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Die besten Cloud Speicher 2020 im Vergleich

Cloud Speicher Vergleich
(Image credit: Shutterstock / Blackboard)

Für viele Unternehmen haben Online-Cloud-Speicherlösungen die herkömmliche, vor Ort installierte Speicherhardware ersetzt. Statt Dateien und Ordner auf einem einzigen Server zu speichern, verteilt Cloud-Storage Daten über die gesamte Infrastruktur eines anderen Unternehmens (Rechenzentrum, Server, Festplatten etc).

Seit Amazon vor 13 Jahren die Online-Speicherung mit S3 (Simple Storage Service) populär gemacht hat, zeigen die Daten von Google, dass allein das Interesse an "Cloud Storage" um das 40fache gestiegen ist. 

Angesichts der Vielzahl von Cloud Storage-Anbietern da draußen, sollte man mit Bedacht einen Provider wählen, der ein Maximum an kostengünstigem Speicher und Bandbreite anbietet, und gleichzeitig die Sicherheit deiner Daten gewährleistet.

Diese Liste enthält unsere Top-Auswahl der besten Cloud Speicher. Die meisten Provider bieten auch eine kostenlose Version, so dass du immer erst einmal testen kannst, bevor du Geld für Cloud Services ausgibst.

Die besten Online Speicher 2020 auf einen Blick:

Der sicherste Cloud-Speicher

(Image credit: Tresorit)

Tresorit ist der einzige Anbieter auf unserer Liste mit einer kompletten "Ende zu Ende Verschlüsselung und einer Zero Knowledge Technologie. Das heißt, auf deine Daten kann niemand zugreifen, nicht einmal der Cloud-Provider selbst.

  1. OneDrive
  2. Tresorit
  3. Dropbox
  4. MagentaCloud
  5. iCloud
  6. GoogleDrive
  7. pCloud

1. OneDrive

Der Cloud Speicher von Microsoft

Direkt in Windows integriert
Funktionen zur Dateiwiederherstellung
nur 5 GB kostenloser Speicher

OneDrive ist in den Datei-Explorer von Windows 10 integriert. Du brauchst keine zusätzliche Anwendung herunterzuladen - es ist sofort einsatzbereit, - sehr praktisch für alle, die das  neueste Betriebssystem von Microsoft bereits nutzen.

In der Kombination mit dem Office 365 Paket von Microsoft gibt es auch einen extra gesicherten Tresor, die Möglichkeit, Dateien wieder herzustellen und du kannst geschützte Freigabelinks erstellen.

In Europa setzt OneDrive größtenteils auf Datenspeicherung innerhalb der EU.

Darüber hinaus kann Microsofts Photos-App ebenfalls OneDrive verwenden, um Bilder auf allen deinen Geräten zu synchronisieren. Es gibt auch eine App für Android- und iOS-Geräte, und sogar eine im App Store für Mac-Benutzer (obwohl sie gemischte Kritiken erhalten hat).

Preise: 5 GB sind frei, den 100 GB Speicher gibt es für 1,99 EUR pro Monat. Business-Kunden erhalten 1 TB für 4,20 EUR pro Monat oder unbegrenzten Speicherplatz für 8,40 EUR monatlich. Privat- oder Firmenkunden, die sowieso Microsofts Office 365 nutzen, haben den Cloud Speicher OneDrive bereits mit im Paket (je nach Tarif zwischen 1 und 6 TB).


(Image credit: Tresorit)

2. Tresorit

Ende zu Ende Verschlüsselung mit der eleganten Tresorit App

14-tägige kostenlose Testversion
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Zero Knowledge Technologie

Der Cloud Speicher Anbieter Tresorit wurde 2011 gegründet, hat seinen Firmensitz in der Schweiz und zeichnet sich durch eine besonders hohe Sicherheit und Datenverschlüsselung aus. Tresorit richtet sich an Unternehmenskunden und private Nutzer.

Wenn es dir darum geht, dass deine gespeicherten Daten online sicher aufbewahrt werden, dann ist Tresorit der richtige Service für dich. Er bietet eine "Ende zu Ende Verschlüsselung" und eine "Zero Knowledge Technologie", das heißt, nur du und diejenigen, mit denen du deine Daten teilen möchtest, können diese jemals sehen, selbst Tresorit selbst kann nicht auf deine Daten zugreifen.

Dein Tresorit -Konto kann auch durch ein Login mit Zwei-Faktor-Authentifizierung gesichert werden, und du kannst mit den Data Residency Options wählen, wo du deine Firmendaten aufbewahren möchtest. Darüber hinaus stehen dir auch Funktionen wie der Dokumentenscanner zur Verfügung, der Dokumente sicher scannt und direkt in Tresorit hochlädt.

