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Tom Hardy verteidigt den ersten Venom-Film vor der Veröffentlichung von Let There Be Carnage

Venom
(Image credit: Sony Pictures)

Schauspieler Tom Hardy hat auf die Kritik am ersten Venom-Film reagiert, bevor die Fortsetzung Venom: Let There Be Carnage am 21. Oktober in die deutschen Kinos kommt.

In einem Interview mit CinemaBlend sagte Hardy über Venom aus dem Jahr 2018: "Offensichtlich ist er bei den Kritikern nicht gut angekommen [...] sie haben uns regelrecht verrissen. Aber das Publikum ist in Scharen gekommen und das war das Schöne daran".

Der Schauspieler gab zwar zu, dass Sonys erster Venom-Film "nicht seine Vision des Films war", aber Hardy beschrieb den unerwarteten Erfolg an den Kinokassen als "wie einen Underdog zu sehen, der hochgehoben und für das gefeiert wird, was er ist".

Der Antiheldenfilm von Sony wurde von den Kritikern fast durchweg abgelehnt, spielte aber weltweit 856 Millionen US-Dollar ein, bei einem Budget von 116 Millionen US-Dollar.

Kein Wunder also, dass das Studio nur wenige Monate nach der Veröffentlichung von Venom eine Fortsetzung in Auftrag gab. In Venom: Let There Be Carnage wird Hardy erneut in die Rolle des Symbionten schlüpfen, diesmal im Kampf mit Woody Harrelsons Cletus Kasady (alias Carnage). Andy Serkis führt bei der Fortsetzung Regie, während Ruben Fleischer von Zombieland das Original inszenierte.

Nachdem die Dreharbeiten zum ersten Venom-Film abgeschlossen waren, sagte Hardy gegenüber CinemaBlend, dass er "sofort mit Sony telefoniert" habe, um einen zweiten Film zu drehen.


Wohin wird sich Venom entwickeln?

Es ist kein Geheimnis, dass die Fans und Hardy selbst von der Möglichkeit eines Crossover-Films mit Tom Hollands Spider-Man begeistert sind.

In einem kürzlich erschienenen Interview mit Esquire sagte der Schauspieler, dass er "den Job nicht machen würde, wenn er nicht offen für jede Gelegenheit oder Eventualität wäre oder sich für [die Idee eines Crossovers] begeistern könnte".

"Wenn beide Seiten bereit sind und es für beide Seiten vorteilhaft ist, sehe ich keinen Grund, warum es nicht möglich sein sollte. Ich hoffe und dränge mit beiden Händen auf dieses Potenzial und würde alles tun, um es zu verwirklichen", fügte Hardy hinzu.

Um diese Hoffnung Wirklichkeit werden zu lassen, wird Venom: Let There Be Carnage einen ähnlichen Erfolg an den Kinokassen erzielen müssen wie sein Vorgänger. 

Interessanterweise wissen wir auch, dass die kommende Fortsetzung mit nur 97 Minuten eine der kürzesten Comicverfilmungen aller Zeiten sein wird, was sich positiv oder negativ auf die Kritik auswirken könnte. 

Vielleicht ist ein Film, der rasante Action in den Mittelpunkt stellt, nach Jahren der langwierigen und überlangen Superheldenabenteuer eine willkommene Abwechslung.