilogie gespielte Freiheitskämpfer. Dieser mysteriöse Mann übergibt Anderson eine rote Pille und dann sehen wir Aufnahmen von ihm mit Kräften, die die Matrix als falsche Realität erkennen. THR berichtet, dass der Trailer einige ähnliche Szenen wie im Original zeigt, darunter Neo (Reeves), der gegen Abdul-Mateens Figur in einem Dojo kämpft und ein Bild von Anderson in einem Inkubator. 

Es gibt auch eine Einstellung, in der Neo in einen Spiegel schaut und eine ältere Version von sich selbst sieht. Neo scheint auch ein paar neue Kräfte zu haben, denn im Trailer ist zu sehen, wie er eine Rakete durch Telekinese kontrolliert, um sie daran zu hindern, ihn zu treffen.

Die wenigen Glücklichen, die das Bildmaterial gesehen haben, beschrieben es als "atemberaubend" und "extrem beeindruckend", obwohl einige das offensichtliche Fehlen der anderen Hauptfiguren des Films bemängelten. 

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Warum wird Matrix überhaupt wiederbelebt?

Man kann mit Sicherheit sagen, dass der Appetit auf einen weiteren Matrix-Film nach Matrix Revolutions aus dem Jahr 2003 sehr gering war, vor allem, weil es sich um den dritten Teil des Franchise innerhalb von nur vier Jahren handelte. 

Revolutions war auch der schlechteste der drei Filme, sowohl in der Kritik als auch finanziell, sodass es unwahrscheinlich schien, dass Warner Bros. die einst so populäre Reihe so bald nach ihrer Veröffentlichung wieder aufleben lassen würde.

Immerhin ist der letzte Matrix-Film nun schon 18 Jahre her und da Hollywood in letzter Zeit dazu neigt, abgedroschene Stoffe neu aufzubereiten (Indiana Jones 5, Teenage Mutant Ninja Turtles usw.), war es keine Überraschung, dass Warner Bros. den Wachowskis grünes Licht gab, um die Zuschauer wieder in die simulierte Welt von Matrix zu entführen.

Außerdem sind die Themen des Films – fehlgeleitete künstliche Intelligenz, Unternehmenskontrolle, Ablehnung des Gruppendenkens – heute vielleicht aktueller denn je, sodass Kritiker und Kinobesucher die zweifellos existenziellen Fragen nach dem freien Willen und den Positionen der Macht in Resurrections wieder aufgreifen werden.

Auch die Kampfszenen dürften ziemlich cool werden. John Wick-Regisseur Chad Stahelski, der in den Originalfilmen Reeves' Stuntdouble spielte, hat an den Kulissen des Films mitgearbeitet.