Einzelnutzer können Tresorit ab 8,33 EUR pro Monat nutzen. 500 GB Speicher und die Nutzung auf 5 Geräten inklusive.

Mi der komplett kostenlosen "Send-Version" können Daten bis zu 5 GB sicher geteilt werden.

Die 'Small Business'-Pakete von Tresorit beginnen bei 16 EUR pro Monat für Teams mit 3-9 Benutzern. Sie beinhalten 1.000 GB verschlüsselten Speicherplatz, sicheren Zugriff auf bis zu 10 Geräte und die Synchronisierung der bestehenden Ordnerstruktur. 

Der 'Business'-Plan von Tresorit beginnt bei 20 EUR pro Monat und Nutzer für Unternehmen mit mehr als 10 Benutzern. Dazu kommen Extras wie digitale Rechteverwaltung, Fernlöschung und Telefonsupport. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels gibt es einen Rabatt von 50 % auf den "Business-Plan", so dass du nur 10 EUR pro Monat und Nutzer zahlst.

Für Enterprise-Lösungen wenden sich Interessenten direkt an Tresorit. Darin enthaltene Extras sind personalisierte Mitarbeiterschulungen, Verwaltungs-API und Vor-Ort-Einsatz.

Alle Tarife können 14 Tage kostenlos getestet werden.

Die Tresorit-Lösungen sind im Vergleich zu anderen Cloud-Backup-Anbietern relativ teuer. Die meisten Anwender werden jedoch wahrscheinlich die größere Sicherheit und die zusätzlichen Funktionen von Tresorit zu schätzen wissen.


Dropbox

3. Dropbox

Noch ein großer Player im Online Speicher Game

Zahlreiche Plattformen werden unterstützt
Jede Menge smarte Funktionen
Zunächst nur 2 GB Speicherplatz

Kostenloser Speicherplatz: 2 GB (erweiterbar)

Dropbox ist ein fester Bestandteil der kostenlosen Cloud-Speicherwelt mit einer Webschnittstelle, die schlank und benutzerfreundlich bleibt.

Dropbox ist extrem beliebt, ist aber auch einer der knausrigsten Anbieter am Markt, wenn es um kostenlose Datenpakete geht. Neue Benutzer erhalten initial nur 2 GB, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, diesen Speicherplatz ohne Bezahlung zu erweitern, darunter die Einladung von Freunden (du erhältst 500 MB pro Empfehlung, maximiert auf 16 GB), das Ausfüllen des Einstiegsleitfadens (250 MB) und Beiträge zum Dropbox-Forum (das 1 GB pro bereitgestellter "Mighty Answer" bringt).

DropBox kommt erst richtig zur Geltung, wenn du dich mit den zusätzlichen Funktionen des Dienstes beschäftigst. Es gibt ein großartiges kollaboratives Arbeitswerkzeug namens Dropbox Paper, das als Gruppenarbeitsbereich fungiert, und - wenn du die Desktopanwendung installierst - kannst du Fotos automatisch sichern. Mit der Funktion Dateianfragen kannst du auch einen anderen Benutzer auffordern, eine Datei in dein Dropbox-Konto hochzuladen. Zusätzlich ermöglicht dir eine Funktion namens Dropbox-Rewind die Wiederherstellung von Ordnern oder deines gesamten Kontos zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Dazu kommen Desktop-Anwendungen für Windows, Mac und Linux sowie mobile Anwendungen für Android, iOS und sogar Kindle. Dies verleiht der Dropbox eine große Anziehungskraft, genauso wie die Unterstützung von Anwendungen und Diensten von Drittanbietern.

Mit der Web-Version von Dropbox lassen sich Dateien bearbeiten, ohne sie herunterladen zu müssen, und wirklich das Einzige, was gegen den Cloud-Storage-Dienst spricht, ist, dass die meisten Alternativen mehr Speicherplatz in der kostenlosen Version bieten.


magenta cloud

(Image credit: Deutsche Telekom AG)

4. Magenta Cloud

Ausschließlich deutsche Server-Standorte

Deutsche Serverstandorte
Extra kostenlose Daten für Telekom-Kunden
eher rudimentäre Software
Keine Zwei-Faktor-Authentifizierung

Der Cloud Dienst des deuschen Telekom-Riesen punktet vor allem mit seinen deutschen Server-Standorten und der TÜV-geprüften Datensicherheit.

3 GB Speicher gibt es kostenlos für alle, Telekom-Kunden können sich über 15 GB freuen.

Die Magenta-Cloud ist über PC, Mac oder Apps nutzbar, Links können per Passwort gesichert werden.

