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Amazfit präsentiert neue Smartwatch-Modelle mit einzigartigem Feature auf der IFA 2022

Amazfit GTS 4 (mini) Hands-On-Ersteindruck
(Image credit: Amazfit)

Amazfit nutzt jüngst die IFA 2022, um so einige neue Smartwatch-Ableger (opens in new tab) vorzustellen. Zu den Selbigen gehört neben der GTR 4 auch die GTS 4 sowie die GTS 4 mini. All dieses Smartwatches kommen dabei mit sinnvollen Optimierungen sowie interessanten Neuerungen.

Im Folgenden verraten wir dir, ob und wie uns die neuen Wearables von Amazfit überzeugen konnten und was dich bei den verschiedenen Modellen erwarten könnte.

Eine echte Weltneuheit

Amazfit GTR 4/ GTS 4 Advertisement

(Image credit: Amazfit)

Ohne Zweifel die interessanteste Neuerung bei den neuen Wearables von Amazfit dürfte die Dualband-Antenne sein, die künftig zum Einsatz kommt. Entlang von zirkularer Polarisation soll hiermit eine deutlich bessere Positionsbestimmung ermöglicht werden, die sonst vor allem in dichteren Regionen mit hohen Bäumen oder Gebäuden nur suboptimal funktioniert.

Laut dem Hersteller selbst, sind die neuen Modell damit in der Lage, 100 Prozent der GPS-Signale zu empfangen. Zum Vergleich: Bisherige linear polarisierende GPS-Antennen schaffen es meist nur etwa die Hälfte dieser Leistung bereitzustellen. Weiterhin unterstützen die GTR 4 und GTS 4 entlang des ersten geplanten Firmware-Updates künftig sechs Satellitensystem und die Option des Import von Routendaten aus der herstellereigenen Zepp-App.

Amazfit GTS 4 – im getragenen Zustand sind die parallelen zu den großen Konkurrenten wie Apple oder Samsung gut ersichtlich, allerdings weiß die neue Amazfit-Reihe auch durch ganz eigenen Qualitäten zu überzeugen

(Image credit: Future)

Neben einer brandneuen GPS-Technologie hat Amazfit aber auch an vielen kleineren Stellschrauben im Vergleich zu den GTR- und GTS-Vorgängern gewerkelt. Künftig bieten die neuen Varianten in der 4. Generation über 150 Sportmodi, Optionen zur Aufzeichnung von Trainingsdaten, automatische Erkennung von diversen Krafttrainingsübungen sowie optimierte Schlafüberwachung und Biosensorik. 

Und auch an der Akkuleistung wurde gearbeitet, sodass die GTR 4 künftig mit bis zu 14 Tagen Akkubetrieb bei normaler Nutzung überzeugen kann, während es bei der GTS 4 immerhin noch solide 8 Tage sind. 

Die Qual der Wahl

Als wäre das nicht genug, sind die neuen Modelle auch optisch allesamt echte Hingucker.

Die GTR 4 wartet hierbei mit einem 1,43-Zoll großem Amoled-Display mit Always-on-Funktion auf und präsentiert sich in typisch-rundlicher Uhrenform. Mit ihrem unscheinbaren, aber keineswegs billigen Look orientiert sich die Uhr an eine Nutzerschaft, die nach dem idealen Alltagsbegleiter zwischen Arbeit, Freizeit und Sport Ausschau hält. Dank satten 200 Zifferblättern und den schicken Farbvariationen Brown Leather, Racetrack Grey und Superspeed Black, die zur Auswahl stehen, dürfte hier außerdem so ziemlich jeder Interessent fündig werden.

Die Amazfit GTR 4 wirkt im Vergleich zu den weiteren Vertretern des Unternehmens auf der diesjährigen IFA etwas klobiger, dürfte aber sicher auch im Alltag eine gute Figur abgeben.

Wirf einen ersten frühzeitigen Blick auf die Amazfit GTR 4 (schwarz)… (Image credit: Amazfit)

Aber auch die GTS 4 konnte uns im Ersteindruck verzaubern. Diese Wearable-Alternative von Amazfit ist ebenso mit Always-on ausgestattet, durch 1,75 Zoll auf dem Papier allerdings etwas größer und vor allem ist sie eckig, anstatt rund. Das sorgt designtechnisch dafür, dass wir uns hier direkt an die Apple Watch der Konkurrenz erinnert fühlen, was ja aber keinesfalls schlecht sein muss. Farblich wartet die GTS 4 mit ansehnlichen Varianten wie Autumn Brown, Infinite Black, Misty White sowie Rosebud Pink auf.

Mit der GTR 4 und GTS 4 sind folglich zwei hübsche, neue Wearables in den Startlöchern, die man durchaus einmal im Blick behalten sollte. Hinter diesen großen Repräsentanten versteckt sich allerdings so ganz unscheinbar noch ein weiterer Vertreter, der insbesondere all Jenen gefallen dürfte, die eine zierlichere und preisgünstige Smartwatch präferieren. 

Amazfit GTS 4

..…und die neue Amazfit GTS 4 (Image credit: Amazfit)

Klein aber oho

Das fantastische Trio komplett macht namentlich die GTS 4 Mini – eine abgespeckte Alternative zu den zuvor vorgestellten Geschwisterchen. 

Mit der GTS 4 Mini erwartet dich eine kostengünstige Smartwatch mit einem hübschen 1,65 Zoll Farbdisplay. Dabei sind außerdem einmal mehr die 24-Stunden-Gesundheitsüberwachung und immerhin 120 Sportmodi. Im Bezug auf den Akku kann die Mini-Variante ebenso punkten und hält so gut und gern 2 Wochen durch. Schwerwiegende Unterschiede sind in Anbetracht des günstigeren Preises kaum erkennbar. Du musst dich lediglich auf eine etwas schwermütigere Bedienung und das Fehlen des haptischen Feedback gefasst machen. 

Verfügbar ist die Amazfit GTS 4 Mini in den schicken Farbvariationen Flamingo Pink, Midnight Black, Mint Blue sowie Moonlight White. 

Amazfit IFA 2022 – Im direkten Vergleich wirken die GTS 4-Modelle auf dem ersten Eindruck sehr ähnlich zueinander, wobei die GTS 4 Mini nur unwesentlich kleiner ist.

Den direkten Vergleich zum großen Geschwisterchen muss die GTS 4 mini auf keinen Fall scheuen – zumindest optisch. (Image credit: Future)

Neben den umfangreichen Sportmodi und der präzisen Tracking-Optionen dürfte zuletzt auch der Preispunkt für die neuen Amazfit-Wearables sprechen. 

Die Amazfit GTS 4 Mini ist demnach bereits für 99,99 Euro zu haben, während das große Geschwisterchen in Form der GTS 4 bei 199,99 Euro angesiedelt ist. Die GTR 4 liegt zusammen mit ihrem etwas klobigerem, rundlichem Design bei 229,99 Euro. 

Das abschließende Highlight: Die Vorbestellung läuft bereits! (opens in new tab) Seit dem 2. September kannst du dir bereits dein liebstes, neues und nützliches Accessoire heraussuchen. Ausgeliefert werden die Amazfit-Neuheiten aber erst ab dem 12. September.

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.