Nachteil: eine solide Ende-zu-Ende Verschlüsselung ist erst ab dem relativ teuren Tarif XL (9,70 EUR pro Monat) möglich, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung fehlt komplett.


5. Apple iCloud

Apples preisgünstiger Cloud-Speicher

Kostenloser Speicherplatz: 5 GB | Maximale Dateigröße: Keine Beschränkung

Vernünftige Preise
Enge Integration mit den Plattformen von Apple
Kein Android Support
Komplexere Funktionen fehlen
Sehr wenige Optionen für Poweruser

Wenn du dein iPhone in der iCloud sichern möchtest, brauchst du mehr als die 5 GB, die Apple dir kostenlos zur Verfügung stellt, aber im Vergleich zu Konkurrenten sind die iCloud-Preise sehr günstig. 

Die Mac Finder-App integriert iCloud Drive, auf dem du alle gewünschten Dateien speichern kannst. Dokumente, die mit der iWork Office Suite erstellt wurden, werden ebenfalls in der iCloud gespeichert und können über deine Geräte synchronisiert werden. Windows-Benutzer können ihre Dateien auch über den offiziellen Client mit iCloud Drive synchronisieren und auf die iWork-Apps auf der iCloud-Website zugreifen. 

Preise: 5 GB kostenlos, 50 GB kosten 0,99 EUR pro Monat, 200 GB gibt es für 2,99 EUR im Monat und 2 TB für 9,99 EUR monatlich.


6. Google Drive

Großzügiger Cloud-Speicher von Google

Großzügige Menge an kostenlosem Speicherplatz
Integriert in Android-Geräten
Web-Oberfläche ist nicht die beste

Google Drive ist die naheliegende Wahl für Besitzer von Android-Geräten, da es bereits integriert ist. Aber auch Nutzer anderer Plattformen werden den großzügigen kostenlosen Speicherplatz zu schätzen wissen. Du kannst auch hochauflösende Fotos mit der dazugehörigen App Google Photos auf deinem Mobiltelefon speichern und die Google-eigene Office-Suite (jetzt als G Suite bekannt) nutzen. Ein Upgrade auf kostenpflichtige Google Drive-Pläne heißt jetzt Google One.

Ein Manko ist die Web-Schnittstelle, die nicht sehr benutzerfreundlich ist. Windows- und Mac-Nutzer können aber eine Desktop-Anwendung herunterladen, um Dateien einfach per Drag-and-Drop zu verschieben.

Preise. 15 GB sind frei, 100 GB kosten 1,99 EUR pro Monat, 200 GB erhältst du für 2,99 EUR pro Monat und 2 TB für 9,99 monatlich. Das Maximum sind 30 TB für 299,99 EUR im Monat.


pCloud

7. pCloud

Ein smarter Dienst mit einer schlanken Online-Schnittstelle

Benutzerfreundliche Optionen zur gemeinsamen Nutzung
Clevere Desktop- und mobile Anwendungen
Viele Optionen, um deinen kostenlosen Speicherplatz zu erweitern

Kostenloser Speicherplatz: 10 GB (erweiterbar)

Vielleicht sagt dir der Name nichts, aber wenn du nach einem anständigen Batzen kostenlosen Cloud-Speicherplatz suchst, könnte pCloud genau das Richtige für dich sein. Zum Auftakt bekommt man recht großzügige 10 GB zum Ausprobieren bei einer  Bandbreitenbegrenzung von 50 GB Downlink-Traffic pro Monat.

Sollte das nicht reichen, kannst du für 47,88 EUR pro Jahr auf 500 GB oder für 95,88 EUR auf 2 TB aufrüsten. Darüber hinaus bietet pCloud auch Life-Time Varianten mit einer einmaligen Zahlung und Familien- sowie Business-Tarife.

Das anfängliche Gratisangebot von 10 GB kann auch auf 20 GB erweitert werden, und zwar durch zusätzliche 4 GB für den Abschluss von Angeboten sowie durch Empfehlungen, bei denen jeweils 1 GB hinzukommt. Erwähnenswert ist auch, dass pCloud gut gestaltete Desktop- und mobile Anwendungen bietet, die als Ergänzung zur Website eine nahtlose Integration in den Arbeitsablauf des Benutzers ermöglichen.

Ohne Begrenzung der Dateigrößen und mit einfachen Freigabeoptionen ist pCloud eine großartige Möglichkeit, große Dateien an Freunde und Kollegen zu senden - es ist sogar möglich, sie mit Personen zu teilen, die den Dienst selbst nicht nutzen. Rechnet man noch anständige Streaming-Optionen und eine ordentliche Online-Schnittstelle hinzu, dann ist pCloud auf jeden Fall einen Blick wert.